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Marktberichte |
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Die Auktion mit Zeichnungen, Druckgrafik und Aquarellen Alter und Neuerer Meister im Wiener Dorotheum ist wieder gut bestückt und mit einigen Raritäten besetzt. Nur die Karlskirche ist tabu  Knoten-Kunst

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 |  | Albrecht Dürer, Der Knoten mit dem herzförmigen Schild | |
Warum sich Albrecht Dürer mit verschiedenen Labyrinthornamenten, Knotengeflechten und Verzierungen beschäftigte, lässt sich heute nicht mehr feststellen. In seinem Tagebuch seiner niederländischen Reise von 1520/21 erwähnt er die Folge lediglich als „die 6 Knoten“. Er ließ sich dabei wohl von italienischen Stichen aus dem Umkreis Leonardo da Vincis anregen; denn diese kunstvollen Gewebe gehörten in der oberitalienischen Kunst der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zum modischen Allgemeingut und wurden von der Umrahmung eines großen Altarbilds bis zu Details bei Kleidungsstücken verwendet. Möglicherweise schuf Dürer seine Knotenverschlingungen als Mustervorlagen für Kunsthandwerker. Sein fehlendes Monogramm auf allen sechs Holzschnitten lässt sich mutmaßlich dadurch erklären, dass Dürer die Blätter nicht als eigene Erfindungen sondern als Nachahmungen der italienischen Stichen ansah. Im Dorotheum ist nun sein „Knoten mit herzförmigem Schild“ zu haben, der sich aus konzentrischen Kreisen mit drei alternierenden Reihen und jeweils 16 einzelnen und doppelten Knoten zusammensetzt. In der Mitte befindet sich das titelgebende herzförmige Schild, in den vier Ecken des Blattes eine motivische Wiederholung mit einem großen Doppelknoten, die von einem floralen Ornament gerahmt ist. Bei dem mit 8.000 bis 10.000 Euro taxierten Exemplar handelt sich um einen Frühdruck der Knotenfolge noch vor Dürers Monogramm, das erst nach dem Tod des Künstlers hinzugefügt wurde.
Die Online-Auktion „Meisterzeichnungen, Druckgraphik bis 1900, Aquarelle“, die bis zum 4. Oktober läuft, feiert den großen Nürnberger Meister und gewährt ihm den Auftakt mit knapp 30 Positionen. Und Albrecht Dürer überzeugt, etwa mit seinem kraftvollen Holzschnitt „Der heilige Christophorus“ von 1511, dem allegorischen Kupferstich „Sol Iustitiae – Die Sonne der Gerechtigkeit“ von 1500 als Mann mit Sonnengesicht oder der derben und satirischen Darstellung „Der junge Bauer und seine Frau“ um 1497/98 (Taxe je 8.000 bis 10.000 EUR). Noch etwas teurer wird es mit 9.000 bis 12.000 Euro für seinen Holzschnitt „Die Verlobung Mariens“ aus dem „Marienleben“ um 1504/05 in einem frühen kontrastreichen Druck vor der Textausgabe. Auch Dürers „Apokalypse“ ist mit dem figurenreichen „Lobgesang der Auserwählten im Himmel (Anbetung des Lammes)“ sowie dem „Sonnenweib und der siebenköpfige Drache“ der lateinischen Textausgabe von 1511 gut vertreten (Taxe je 6.000 bis 8.000 EUR).
Druckgrafik
Dass Dürer in der Gunst der internationalen Sammler steht, macht sich schon an den Preisen bemerkbar. Denn für die drei kleinen Kupferstiche „Ein Horn spielender Satyr“, „Weiblicher Satyr mit einem Dudelsack“ und „Satyr mit einer Harfe“ seines eine Generation jüngeren Nürnberger Kollegen Hans Sebald Beham werden nur 800 bis 1.000 Euro erwartet. Über Dirk Jakobsz Vellerts biblischer Szene „Christus geht auf dem Wasser“ von 1525 als Aussonderung des Berliner Kupferstichkabinetts (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR) und Hanns Lautensacks ansprechender „Landschaft mit Bauerngehöft und Holzbrücke“ von 1553 (Taxe 2.400 bis 3.000 EUR) geht es zum nächsten Großmeister der frühen grafischen Künste: Bei seinem Kupferstich „Der Sturz des Zauberers Hermogenes“ hielt sich Pieter Bruegel d.Ä. an die mittelalterliche „Legenda aurea“ des Jacobus de Voragine und gestaltete die Geschichte um den heiligen Jakobus den Älteren mit zahlreichen, damals beliebten monsterhaften Kreaturen aus (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).
