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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Lempertz wartet bei den Gemälden und Zeichnungen des 14. bis 19. Jahrhunderts sowie den Skulpturen mit einigen großen Namen, aber noch mehr unbekannteren Künstlern auf. Qualität lassen sie allesamt nicht missen

Eine neue Sinnlichkeit



Jacopo Negretti,  genannt Palma il Vecchio, Liegende Venus in einer Landschaft

Jacopo Negretti, genannt Palma il Vecchio, Liegende Venus in einer Landschaft

Wenige Bildthemen erlaubten im 16. Jahrhundert eine derart explizite sinnliche Erotik wie die liegende Göttin der Schönheit. Nach dem Erscheinen der neoplatonischen Schrift „Hypnerotomachia Poliphili“ im Jahr 1499, in der ein Holzschnitt abgedruckt war, auf dem eine schlafende Nymphe von einem Satyr entdeckt wird, verbreitete sich dieser Darstellungsmodus übertragen auf die Venus. Berühmt sind bis heute die Dresdner Version Giorgiones sowie die verschiedenen Ausführungen Tizians. Unter den großen Venezianern zu Beginn des 16. Jahrhunderts bemühte sich auch Jacopo Negretti, zur Unterscheidung mit seinem Großneffen auch Palma il Vecchio genannt, um das Motiv. Seine Liebesgöttin lehnt an einer teils architektonisch gearbeiteten Steinformation auf einem edlen roten Tuch und schaut zum Betrachter. Ihren Körper bedeckt nur ein feiner durchsichtiger Stoff, den sie mit der Hand anhebt, während die Hügellandschaft im Hintergrund ihre Körperrundungen spiegelt. Seine Bildlösung der Jahre vor 1529 muss schon damals geschätzt worden sein, ist doch selbst der Rahmen ein Meisterwerk der venezianischen Rahmenbaukunst und kann dem Meister Jacopo da Bergamo, einem Freund Palma il Vecchios, zugeschrieben werden. Dementsprechend ruft Lempertz nun 600.000 bis 800.000 Euro für das Werk mit illustrer Provenienz und bedeutender Ausstellungshistorie auf und intendiert damit den Auktionsrekord für Negretti.


Am 5. Juni stehen dann in Köln über 250 weitere Arbeiten der Renaissance bis zu den Neueren Meistern zum Verkauf. Neben den Gemälden und Zeichnungen spendierte der Versteigerer Lempertz seiner qualitativen Auswahl an Skulpturen und Kleinplastiken diesmal gleich einen eigenen Katalog. Diesen führt preislich ein hagerer, glatzköpfiger Corpus Christi aus der Werkstatt Giovanni Angelo del Mainos an, der auf 1490/95 datiert ist und seine wohl realistische Haartracht verloren hat. Der geschundene, abgemagerte Körper von immerhin 145 Zentimetern Höhe macht die Leiden des Gekreuzigten nachvollziehbar. Die große Holzschnitzerei ist auf 30.000 bis 40.000 Euro geschätzt.

Italienische Szenen aus dem Leben Christi

Ippolito Scarsella, genannt Scarsellino, hielt sich ab ungefähr 1570 in der Werkstatt Veroneses auf, wo ihn die venezianischen Gestaltungsweisen interessierten. Dies zeichnet sich bei seiner „Anbetung der Hirten“ ab, wobei das Kolorit der prächtigen Gewänder der Protagonisten und das Himmelskonzert geradezu aus dem ansonsten düsteren Raum strahlen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Fest umklammert halten sich dann Maria und ihr Kind in der Mitteltafel des klassischen Flügelaltares eines umbrischen Meisters der Zeit um 1455/60, thronend vor Goldgrund und umgeben von verschiedenen Heiligen (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Nahbarer erscheint da die liebevoll dreinschauende Madonna mit ihrem verspielten Kind von Corrado Giaquinto, gemalt mit viel Sfumato in der Mitte des 18. Jahrhunderts (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR).

Deutlich seltener ist der heilige Joseph dargestellt, der als durch die düstere Landschaft führender Vater mit dem erleuchteten Jesusknaben an der Hand bei dem frühbarocken Römer Antiveduto Grammatica auftritt (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Den fast gleichaltrigen Johannesknaben, trinkend am Brunnen, nahm sein Zeitgenosse Giovanni Serodine mit ähnlichen Hell-Dunkel-Effekten in den Blick (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Ein Prunkstück des Tages ist die „Kreuzigung mit Maria, Johannes und trauernden Engeln“ von Giovanni Salamone di Ser Albertino da Bologna, der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Venedig und Norditalien tätig war. Das Tafelbild soll das einzige Werk des Meisters in Privatbesitz sein und besticht durch die feine Ausführung mit damals teuren Blautönen vor goldenem Grund mit einer geschnitzten spätgotischen Umrandung. Zuletzt im Januar 2014 bei Christie’s in New York für netto 400.000 Dollar gehandelt, stehen diesmal 370.000 bis 450.000 Euro auf dem Etikett.

