Christie’s legt Stipendium zur Nazi-Raubkunst auf  |  | Christie’s unterstützt die Provenienzforschung junger Wissenschaftler | |
Zum 25. Jahrestag der Washingtoner Erklärung vergibt das Auktionshaus Christie’s ein internationales Stipendium zur Provenienzforschung während der Nazi-Zeit. Das „Christie’s Grant for Nazi-Era Provenance Research“ will drei Forschungsprojekte mit je 5.000 Britischen Pfund fördern. Hierbei kann es sich sowohl um eine Master- als auch um eine Doktorarbeit handeln. Jeder der drei Wissenschaftler wird zudem einen Mentor aus dem internationalen Restitutionsteam von Christie’s erhalten. Das Stipendium richtet sich Kunsthistoriker*innen mit einem abgeschlossenen Studium oder Absolvent*innen mit einem interdisziplinären Interesse an der Provenienzforschung. Bewerbungen können bis zum 31. Mai eingereicht werden, die Stipendiaten werden am 3. Dezember bekanntgegeben.
Bei der Vergabe arbeitet Christie’s mit einer fünfköpfigen Jury führender Provenienzforscher zusammen: Anne Weber, Mitgründerin und eine der Vorsitzenden der Commission for Looted Art in Europe, Marc Masurovsky, Mitgründer des Holocaust Art Restitution Project, Meike Hopp, Professorin für Digitale Provenienzforschung an der Technischen Universität Berlin, Bianca Gaudenzi, Wissenschaftlerin am Zukunftskolleg der Universität Konstanz und am Deutschen Historischen Institut in Rom, sowie Nikola Doll, leitende Provenienzforscherin am Kunstmuseum Bern.
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