Auch Rembrandt kommt mit 14 Losnummern in der Auktion zu seinem Recht. Charmant eröffnen die Suite seine beiden seltenen Kinderdarstellungen „Porträt eines Jungen im Profil“ von 1641 (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR) und das etwa zeitgleich entstandene „Mädchen mit einem Korb“ (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). In diese Preiskategorie reihen sich seine Radierung einer etwas unansehnlichen „Nackten Frau auf einem Erdhügel sitzend“ um 1631, das ebenso charaktervolle „Studienblatt mit sechs Frauenköpfen“ von 1636 und die heimelige Szene „Christus in Emmaus“ von der kleinen Platte aus dem Jahr 1634 für jeweils 6.000 bis 8.000 Euro ein. Im 18. Jahrhundert hat dann Giovanni Battista Piranesi mit 32 Positionen das Sagen, vor allem mit Blättern aus seiner bekanntesten Folge – den „Vedute di Roma“. An erster Stelle rangiert hier mit 8.000 bis 12.000 Euro die monumentale Aufsicht „Veduta del Anfiteatro Flavio, detto Il Colosseo“ von 1776 vermutlich noch vor der ersten Pariser Ausgabe. Zwei Jahre später beschäftigte sich Piranesi in 21 Radierungen mit dem Tempeln von Paestum. Davon liegen das Frontispiz und das dritte Blatt für jeweils 4.000 bis 5.000 Euro, die fünfte und sechszehnte Tafel für jeweils 2.000 bis 2.400 Euro vor. Aus den grausigen „Carceri d’invenzione“ von 1761 ist noch der „Treppenaufgang mit den Trophäen“ für 3.000 bis 4.000 Euro zu haben.
Ins Venezianische geht es dann mit Giovanni Antonio Canals landschaftlicher Fantasie „La Tomba del Vescovo“ (Taxe 3.400 bis 4.500 EUR) und mit dem Doppelblatt „Landschaft mit einem Pilger im Gebet“ und „Landschaft mit einer Frau an einem Brunnen“ (Taxe 4.200 bis 5.000 EUR). Giovanni Domenico Tiepolo steuert noch sechs Radierungen aus seiner trauten Folge „Die Flucht nach Ägypten“ aus den frühen 1750er Jahren für jeweils 1.200 bis 1.500 Euro bei, darunter „Giuseppe e Maria chiedono ospitalità“, „Maria e Giuseppe, che tiene il Bambino, procedono scortati da un angelo“ oder „Maria sostenuta da due angeli segue Giuseppe con l’asinello“. Um 1820 taten sich Carl Ludwig Viehbeck und der Stecher Carl Heinrich Rahl zusammen und legten die „Mahlerische Reise durch die schönsten Alpengegenden des Österreichischen Kaiserstaates“ vor. Aus der insgesamt 72 Umrissradierungen umfassenden Suite offeriert das Dorotheum neun Blätter der Luxusausgabe in leuchtender Kolorierung von Jakob Alt für 8.000 bis 10.000 Euro.
Zeichnungen
Toplos bei den Zeichnungen ist die bewegende Leidensszene „Christus im Garten Gethsemane“ eines venezianischen Künstlers aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Als Urheber für den in den Armen eines Engels zusammengesunkenen Jesus schlägt der Renaissance-Spezialist Nicholas Turner sogar El Greco vor, der um 1565 in Venedig eintraf und Mitarbeiter in der Werkstatt Tizians wurde (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Etwa in dieser Zeit und wohl ebenfalls in Venedig entstand eine Miniatur mit der Heilige Trinität, dem heiligen Hieronymus und einem Stifter. Für die mit Gouache auf Pergament gemalte sogenannte „Promissio“, die üblicherweise bei der Angelobung eines öffentlichen Bediensteten in der venezianischen Republik in Auftrag gegeben wurde, wird Giuseppe Porta, genannt il Salviati, verantwortlich gemacht (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Der aus Norditalien stammende Isidoro Bianchi war vor allem im Piemont und der Lombardei tätig. Seine Feder- und Kreidezeichnung der Darbringung der dreijährigen Maria im Jerusalemer Tempel folgt einem Gemälde seines Lehrers Pier Francesco Mazzucchelli für die Cappella della Madonna della Cintura in der Kirche Sant’ Agostino in Como von 1611/12 (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).
Einige ansprechende günstige Werke hat das 18. Jahrhundert zu bieten, etwa die liebevolle Ausgestaltung der biblischen Erzählung „Jesus heilt einen Kranken“ von Josef Winterhalder d.Ä. (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR) oder die bukolische Sagenwelt mit Ziegen, Schafen und muszierenden Satyrn von Joseph Bergler d.J. (Taxe 600 bis 800 EUR). Die „Rocca di S. Stefano di Mezzo, e Canturano“ gehört zu Joseph Anton Kochs Radierfolge „Ansichten aus Rom“. Die gebirgige, zum Teil bewaldete und zum Vordergrund hin abflachende Landschaft mit dem Blick auf die kleine, westlich von Subiaco gelegene Rocca di Mezzo hat der Deutschrömer mit einer Bleistiftzeichnung vorbereitet und stimmig mit einem Hirten, der seine Pfeife raucht, einer Hirtin, die ihre Ziegenherde einen abschüssigen Pfad heruntertreibt, einem Mann auf einem Maulesel und einer Frau mit einem Wasserkrug auf dem Kopf angereichert. Sie ist nun für 6.000 bis 8.000 Euro zu haben.
Die Nazarener kommen dann mit Moritz von Schwinds Studie einer knienden Heiligen mit einer Lilie vor einer gotischen Brüstung von 1829 (Taxe 800 bis 1.000 EUR) oder mit Josef von Führichs Alltagsszene der Heiligen Familie bei der Gartenarbeit von 1847 zum Zug (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). Auf die ärmliche Realität der einfachen russischen Bevölkerung hebt Konstantin Egorovich Makovskij mit seinen zwei betrübten Bäuerinnen bei der Feldarbeit ab (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR), während Ilja Repin die Episode „Chiwrja und der Teufel“ aus Nikolai Gogols Kurzgeschichte „Der Sorotschinsker Jahrmarkt“ flott mit Pinsel laviert hat (Taxe 4.500 bis 6.000 EUR). Die Zeichnung einer jungen elegischen Frau mit hohem Spazierstock hat der Belgier Fernand Khnopff als Vorstudie für seine seltene symbolistische Radierung „La Balle d’Or“ von 1898 angelegt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).
Aquarelle
Die Aquarelle, die sich hauptsächlich auf das 19. Jahrhundert stützen, bieten viel Landschaftliches aus Österreich, etwa Konrad Kreuzers Blick auf Graz von Südwesten mit dem Rosenberg und der Grabenstraße sowie biedermeierlichen Staffagefiguren (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR), Thomas Enders gebirgige Gegend bei Altaussee mit dem Sarstein (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR) oder Karl Reinholds Ansicht der recht bäuerlichen Villa Zedlitz am Altausseersee mit Blick auf die Trisselwand (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Auch Joseph Höger hielt sich in diesem Landstrich auf und rückte die Kirche von Bad Aussee ins Zentrum seines weiten Talblicks (Taxe 2.600 bis 3.200 EUR). Teuerstes Blatt dieser Gruppe ist Rudolf von Alts nur teilweise aquarellierte Bleistiftstudie mit zwei Häusern am Attersee von 1832 für 15.000 bis 20.000 Euro. Der bedeutendste Wiener Aquarellist des 19. Jahrhunderts beteiligt sich zudem noch mit einer betenden Frau vor dem berühmten Hallstätter Marienaltar im Chor der spätgotischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Hallstatt von 1847 (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).
15.000 bis 20.000 Euro stehen ebenfalls auf dem Preisschild für Skizzenbuch mit rund 40 Entwürfen, auf denen Johann Nepomuk Passini neben Ansichten von Joachimsberg, Hallstatt oder Gmunden auch eine Kutsche mit Pferden, einen jungen Reiter, eine Familie oder Seiltänzer aus dem Augenblick heraus festhielt. Anderen Motiven widmeten sich etwa der Franzose François-Marius Granet mit seinen Mönchen im Kolosseum in Rom (Taxe 1.200 bis 1.600 EUR) oder der Engländer John Sherrin mit einem schlichten Zwetschkenzweig am Boden (Taxe 2.500 bis 3.500 EUR). Mit Ludwig Hans Fischer geht es zu einer Sphinx im Diokletianspalast in Split (Taxe 3.000 bis 5.000 EUR), mit Amadeo Preziosi in den Friedhof von Eyüp, hinter dem sich die Metropole Istanbul ausbreitet (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).
