Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 11.06.2024 ONLINE-ONLY: Moderne und Zeitgenössische Kunst

© Beurret Bailly Widmer Auktionen AG

Anzeige

Sommertag im Moor, um 1928 / Otto  Modersohn

Sommertag im Moor, um 1928 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann

Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Weide 47 / Ewald Mataré

Weide 47 / Ewald Mataré
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Karl & Faber wird 100: Zum Auftakt des Jubiläumsjahres dominiert bei der Kunst des 19. Jahrhunderts Hintersinniges aus der Münchner Schule, bei den Alten Meister Marktfrisches von wenig bekannten Künstlern

Frohsinn und Pazifismus



Carl Spitzweg,  Auf der Bastei (Der Posten – Friede – Gähnender Wachposten), um 1856

Carl Spitzweg, Auf der Bastei (Der Posten – Friede – Gähnender Wachposten), um 1856

Carl Spitzweg hatte einen feinen Sinn für Humor. Obwohl seine Bilder zunächst biedermeierlich und gefällig erscheinen, hielt er mit ihnen seinen Zeitgenossen doch einen Spiegel vor, etwa auch mit seinem Gemälde „Auf der Bastei“, auf der ein Wachtposten herzhaft gähnt und gar nicht so recht zur militärischen Funktion der Wallanlage passen will. In das Kanonenrohr, das aus einer Schießscharte herausragt, hat ein Vogel sein Nest gebaut, und die weiße Wäsche, die im Wind auf der Leine baumelt, steht eher für die Fahne der Kapitulation. Spitzweg, der ein Jahrhundert voller Kriege und Unruhen erlebt hat, schildert diese Konflikte nicht. Er ist vielmehr ein Maler des Friedens, ein Pazifist, wie der Wachposten, der den Frieden zu verteidigen scheint und die Festung in eine Oase der Ruhe und des schläfrigen Nichtstuns verwandelt hat. Das zutiefst menschliche Verlangen nach Harmonie und Versöhnung hat Spitzweg Mitte der 1850er Jahre mehrfach behandelt und seinen Gemälden in seinem Verkaufsverzeichnis den Titel „Frieden“ gegeben. Bei Karl & Faber ist nun eine dieser Friedensvisionen für 160.000 bis 260.000 Euro zu haben.


Das Münchner Auktionshaus feiert heuer sein hundertjähriges Bestehen und startet mit der Kunst Alter Meister und des 19. Jahrhunderts in sein Jubeljahr. Die Münchner Malerschule und vor allem Carl Spitzweg stehen dabei besonders im Fokus, der allein fünf Gemälde und drei Zeichnungen zum Auktionsgeschehen beisteuert und seinen Spott auch über einen „Sonntagsjäger“ ausgießt. Nachdem mit der Französischen Revolution das Jagdprivileg des Adels aufgehoben wurde, gingen auch Bürgerliche auf die Pirsch. Doch Spitzwegs „Sonntagsjäger“ scheint eher von naiven waidmännischen Vorstellungen geprägt zu sein und die Jagd eher als lockeres Freizeitvergnügen zu begreifen. Denn er hat sich zu einer Pause niedergelassen, verspeist genüsslich mit vollen Backen sein Hähnchen und trinkt seinen Rotwein, während er von einem Rehbock überrascht wird. Die Chance, sein Gewehr zu ergreifen, bleibt dem Erstaunten nicht. Für die verpasste Gelegenheit sind 200.000 bis 300.000 Euro vorgesehen.

Die Münchner Schule

Neben Spitzwegs „Lesendem Mönch“ vor seiner Waldeinsiedelei um 1875/80 für 30.000 bis 40.000 Euro oder seinem um 1832 gezeichneten Blick über das Forum Romanum mit dem Kolosseum im Hintergrund für 1.000 Euro gibt es aus der Münchner Schule viel Landschaftliches, etwa Josef Wengleins „Gewitterstimmung an der oberen Isar“ (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR), Heinrich Bürkels „Schmiede im Winter“ (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR), Adolf Liers „Frühlingsmorgen im Walde“ (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR) oder Friedrich Voltz’ „Kühe am Wasser“ (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Während Michael Neher mit seiner „Italienischen Straßenszene mit einer Fischerfamilie“ von 1830 für die präzise Malweise des Biedermeier steht (Taxe 28.000 bis 35.000 EUR), hat Johann Georg von Dillis mit seinem „Wildbach bei Ohlstadt“ um 1820 schon fast eine flüchtige präimpressionistische Augenblickstimmung eingefangen. Damit verwandt ist Carl Blechens zeitgleich entstandene kleine Landschaft mit den Ruinen einer Burg, in der er aber noch die elegische Grundhaltung der Romantik aufgreift (Taxe je 20.000 bis 30.000 EUR).