Nordalpine Meisterwerke

Mit der Kirche als wichtigstem Auftraggeber dominierte die christliche Kunst in jener Zeit auch im nordalpinen Raum. Ein frühes Beispiel bei Lempertz ist etwa die gotische „Anbetung der Könige“ eines Kölner Meisters der Zeit um 1450 auf einer hochformatigen Tafel mit detailreich ausformulierten Gesichtern und aufwändigen Textilien (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Die Anbetung der Hirten griff Barent Pietersz Fabritius auf, der es in barocker Amsterdamer Manier, orientiert an Rembrandts Innovationen, mit braunlastiger Licht-Schatten-Malerei im Querformat mit weniger verklärten Figuren umsetzte (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). In den Niederlanden war im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert Gerard David stilprägend für die christliche Kunst, wie eine Beweinung aus seinem Umkreis beweist. Den Fokus legte der Maler nicht nur auf die Maria und Johannes sowie den Leichnam im Vordergrund, sondern setzte das Trio genauso gekonnt in eine beeindruckende Hügellandschaft (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR).

David verstarb 1523 in Brügge, wo um 1500 ein unbekannter Meister eine ähnlich kleinteilig ausformulierte Kreuzigung als Mittelteil eines Altars schuf. Das Triptychon komplettieren der heilige Johannes der Täufer und die heilige Barbara auf den Seitentafeln sowie die Grisaille einer Verkündigung unter spätgotischem Maßwerk im geschlossenen Zustand (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Nur mit seinem Notnamen nach seinem Werk im Nationalmuseum Stockholm ist der Mitte des 16. Jahrhunderts tätige Meister der Stockholm-Pietà bekannt, dem der Kunsthistoriker Federico Zeri erst in der Nachkriegszeit einige wenige Werke zuschrieb. Die bildgewaltige, eng komponierte „Mystische Vermählung der heiligen Katharina“ mit dem Johannesknaben, der eben den Ring küsst, und Engeln des eigentlich in Norditalien tätigen Malers hat damit Seltenheitswert und soll wiederum einen Rekordwert von 240.000 bis 280.000 Euro einspielen. Deutlicher zuordnen lässt sich die stilistisch typische Verkündigung zu Lucas Cranach d.Ä. sowie seiner Werkstatt, die nun bei 90.000 bis 120.000 Euro ins Rennen geht.

Kunst im Bild

Die Kunst selbst bringt der in der Mitte des 17. Jahrhunderts tätige Michael Sweerts auf die Leinwand, indem er einen Zeichner festhielt, der inmitten einer düsteren Grottenlandschaft einen Bettler verewigte. Erleuchtet steht dieser mit seinem Hut im Zentrum der unhierarchischen Darstellung (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Die Kunstform der Musik führen die Figuren bei Dirck Hals aus. Die „Lockere musizierende Gesellschaft in einem Garten“ ist unter einen Säulengang vor ein Schloss positioniert und hebt sich schon aufgrund der teuren Kleidung und strengen Komposition stark vom Werk seines Zeitgenossen Sweerts ab (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Versteckter griff Giovanni Benedetto Castiglione, genannt Grechetto, die Kunst auf, indem er sie als allegorische Frauengestalt mit Schreibfeder in der rechten Hand ins Zentrum seines von dynamischen Schwüngen durchzogenen Hochovals setzte. Für 55.000 bis 65.000 Euro erhält der Käufer dann noch das Pendant des Philosophen Diogenes mit seinen Tieren dazu. Eine weitere Allegorie ist mit Jan van Noordts „Schäfer und Schäferin mit einem Früchtekorb“ zu haben, wobei der Frau eben das Kleid von der Brust rutscht. Das auf die Zeit um 1665 datierte Werk verweist mit seinen vielen Anspielungen auf die Fruchtbarkeit (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

