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Marktberichte |
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Die Klassiker waren bei der Druckgrafik-Auktion von Bassenge eine sichere Bank. Doch auch Ausgefallenes spürten die Sammler auf  Dürers Neudeutung

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 |  | Albrecht Dürer, Die Melancholie (Melencolia I), 1514 | |
Eine Melancholie, die immer wieder Gold wert ist, ist Albrecht Dürers berühmter Kupferstich „Melencolia I“. Das Blatt aus den Jahren 1513/14 mit der geflügelten Personifikation der Schwermut gehört zu den drei sogenannten „Meisterstichen“ des Nürnberger Renaissance-Künstlers und vielleicht zu den bekanntesten Werken der Kunst überhaupt, obwohl es nicht einfach zu deuten ist. Denn Dürer hat seine etwas verdrießlich dreinblickende „Melencolia“ mit zahlreichen Symbolen umgeben. Worauf verweisen der zwischen einer Kugel und einem großen Polyeder schlafende Jagdhund, das Kind auf einem Mühlrad, das auf eine Schreibtafel kritzelt, die verstreut liegenden Werkzeuge, die Leiter, die Waage, die Sanduhr, die Glocke und das magische Zahlenquadrat? Die Experten gegen heute davon aus, dass die „Melencolia I“ ein verstecktes Selbstbildnis des nach Erkenntnis strebenden Künstlers ist. Denn Dürers epochale Leistung besteht vor allem darin, die gängigen Bildtraditionen durch eine neue Sicht auf das melancholische Temperament abgelöst zu haben, indem er es mit intellektueller Kreativität in Verbindung brachte. Melancholie und Genialität bedingen sich im Künstler nun wechselseitig. Mit einer Bewertung von 80.000 Euro war Dürers Meisterstich der Favorit in der Auktion „Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts“ bei Bassenge und hielt sein Versprechen mit einem Zuschlag von 90.000 Euro auch ein.
Darüber hinaus stand Albrecht Dürer in der Berliner Versteigerung eindeutig auf der Habenseite. Keine seiner 22 Grafiken blieb liegen. Internationale Sammler und Händler verhalfen etwa seinen beiden Holzschnitten „Das Tier mit den Lammshörnern“ (Taxe 4.500 EUR) und „Das babylonische Weib“ aus seiner fantasiebegabten Suite „Apokalypse“ zu jeweils 8.500 Euro (Taxe 7.500 EUR), dem Frühdruck „Die Heimsuchung“ zu 6.000 Euro (Taxe 4.500 EUR), dem ebenfalls aus dem „Marienleben“ um 1503 stammenden Holzschnitt „Der zwölfjährige Jesus im Tempel“ zu 4.400 Euro (Taxe 2.400 EUR), dem Kupferstich „Die heilige Anna und Maria mit dem Kinde, stehend“ zu 6.500 Euro (Taxe 3.500 EUR), und ein britischer Kunde nahm Dürers scharf nuancierten Kupferstich „Die Jungfrau mit der Birne“ von 1511 zu den angegebenen 18.000 Euro mit. Auch insgesamt verlief die Grafikauktion am 29. November für Bassenge mit einer losbezogenen Verkaufsrate von über 72 Prozent, mit der Abgabe fast aller Highlights, lukrativen Wertentwicklungen und einem Nettoumsatz von knapp 1,1 Millionen Euro – einer Steigerung von fast 200.000 Euro gegenüber der Frühjahrsauktion – erfolgreich.