Einem romantisch empfundenen Charakter ist Ernst Ferdinand Oehmes „Mühle im Plauenschen Grund“ von 1830 mit ihrem reißenden Bach und den dramatischen Wolkenbergen verpflichtet, die kurz nach 2000 aus dem Privatbesitz der Wettiner in eine süddeutsche Sammlung wechselte und jetzt 90.000 bis 120.000 Euro einspielen soll. Nach dem Geschmack der Romantiker war die Legende der Genoveva von Brabant, die noch 1868 Heinrich Dreber zu einer stimmungsvollen Waldlandschaft veranlasste, in der die Ausgestoßene mit ihrem kleinen Sohn, der nahrungsspendenden Hirschkuh und einem Schutzengel weilt (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Realitätsverbundener sind die Schöpfungen Wilhelm Buschs, etwa sein „Bauer am Bierfass“ (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) oder der „Bayerische Bub“ (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Für die Portraitkunst stehen diesmal Wilhelm Leibls ruhig blickender, älterer Münchner Herr mit Bart um 1867 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR) und Adolph von Menzels frisches Bildnis seines Malerkollegen Paul Friedrich Meyerheim von 1868, das bei Karl & Faber im Juni 2020 schon einmal 30.000 Euro einbrachte und nun erneut bei 25.000 bis 35.000 Euro auf das Auktionspult steigt. Otto Scholderers „Blondes Mädchen mit Katze“ von 1880 nimmt dann schon verstärkt Züge des Genrehaften auf (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Mit Spitzweg konkurriert in der Versteigerung Friedrich Nerly um die Favoritenrolle. Dafür fährt der gebürtige Erfurter eine seiner prächtigen Venedig-Veduten auf und gibt für 250.000 bis 300.000 Euro ein um 1840 gemaltes Panorama über den Bacino di San Marco mit dem Dogenpalast und Santa Maria della Salute im Abendlicht frei. Auch Gustav Schönleber hielt sich häufiger in der Serenissima auf und rückte 1886 mit seinen Booten näher an die auf Fernsicht gebaute Kirche heran (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Den zeitlichen Schlusspunkt beim 19. Jahrhundert setzen einige Werke des Symbolismus, darunter Hans Thomas 1880 in monochromem Braun entwickelte Darstellung einer jungen Frau mit Spiegel, der von einem Gerippe gehalten wird (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR), Adolf Frey-Moocks düster-elegische Allegorie „Die Lebensalter“ (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR) und Franz von Stucks demgegenüber frohgemuter, Schalmei blasender Kentaur von 1902, auf dem in Kunstreiterart ein kleiner Amor steht und den alten Lustmolch mit einem Rosenband zügelt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR).