In der Natur

Wild wirkt Josse de Mompers d.J. frühe Berglandschaft mit einer Furt, die in die späten 1580er Jahre datiert ist. Ein düsterer Sturm zieht herauf, während die letzten Personen den Fluss zu einer noch im Sonnenlicht strahlenden Burg überqueren (Taxe 40.000 bis 45.000 EUR). Ebenso am Wasser, aber in einer ruhigeren Szenerie befinden sich Jan van Goyens Protagonisten mit ihrem Boot in der „Küstenlandschaft mit Fähre und Turm im Hintergrund“ (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR). Das braunlastige Kolorit und die Detailfreude ähnelt Maerten Fransz van der Hulsts querovaliger „Flusslandschaft mit Fischern“. Menschen bei der Arbeit stellte in den um 1770 auch Jean-Baptiste Pillement in die Natur. Seine „Wäscherinnen bei einem Fluss in bewaldeter Landschaft“ glänzen durch die markante Lichtinszenierung der Morgensonne (Taxe je 30.000 bis 40.000 EUR). Längst als Klassiker der Naturbeobachtung gelten die Maler der Familie Brueghel. Um 1620 taten sich Jan Brueghel d.Ä. und sein Sohn Jan Breughel d.J. für ein Blumenstillleben in einer Glasvase vor dunklem Grund zusammen, das mit seiner virtuosen Ausführung der voll erblühten Tulpen, Rosen, Narzissen und Vergissmeinnicht besticht (Taxe 180.000 bis 220.000 EUR). Vom jüngeren der beiden Künstler ist ein ähnliches, aber weniger gefülltes Motiv in summarischer Ausführung, datiert in die frühen 1630er Jahre, für 70.000 bis 90.000 Euro zu haben.

Highlights auf Papier

Giovanni Francesco Romanellis „Maria mit Kind, dem Johannesknaben und Franz von Assisi“, die zusammen im Grünen vereint sind, scheint durch die bereits angelegte Quadratur ein Schritt zwischen Vorzeichnung und ausgeführter Malerei zu sein (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Eine ähnliche Zwischenstufe stellt Giovanni Gioseffo dal Soles weiche feine Ölskizze „Christus spendet der heiligen Theresa die Kommunion“ dar, die auf Leinwand aufgezogen wurde (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Aus den Zeichnungen mit Studiencharakter sticht zudem Hans von Marées’ nackter Rötel-Bacchus hervor: 1876 arbeitete der befreundete Bildhauer Artur Volkmann in engem künstlerischem Austausch mit Marées an einer lebensgroßen Bacchus-Skulptur. In diesem Zusammenhang führte Marées mehrere Zeichnungen dazu aus (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR).

Für sich stehen dann die fein ausgestalteten bunten Arbeiten auf Papier, wie Octavianus Montforts auf Pergament gemalte barocke Früchteschale, die von Kirschen, Birnen, Aprikosen und anderen Früchten sowie einigen Blüten nur so überquillt (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Im Klassizismus hat Sébastien Gratise 1788 ein Selbstbildnis vor der Staffelei mit einem Damenporträt als Pastell angelegt (Taxe 3.500 bis 4.500 EUR). Als Meister der Lichtgestaltung in der Technik des Aquarells und der Gouache erweist sich Salomon Corrodi mit seiner abendlichen Vedute „Capri von der Marina Grande aus gesehen“ von 1872 (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR). Etwas günstiger ist sein gleichsam strahlender „Blick auf den Monte Pellegrino bei Palermo“ von 1850 für 6.000 bis 7.000 Euro. Exotisch muten gegen diese klassisch italienischen Motive zwei leider etwas verblichene aber detailreiche Aquarelle tropischer Landschaft in Venezuela des Forschungsreisenden Anton Goering aus den 1880er Jahren an (Taxe je 6.000 bis 8.000 EUR). Wer einen gröberen, expressiveren Aquarellstrich sucht, wird bei der Brunnenanlage in einem Park fündig, die dem Dresdner Romantiker Ernst Ferdinand Oehme zugeschrieben ist (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Friedliches 19. Jahrhundert