Alte Meister
Gesucht waren etwa ausgefallene Blätter, wie Jacques Bellanges freundliche „Verkündigung“ aus der Zeit nach 1613, für die ein belgischer Kunsthändler 44.000 Euro springen ließ (Taxe 15.000 EUR), oder der im Katalog als „niederländisch um 1600“ verzeichnete, ebenfalls manieristische Holzschnitt „Judith mit dem Haupt des Holofernes“ für 14.000 Euro (Taxe 3.500 EUR). Weitere Manieristen machten ihre Sache gut, darunter Jan Harmensz Muller mit seinem nach einer Skulptur Adriaen de Vries’ gestochenen „Raub einer Sabinerin“ um 1598 für 13.000 Euro (Taxe 4.000 EUR) oder Hendrick Goltzius mit seinem theatralischen Clairobscur-Holzschnitt des auf einem skurrilen Delphinwesen durch das Weltmeer reitenden „Oceanus“ aus dem in den späten 1580er Jahren erschienenen Zyklus „Demogorgon und die Gottheiten“ für 8.000 Euro (Taxe 9.000 EUR). Sein charmantes Bildnis des jungen „Frederick de Vries mit Hund und Taube“ von 1597 verdoppelte seinen Wert auf 2.400 Euro. Der üppig ausstaffierte „Karneval“ von Jan Sadeler d.Ä., der auch als ausschweifendes Gelage des Verlorenen Sohns nach Joos van Winghe durchgeht, gesellte sich bei 6.500 Euro hinzu (Taxe 6.000 EUR). Von gleicher Basis aus gab Gerrit Pietersz Sweelinks Radierung der Orgel spielenden, die Augen schmachtend zum Himmel gerichteten „Sancta Cecilia“ in ihrem ondulierenden Linienspiel auf 4.500 Euro nach. Aufwärts ging es dann wieder für Johannes Wierix und seinen Kupferstich „Die vier Elemente“ als markant muskulöse weibliche Allegorien von 1601 mit 2.800 Euro (Taxe 1.800 EUR).
Noch in die Spätgotik wies Martin Schongauers figurenreiche „Schlacht von St. Jakobus dem Älteren bei Clavijo“ aus den 1470er Jahren, die ein bayrischer Sammler schon bei 28.000 Euro mitnehmen konnte (Taxe 30.000 Euro). Auch seine anderen beiden Kupferstiche „Der Evangelist Johannes auf Patmos“ und „Die dritte der klugen Jungfrauen“ platzierten sich unterhalb ihrer Schätzungen am Limit von 4.500 Euro und 3.000 Euro. Auch wenn bei den Italienern Andrea Andreanis wohl nach Jan van Scorel von zwei Blöcken gedruckter Holzschnitt „Die Sintflut“ (Taxe 12.000 EUR) und Andrea Mantegnas intimer Kupferstich „Die Madonna mit Kind“ von etwa 1450/55 ausfielen (Taxe 15.000 EUR), fand die Renaissance vor allem mit deutschen Schöpfungen ihre Anhänger. Da waren zunächst Albrecht Altdorfers seltener Kupferstich des klapprigen „Heiligen Hieronymus im Kirchhof“ für 4.200 Euro (Taxe 3.000 EUR) und Hans Baldung Griens rätselhafter „Verhexter Stallknecht“ in extrem perspektivischer Verkürzung für 11.000 Euro (Taxe 6.000 EUR).
Die Melancholie macht sich breit
Darauf folgten Barthel Behams repräsentatives „Bildnis Kaiser Karl V.“ aus dem Jahr 1531 in einem kräftig zeichnenden Druck für 8.000 Euro (Taxe 4.800 EUR) und die wie bei Dürer mit vielen Symbolen ausgestattete „Melencolia“ seines älteren Bruders Hans Sebald Beham von 1539 für 4.700 Euro (Taxe 1.800 EUR). Auch Pieter Bruegel d.Ä. stand auf der Einkaufsliste der Bassenge-Kunden weit oben. Schon seine beiden von Joannes und Lucas van Doetecum gestochenen Landschaften „Prospectus Tyburtinus“ (Taxe 4.500 EUR) und „Insidiosus Auceps“ reüssierten bei 6.000 Euro und 3.600 Euro (Taxe 2.400 EUR). Teuerstes Bruegel-Werk war der von Pieter van der Heyden 1565 umgesetzte Kupferstich „Der heilige Jakob und der Zauberer Hermogenes“ mit zahlreichen Schauderwesen bei 18.000 Euro (Taxe 12.000 EUR). Die Melencolia-Thematik als Grundempfindung des Künstlertums tauchte ein weiteres Mal bei Enea Vicos Hauptblatt „Die Akademie des Baccio Bandinelli“ auf: Unter den Schülern im Atelier des Renaissance-Bildhauers sitzt ein junger Mann am Kamin und stützt seinen leicht geneigten Kopf mit der Hand, was seit der Antike als Geste für Schwermut und Trauer gilt. Der seltene erste Druckzustand kletterte von 4.000 Euro auf 6.500 Euro.