Die Alte Kunst und die Zeichnungen

Die deutlich kleinere Suite mit Alten Meistern wartet mit einigen marktfrischen Kostbarkeiten wenig geläufiger Künstler auf. Dazu gehört eine „Geburt Christi“, die Aertgen van Leyden um 1530 gemalt und effektvoll beleuchtet haben soll. Denn das Licht geht auf dieser Tafel nicht nur von dem Neugeborenen aus, sondern hat eine zweite Quelle in einem Nebenschauplatz am rechten unteren Bildrand mit vier singenden Knaben. Auch das Personal und dessen Aufteilung sind recht ungewöhnlich; so beobachtet ein Mann hinter einem grünen Vorhang das Geschehen im Stall, und Josef nimmt als prominent in den Vordergrund positionierte Rückenfigur den Betrachter mit ins Bild. Vergleichbare Werke Aertgen van Leydens hängen im Antwerpener Rubenshuis, im Kölner Wallraf-Richartz-Museum und in den Sammlungen der Fürsten zu Liechtenstein (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Einige Jahrzehnte jünger ist eine „Taufe Christi“ des italienischen Manieristen Jacopo Zanguidi, von dem ebenfalls nicht mehr viel Ware auf dem Kunstmarkt auftaucht. Die figurenreiche Szene mit einer flämisch inspirierten Flusslandschaft, die in den vergangenen beiden Jahrzehnten in einer Düsseldorfer Privatsammlung beheimatet war, ist mit 120.000 bis 180.000 Euro veranschlagt. In Flandern selbst, genauer im Umkreis des Antwerpener Künstlers Mathieu van Beveren, vermuten die Experten einen expressiv geschnitzten, rund 55 Zentimeter hohen Corpus Christi, der bis auf das Lendentuch aus einem Elefantenstoßzahn geschnitzt wurde – eine Seltenheit bei elfenbeinernen Objekten (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Bei den Arbeiten auf Papier listet der Katalog wiederum einige schöne Beispiele der alten Kunst, etwa einen sitzenden Propheten, den Pietro da Cortona flott mit schwarzer Kreide und Weißhöhungen skizziert hat (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Exakter ging Jan van Goyen bei seiner gut bevölkerten Flusslandschaft mit Kirchdorf am Fuße eines steilen Hügels ans Werk (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Als Neuentdeckungen gelten zwei Blätter Giovanni Domenico Tiepolos, die zu seinen Tierstudien gehören: Jagdhunde reißen einen Eber und spielende Hunde in einer Landschaft (Taxe je 6.000 bis 8.000 EUR). Malerischer wird es bei den mit Deckfarben auf dunklem Grund erstellten Stillleben von Barbara Regina Dietzsch. Sowohl ihr erlegter Gimpel, der von einer Schnur herabhängt, als auch ihre Stachelbeerranke mit Tagfalter und Spinne und ihre Weiße Johannisbeerranke mit Tagfalter und Käfer sind ab jeweils 5.000 Euro zu haben.

An der Spitze der Zeichnungen Neuerer Meister rangiert mit 40.000 bis 50.000 Euro Johann Adam Kleins halbfertiges Aquarell, bei dem der Wolkenhimmel schon malerisch ausgearbeitet, die darunter stehende Kavallerie nur akkurat mit schwarzer Tuschfeder angelegt ist. Dieses Nebeneinander von vollendeten und unvollendeten Partien macht aber den besonderen Reiz des Blattes aus. In die Campagna bei Rom nimmt uns dann Heinrich Dreber mit und zeigt uns mächtige Eichen im Tal der Egeria, vor die er drei Personen angesiedelt hat (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Der Wiener Franz Krammer wirkte hauptsächlich als Historien- und Miniaturmaler, was man an dem exakten Zeichenstil seiner Literaturdarstellung „Götz von Berlichingen im Zigeunerlager“ ablesen kann (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR).

Eine Rarität der Papierarbeiten sind Philipp Otto Runges weiße Scherenschnitte. Aus dem unmittelbaren Umfeld von Runge, der Hamburger Familie Speckter, stammen zwei Blätter des norddeutschen Romantikers: Bei der Kornblume (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR) und dem Eichenzweig hat er das Charakteristische der Pflanzen gut herausgearbeitet (Taxe 15.000 bis 17.000 EUR). Ins Portraitfach wechselt das Angebot noch einmal mit Josef Karl Stielers Kreideskizze der Marie, Prinzessin von Bayern, die der Schönheitenmaler König Ludwigs I. 1825 als Vorlage für ein Doppelbildnis mit ihrer Zwillingsschwester Sophie verwendete (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR), und mit mehreren Arbeiten Adolph von Menzels, mit denen er verschiedene Gestalten aus der deutschen Kaiserzeit studierte (Taxen zwischen 2.500 und 12.000 EUR).

Qualität bei der Druckgrafik

Im Katalog mit der Druckgrafik nehmen die bekannten Größen den meisten Platz und die teuersten Positionen ein. Los geht es aber mit dem konturbetonten Baseler Einblattholzschnitt „Christus am Kreuz mit Maria und Johannes“, der als Kanonbild in Messbüchern den Anfang des Hochgebets markierte (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR) und 31 Blättern mit Szenen aus dem Leben Christi als kolorierte Metall- und Holzschnitte, die ein Künstler in der Nachfolge des Meisters der Berliner Passion in der zweiten Hälfte 15. Jahrhunderts erstellt hat (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Technisch versierter und geschmeidiger wirken dann schon Martin Schongauers Kupferstich „Christus am Kreuz mit vier Engeln“ aus den 1470er Jahren, seine „Höllenfahrt“ um 1480 und vor allem Lucas van Leydens alttestamentliche Erzählung von „Loth und seinen Töchter“ aus dem Jahr 1530 (Taxe je 8.000 bis 10.000 EUR).