Eine pittoreske Ruhe fing Michael Neher 1851 bei seiner Vedute von Donauwörth an der historischen Stadtmauer mit zwei Pärchen in einer Gasse und mit Blick auf die Heilig-Kreuz-Kirche ein (Taxe 40.000 bis 45.000 EUR). Etwas näher sind sich die Figuren am Tisch schon bei Hugo Kauffmanns „Kaiserschmarrn“ aus dem Jahr 1892 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Ausgelassenheit und Fröhlichkeit charakterisieren genauso die musizierenden und parlierenden, jungen Frauen und Männer am „Feiertag“, die Fedot Vasilevich Sychkov 1930 in den bunten Trachten seiner russischen Heimat an einem Wintertag auf die Leinwand bannte (Taxe 70.000 bis 80.000 EUR). Während hier die Dynamik im Mittelpunkt steht, strahlt Barend Cornelis Koekkoeks „Bewaldete Landschaft mit Bauern“ in seiner niederrheinischen Heimat eine warme Ruhe aus (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Denselben Effekt erzielte Ferdinand Konrad Bellermann im fernen Südamerika mit seiner 1856 entstandenen „Ansicht der Stadt Valencia in Venezuela“, bei der er von einer Anhöhe auf das idyllische Städtchen schaut (Taxe 60.000 bis 70.000 EUR). Seine „Tropische Landschaft in Venezuela mit Badenden“ lässt sowieso Sehnsucht nach dem Süden aufkommen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Biedermeierliche Genauigkeit spricht aus dem Blumenstillleben mit Vogelnest von Gottfried Wilhelm Völcker (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR) und den schon als Pendants zu bezeichnenden großen Blumengestecken ebenfalls mit Vogelnest und dann noch mit Schmetterlingen des Wiener Malers Franz Xaver Petter (Taxe je 25.000 bis 30.000 EUR). Dieser Wert ist auch für Franz Ludwig Catels romantische Nachtszene mit drei Mönchen in einem Klostergang der Certosa di San Giacomo auf Capri im Mondschein vorgesehen. Preislich führt die Rubrik des 19. Jahrhunderts Giovanni Grubacs an. Seine beiden Umsetzungen des venezianischen „Redentore-Festes“, einmal im großen Format an der Rialtobrücke (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR) und das andere Mal als kleinere Pendants aus ähnlichem Blickwinkel und dann noch mit einer Pontonbrücke auf dem Canal Grande vor Santa Maria della Salute (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), überzeugen durch ihre effektvolle Lichtgestaltung der leuchtend geschmückten Boote und des Mondes.

Ein eigener Katalog für die Skulpturen und Kleinplastik

Highlights der plastischen Werke bei Lempertz sind unter anderem die Terrakotten aus einer südeuropäischen Privatsammlung. Dazu gehört ein dem seit 1574 in Rom tätigen Tommaso della Porta d.J. zugeschriebener Herkules, der sich gerade schwungvoll das berühmte Löwenfell umhängt, den Blick und das zum Laufen angewinkelte Bein allerdings schon nach vorn in Richtung seiner nächsten Heldentaten ausgerichtet hat (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Darum gruppieren sich eine dem zwei Generationen älteren Angelo di Mariano zugeschriebene Büste des Engels Gabriel aus einer Verkündigung (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR) und das ehemals farbig gefasste Stuckrelief der thronenden Muttergottes mit Kind aus der Werkstatt des Florentiner Renaissance-Meisters Antonio Rossellino um 1470/90 (Taxe 16.000 bis 20.000 EUR). Dem späteren Herrscher Ferdinando II. de’ Medici setzte die Werkstatt von Giovanni Battista Foggini mit einer dynamischen Barockbüste aus Marmor ein Denkmal (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Ein Prunkstück der Sammlung ist auch der emotionale Corpus Christi an einem schlichten Kreuz, den der Dresdner Barockmeister Balthasar Permoser geschnitzt haben soll (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR).

In Kalkstein hat ein Bildhauer aus Burgund die heilige Cäcilia mit Portativ als verinnerlichte Standfigur während der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts ausgeführt (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Unter den älteren deutschen Holzarbeiten ist eine noch zart am Kopf gefasste fränkische Mondsichel-Madonna mit Traubendolde und Kind samt Apfel der Zeit um 1470 im Angebot (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR). Aus dieser Zeit stammt zudem ein wohl schwäbischer heiliger Georg mit Resten einer älteren Farbfassung und Vergoldung, dem die Attribute abhandengekommen sind (Taxe 10.000 bis 12.000 SFR), aus Mitteldeutschland um 1520 das Relief einer breit angelegten Beweinung Christi (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR). Am Übergang von Renaissance zu Barock steht die sinnliche Elfenbeinfigur der Venus des gebürtigen Würzburgers Adam Lenckhardt, der dem kleinen Cupido der Göttin sinnlich einen Apfel reichen lässt (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 5. Juni um 11 Uhr mit den Gemälden und Zeichnungen, um 14 Uhr folgen die Skulpturen. Die Vorbesichtigung ist nur mit persönlichem Termin am 27. und 28. Mai von 10 bis 17:30 Uhr, am 29. Mai von 10 bis 16 Uhr, am 30. Mai von 11 bis 15 Uhr, vom 31. Mai bis 2. Juni von 10 bis 17:30 Uhr, am 3. Juni von 14 bis 16:30 Uhr sowie am 4. Juni von 10 bis 17:30 Uhr möglich. Alle Lose stehen zudem unter www.lempertz.com zur Ansicht bereit.

Kontakt:

Kunsthaus Lempertz

Neumarkt 3

DE-50667 Köln

Telefon:+49 (0221) 92 57 290

Telefax:+49 (0221) 92 57 296

E-Mail: info@lempertz.com



27.05.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jan Soldin

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05.06.2021, Gemälde und Zeichnungen 15.-19. Jh. - Skulpturen

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Kunsthaus Lempertz

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Arbeiten auf Papier

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Romantik

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