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Am Strand Liegende, 1923 / Erich Heckel

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Unter humorvollen Vorzeichen: Feminismus in Basel

Das Kunstmuseum Basel widmet dem Feminismus aktuell eine eher ungewöhnliche Ausstellung. Unter dem Titel „Fun Feminism“ werden künstlerische Positionen gezeigt, die feministische Perspektiven mit einem humorvollen Blick beleuchten. Die Kuratorinnen Maja Wismer, Alice Wilke, Senam Okudzeto und Claudia Müller haben dafür die hauseigene Sammlung mit internationalen Leihgaben ergänzt. Die Idee für die Schau entstand im Gespräch zwischen den in Basel lebenden Künstlerinnen Senam Okudzeto und Claudia Müller, die auf diese Weise mit der vermeintlichen Humorlosigkeit des Feminismus aufräumen wollen. Die Ausstellung soll keinen repräsentativen Überblick über historische und aktuelle feministische Diskurse bieten. Mit Arbeiten von Polly Apfelbaum, Monika Baer, Lynda Benglis, Ellen Gallagher, Anna Gili, Fatimah Tuggar, Lily van der Stokker oder Betty Woodman macht sie vielmehr deutlich, dass Humor, Komik und Satire zu verschiedenen Momenten passende Methoden und Motive für ein feministisches Vokabular liefern und bestimmende Stilmittel einer künstlerisch- feministischen Haltung sind, die auf ein befreiendes Lachen setzt.

Aus diesem Blickwinkel lässt sich die in „Fun Feminism“ präsentierte Kunst als eine Spielart des Aktivismus verstehen. Gemeinsames Merkmal der Exponate ist, dass die Künstlerinnen ihre individuellen Rückschlüsse aus scharfen Beobachtungen von Genderstereotypen treffsicher und mit Humor formulieren. Die Werke haben unterschiedliche Fokussierungen: der feministische Blick auf Darstellungen des weiblichen Körpers findet sich zum Beispiel in den Zeichnungen und Gemälden von Ebecho Muslimova, Marianne Wex verarbeitet in ihren Collagen genderspezifische Haltungen und Gesten. Tracey Rose und Cindy Sherman stellen in ihren Arbeiten tradierte Geschlechterrollen in den Medien infrage, während Kawita Vatanajyankur und die 1985 gegründeten Guerrilla Girls Rollenbilder und Ungerechtigkeiten im Kulturbetrieb und anderswo kritisch reflektieren.

Die Ausstellung „Fun Feminism“ läuft bis zum 19. März 2023. Das Kunstmuseum Basel hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 26 Franken, ermäßigt 13 Franken, für Studierende sowie für Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren 8 Franken.

Kunstmuseum Basel | Gegenwart
St. Alban-Rheinweg 60
CH-4010 Basel
Telefon: +41 (0)61 – 206 62 62


26.09.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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