Albrecht Dürer geht mit 32 Grafiken ins Rennen, zunächst mit den weltlichen Darstellungen „Galoppierender Reiter (Der kleine Kurier)“ als klarer Frühdruck um 1496 (Taxe 22.000 bis 24.000 EUR), dem etwa ein Jahr jüngeren Kupferstich „Der junge Bauer und seine Frau“ (Taxe 12.000 bis 14.000 EUR) und dem Vanitasmotiv „Das Liebespaar und der Tod (Der Spaziergang)“ um 1498 (Taxe 20.000 bis 24.000 EUR). Aus Dürers zahlreichen Heiligenbildern gibt es den „Heiligen Georg zu Fuß“ um 1502/03 (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR), sein zwei Jahre jüngeres Pendant „Der heilige Georg zu Pferd“ (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR) oder die Apostel Paulus, Thomas, Bartholomäus, Simon und Philippus für je 4.000 bis 5.000 Euro. Mit dem Holzschnitt „Samson tötet den Löwen“ hat sich Dürer um 1497/98 auch einem Helden aus dem Alten Testament zugewandt (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Sein Kupferstich „Ritter, Tod und Teufel“ gilt als der erste der drei zwischen 1513 und 1514 ausgeführten „Meisterstiche“, der bei Karl & Faber in einem kräftigen und kontrastreichen frühen Abzug vorliegt und daher 50.000 bis 60.000 Euro sehen will. Vergleichsweise günstig sind die 37 Blätter der „Kleinen Passion“ als selten komplette Folge für 30.000 bis 40.000 Euro.

Für 14.000 bis 18.000 Euro erhält ein Interessent sogar 86 Blätter der radierten Porträtsuite „Icones Principum Virorum Doctorum, Pictorum Chalcographorum Statuariorum nec non Amatorum Pictoriae Artis numero centum“ Anthonis van Dycks, die Gillis Hendricx 1645 in Antwerpen herausgeben hat. Dann meldet sich auch schon Rembrandt mit 42 Grafiken zu Wort, darunter einigen seltenen und gut erhaltenen Radierungen, wie dem lebendigen „Studienblatt mit Kopf des Künstlers, einem Bettlerpaar, Kopf eines alten Mannes und einer alten Frau“ von 1632 (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Soviel soll auch das „Selbstbildnis mit dem Säbel“ kosten, auf dem Rembrandt sich 1634 in reicher Kleidung und mit einem orientalischen Flammschwert zeigt, ebenso „Die große Kreuzabnahme“ von 1633 als tiefschwarzer Lebzeitenabzug ohne Anzeichen von Abnutzung. Das „Selbstbildnis, zeichnend“ von 1648 liegt ebenfalls als Lebzeitenabzug des vierten Zustands mit der im Fenster hinzugefügten Landschaft für 30.000 bis 40.000 Euro vor. Vier Radierungen Rembrandts beschäftigen sich mit dem Erzvater Abraham aus dem Buch Genesis: „Abraham vertreibt Hagar und Ismael“ von 1637 (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR), „Abraham, Isaak liebkosend“ um 1637 (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR), „Abraham, mit Isaak sprechend“ von 1645 (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR) und „Abraham, die Engel bewirtend“ von 1656 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Seltenheitswert darf zudem Rembrandts „Mann in der Laube“ von 1642 beanspruchen; denn die Platte ging früh verloren, sodass es keine Spätdrucke gibt (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Aus dem 18. Jahrhundert treten dann noch Bernardo Bellotto mit seiner Dresden-Vedute „Perspective de la Place de la Grande Garde, aiant d’un côté le Gewandt-Haus, d’un autre l’Eglise…“ von 1750 (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR) und Giovanni Battista Piranesi mit dem „Runden Turm“ aus der Folge „Carceri d’invenzione“ um 1749 hinzu. Das Blatt III dieser irritierenden „Kerker der Phantasie“ gibt es zu einem als Abzug der zweiten Ausgabe um 1765/74 (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR), aber auch als Frühdruck der ersten Ausgabe um 1758/60 noch vor der zweiten Brücke im rechten Hintergrund, was den Preis dann schon auf 22.000 bis 24.000 Euro erhöht. Farbe kommt bei Henri de Toulouse-Lautrec ins Spiel, als er 1895 das Portrait der bekannten Pariser Varietétänzerin „Mademoiselle Marcelle Lender, en buste“ in einem spanischen Fantasiekostüm im ersten Jahrgang der Zeitschrift „Pan“ veröffentlichte (Taxe 13.000 bis 14.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 25. Mai um 14 Uhr. Die Vorbesichtigung ist bis zum 24. Mai von 10 bis 18 Uhr möglich.

