Gerhard Richter im Deutsche Guggenheim  |  | Gerhard Richter, aus dem Zyklus "Acht Grau", 2002 | |
Mit Gerhard Richters Zyklus aus acht monumentalen verspiegelten Tafeln „Acht Grau“ zeigt das Deutsche Guggenheim seit vergangenem Wochenende eine Auftragsarbeit, die der deutsche Malerfürst eigens für das Berliner geschaffen hat. „Acht Grau“ geht auf einen Werkkomplex zurück, den Richter in den 1960er Jahren konzipierte. Die verschwommenen Spiegelungen der bemalten Glastafeln deuten auf die flüchtige Beziehung des Betrachters zur Realität hin. Zugleich verweisen sie auf einen lange Geschichte von Versuchen, Realität auf der Leinwand oder mit der Kamera festzuhalten. Die acht Tafeln säumen die langen Wände des Ausstellungsraums in Berlin und erinnern mit ihren beiden Spiegelreihen sowohl an die Pracht einer traditionellen Porträtgalerie als auch an den geheimnisvollen Charakter der Steinalleen bei Carnac in der Bretagne.
Die Ausstellung „Gerhard Richter: Acht Grau“ läuft bis zum 5. Januar 2003 und hat täglich von 11 bis 20 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr geöffnet.
Deutsche Guggenheim Berlin
Unter den Linden 13/15
D-10117 Berlin
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