Ausschnitthaft fing Marie Egner mehrere Bauernhäuser an einem Sommertag hinter einem weiß blühenden Feld ein (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR). Wer sich für die Stadt Wien interessiert, wird wieder mit zahlreichen Veduten belohnt, darunter mit einem Blick in den Graben bei winterlichem Schneegestöber von Richard Moser aus dem Jahr 1907 (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR), mit dem nahegelegenen Portal der Peterskirche von Ernst Graner aus dem Jahr 1926 (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR), mit Erwin Pendls gotischer Fassade der Kirche Maria am Gestade von 1934 (Taxe 1.600 bis 2.000 EUR) oder mit Friedrich Franks belebter Kärntnerstraße zwischen Oper und Stephansdom (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Einen humorvoll-kritischen Kommentar konnte sich Jutta Sika nicht verkneifen, als sie 1921 die Wiener Karlskirche monumental in ihr Aquarell rückte, davor aber ein Verbotsschild mit der Aufschrift „Tabu“ platzierte (Taxe 600 bis 800 EUR).
Die Online-Auktion endet am 4. Oktober ab 14 Uhr. Bis dahin ist die Besichtigung der Objekte täglich von 10 bis 17 Uhr möglich, der Internetkatalog unter www.dorotheum.com abrufbar. |  | Kontakt: Dorotheum Dorotheergasse 17 AT-1010 Wien |
 | Telefon:+43 (01) 515 60 0 | Telefax:+43 (01) 515 60 443 |  |  | E-Mail: client.services@dorotheum.at |  | Startseite: www.dorotheum.com |
02.10.2023 |
Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching |  |
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 Konrad Kreuzer,
Blick auf Graz von
Südwesten mit dem
Rosenberg und der
Grabenstraße |  | Taxe: 4.000 - 6.000 EURO Losnummer: 277 |  |  |  |  |  | 
 Rembrandt,
Rembrandt, Porträt
eines Jungen im
Profil, 1641 |  | Taxe: 8.000 - 10.000 EURO Zuschlag: 12.000,- EURO Losnummer: 53 |  |  |  |  |  | 
 Josef Winterhalder
d.Ä., Jesus heilt
einen Kranken |  | Taxe: 1.500 - 2.000 EURO Zuschlag: 1.500,- EURO Losnummer: 160 |  |  |  |  |  | 
 Albrecht Dürer, Die
Verlobung Mariens,
um 1504/05 |  | Taxe: 9.000 - 12.000 EURO Zuschlag: 12.000,- EURO Losnummer: 17 |  |  |  |  |  | 
 Ilja Repin, Chiwrja
und der Teufel
(Episode aus Nikolai
Gogols „Der
Sorotschinsker
Jahrmarkt“) |  | Taxe: 4.500 - 6.000 EURO Zuschlag: 4.500,- EURO Losnummer: 185 |  |  |  |  |  | 
 Venezianische
Schule, Christus im
Garten Gethsemane,
2. Hälfte 16.
Jahrhundert |  | Taxe: 6.000 - 8.000 EURO Zuschlag: 6.000,- EURO Losnummer: 122 |  |  |  |  |  | 
 Giuseppe Porta,
gennant il Salviati,
Promissio mit der
Heiligen Trinität,
dem heiligen
Hieronymus und einem
Stifter |  | Taxe: 5.000 - 7.000 EURO Losnummer: 121 |  |  |  |  |  | 
 Richard Moser, Der
Graben in Wien bei
winterlichem
Schneegestöber,
1907 |  | Taxe: 2.000 - 3.000 EURO Zuschlag: 4.000,- EURO Losnummer: 372 |  |  |  |  |  | 
 Hanns Lautensack,
Landschaft mit
Bauerngehöft und
Holzbrücke, 1553 |  | Taxe: 2.400 - 3.000 EURO Losnummer: 35 |  |  |  |  |  | 
 Rembrandt,
Rembrandt, Mädchen
mit einem Korb, um
1642 |  | Taxe: 4.000 - 6.000 EURO Zuschlag: 9.500,- EURO Losnummer: 52 |  |  |  |  |  | 
 John Sherrin, Ein
Zweig Zwetschken auf
bemoostem Boden |  | Taxe: 2.500 - 3.500 EURO Losnummer: 264 |  |  |  |  |  | 
 Marie Egner,
Bauernhäuser hinter
weiß blühendem Feld |  | Taxe: 4.000 - 5.000 EURO Zuschlag: 3.000,- EURO Losnummer: 367 |  |  |  |  |  | 
 Giovanni Domenico
Tiepolo, Giuseppe e
Maria chiedono
ospitalità, 1750/53 |  | Taxe: 1.200 - 1.500 EURO Zuschlag: 1.400,- EURO Losnummer: 101 |  |  |
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