Kontakt:

Karl & Faber Auktionen

Amiraplatz 3

DE-80333 München

Telefon:+49 (089) 22 18 65

Telefax:+49 (089) 22 83 350

E-Mail: info@karlundfaber.de



24.05.2023

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 24

Seiten: 1  •  2  •  3

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (4)Stilrichtungen (3)Kunstwerke (15)

Veranstaltung vom:


25.05.2023, Alte Meister & Kunst des 19. Jahrhunderts - Druckgrafik

Bei:


Karl & Faber Auktionen

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Grafik

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Gemälde des 19. Jahrhunderts

Stilrichtung:


Neuere Meister

Stilrichtung:


Alte Meister







Johann Adam Klein,  Kavallerie unter Wolkenhimmel

Johann Adam Klein, Kavallerie unter Wolkenhimmel

Taxe: 40.000 - 50.000 EURO

Losnummer: 193

Jan van Goyen,  Flusslandschaft mit Kirchdorf am Fuße eines steilen Hügels, 1651

Jan van Goyen, Flusslandschaft mit Kirchdorf am Fuße eines steilen Hügels, 1651

Taxe: 8.000 - 10.000 EURO

Losnummer: 174

Carl Spitzweg,  Blick über das Forum Romanum auf das Kolosseum, 1832

Carl Spitzweg, Blick über das Forum Romanum auf das Kolosseum, 1832

Taxe: 1.000,- EURO

Losnummer: 227

Mathieu van Beveren, Mathieu van Beveren Umkreis, Corpus Christi, um 1650/70

Mathieu van Beveren, Mathieu van Beveren Umkreis, Corpus Christi, um 1650/70

Taxe: 30.000 - 40.000 EURO

Losnummer: 30

Heinrich Dreber,  Waldlandschaft mit Genoveva und dem Schutzengel, 1868

Heinrich Dreber, Waldlandschaft mit Genoveva und dem Schutzengel, 1868

Taxe: 8.000 - 10.000 EURO

Losnummer: 57

Albrecht Dürer,  Ritter, Tod und Teufel, 1513

Albrecht Dürer, Ritter, Tod und Teufel, 1513

Taxe: 50.000 - 60.000 EURO

Losnummer: 272

Friedrich Nerly,  Blick über den Bacino di San Marco in Venedig, um 1840

Friedrich Nerly, Blick über den Bacino di San Marco in Venedig, um 1840

Taxe: 250.000 - 350.000 EURO

Losnummer: 56

Aertgen van Leyden, Aertgen van Leyden zugeschrieben, Die Geburt Christi, um 1530

Aertgen van Leyden, Aertgen van Leyden zugeschrieben, Die Geburt Christi, um 1530

Taxe: 40.000 - 50.000 EURO

Losnummer: 3

Jacopo Zanguidi,  Die Taufe Christi, um 1569

Jacopo Zanguidi, Die Taufe Christi, um 1569

Taxe: 120.000 - 180.000 EURO

Losnummer: 4

Ernst Ferdinand Oehme,  Mühle im Plauenschen Grund, 1830

Ernst Ferdinand Oehme, Mühle im Plauenschen Grund, 1830

Taxe: 90.000 - 120.000 EURO

Losnummer: 51

Carl Spitzweg, Der Sonntagsjäger, um 1845

Carl Spitzweg, Der Sonntagsjäger, um 1845

Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Losnummer: 78

 Rembrandt, Rembrandt, Studienblatt mit Kopf des Künstlers, einem Bettlerpaar, Kopf eines alten Mannes und einer alten Frau, 1632

Rembrandt, Rembrandt, Studienblatt mit Kopf des Künstlers, einem Bettlerpaar, Kopf eines alten Mannes und einer alten Frau, 1632

Taxe: 40.000 - 50.000 EURO

Losnummer: 304

Franz Krammer,  Götz von Berlichingen im Zigeunerlager

Franz Krammer, Götz von Berlichingen im Zigeunerlager

Taxe: 3.500 - 4.000 EURO

Losnummer: 197




Copyright © '99-'2024
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce