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Wien feiert die Tapisserie um Raffael

Raffael und Werkstatt, Der wunderbare Fischzug, um 1515/16

Das Kunsthistorische Museum Wien widmet sich ab heute dem Medium der Tapisserie. Im Zentrum steht die vom italienischen Renaissance-Maler Raffael entworfene Serie mit Darstellungen des Lebens und der Wundertaten der Apostel Petrus und Paulus. Kuratorin Katja Schmitz-von Ledebur will nicht nur die Rolle von Wandteppichen für die Repräsentationskultur der Renaissance beleuchten, sondern auch die Bedeutung der Stücke für die europäische Kunstgeschichte erläutern. So wurden die in Italien entworfenen Textilien in Flandern produziert. Der Auftraggeber der zehnteiligen Teppich-Serie, Papst Leo X., hatte die Stücke 1515 bei Raffael bestellt. Die vom italienischen Maler wie Monumentalgemälde angelegten originalgroßen Vorlagen überführte die Brüsseler Manufaktur Pieter van Aelsts I. meisterlich in das textile Medium. Für die flämischen Künstler um Pieter van Aelst bot sich so die einmalige Gelegenheit, Arbeiten des italienischen Malergenies aus nächster Nähe zu studieren.

Die Charakteristika der Apostelserie Raffaels sollten die in Flandern im Tapisserie-Design tätigen Künstler, allen voran Barent van Orley, Pieter Coecke van Aelst und Michiel Coxcie, nachhaltig prägen. Van Orley war bereits früh in seiner Karriere in bedeutende Tapisserieprojekte involviert. Seine Teppichentwürfe mit Darstellungen der Geschichte von „Romulus und Remus“ sind genauso in der Ausstellung vertreten wie etwa Coxcies „Sieben Tugenden“. Tapisserien wurden nicht nur zur wärmenden Gestaltung von Innenräumen genutzt, sie spielten aufgrund ihres luxuriösen Charakters eine wichtige Rolle innerhalb der höfischen Prachtentfaltung und Herrscherinszenierung. Allein schon durch die Verwendung teurer Materialien wie Gold- und Silberfäden, Seide und Wolle sowie durch die langjährige und damit kostenintensive Anfertigung erklärt sich der hohe Stellenwert, den Zeitgenossen den Arbeiten zuschrieben. Die Tapisserie-Sammlungen des Kunsthistorischen Museums aus ehemals kaiserlichem Besitz gehören zu den weltweit bedeutendsten ihrer Art.

Die Ausstellung „Raffael. Gold und Seide“ ist bis zum 14. Januar zu sehen. Das Kunsthistorische Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 21 Euro, ermäßigt 18 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahre ist er frei. Begleitend zur Schau erscheint im Belser Verlag ein Katalog, der im Museum 39,95 Euro kostet.

Kunsthistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz
A-1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 – 525 24 2500


26.09.2023

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


26.09.2023, Raffael - Gold & Seide

Bei:


Kunsthistorisches Museum Wien

Kunstsparte:


Tapisserie

Stilrichtung:


Renaissance

Stilrichtung:


Alte Meister

Stilrichtung:


Barock

Variabilder:

in der Ausstellung „Raffael. Gold und Seide“
in der Ausstellung „Raffael. Gold und Seide“

Variabilder:

in der Ausstellung „Raffael. Gold und Seide“
in der Ausstellung „Raffael. Gold und Seide“

Variabilder:

in der Ausstellung „Raffael. Gold und Seide“
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