Hauptmeister des Barock war Rembrandt, aus dessen 21teiliger Suite überraschenderweise seine seltene Radierung „Alte Frau mit um das Kinn geschlungenem Kopftuch“ bisher verschmäht wurde (Taxe 6.500 EUR). Diesen Verlust machte aber schon ein einziges Blatt wieder wett: Rembrandts effektvoll belichteter und prägnanter Abzug „Kreuzabnahme bei Fackelschein“ von 1654 verdoppelte seinen Wert auf 36.000 Euro. Daran schloss sich bei 7.500 Euro seine Doppelszene der „Zwei männlichen Akte“ mit dem Interieur „Het Rolwagentje“, in dem eine Mutter ihrem Kind gerade das Laufen in einem Rollwagen beibringt, aus der Mitte der 1640 Jahre an (Taxe 9.000 EUR), bei jeweils guten 7.000 Euro die dramatische „Große Kreuzabnahme“ von 1633 (Taxe 3.500 EUR) und die ebenfalls neutestamentlich inspirierte Szene „Petrus und Johannes an der Pforte des Tempels, einen Krüppel heilend“ von 1659 (Taxe 2.400 EUR).
Als junger Mann ging Hendrik Goudt nach Rom und arbeitete dort mit Adam Elsheimer bis zu dessen frühen Tod im Jahr 1610 zusammen. Als Reminiszenz an den Verstorbenen gab Goudt mehrere Werke Elsheimers als Kupferstiche heraus, darunter die mythologische, nur von einer Fackel und einer Laterne beleuchtete Nachtszene „Ceres sucht ihre Tochter“, die als Druck auf Seide aus der Sammlung des Schweinfurter Industriellen Otto Schäfer gute 3.500 Euro erzielte (Taxe 1.500 EUR). Den in Oldenburg geborenen Maler und Zeichner Johann Liss zog es über Stationen in Holland ebenfalls nach Italien. Seine galante Genreszene mit zwei Liebespaaren und einem Narren, die als Allegorie des Leichtsinns ausgelegt werden kann, datiert mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in die holländische Schaffenszeit und erreichte jetzt mit Seltenheitsstatus 3.600 Euro (Taxe 3.500 EUR). Ein alter Narr samt Katze spielt bei Alexander Voet II. dann die Hauptrolle auf dem mit „Fatuo ridemur in uno“ betitelten humoristischen Kupferstich. Dabei bezog sich der Antwerpener Reproduktionsstecher auf ein Gemälde von Jacob Jordaens und lud für nun 4.400 Euro die Betrachter*innen laut Titel zum herzhaften Lachen über die vielen sinnbildlichen Albernheiten ein (Taxe 1.800 EUR). In der Landschaftskunst fand Jacob van Ruisdaels stille Radierung „Die drei Eichen“ von 1649 bei 8.500 Euro Gefallen (Taxe 4.500 EUR).
Überraschungen beim 18. Jahrhundert
Bernardo Bellotto ist mit seinen Dresden-Veduten eigentlich eine sichere Partie. Doch diesmal konnte sich überraschenderweise niemand für seine Ansichten des Neumarkts, der Frauenkirche und der Festung Sonnenstein erwärmen (Taxen zwischen 2.800 EUR und 7.500 EUR). So startete das 18. Jahrhundert erst mit dem kolorierten sogenannten „Schmettau-Plan“ von 1748 los, der aus der Vogelperspektive auf Berlin blickt und am unteren Rand ein weites Panorama der preußischen Kapitale und drei Ansichten von markanten Gebäuden der Stadt wiedergibt. Doch auch hier mussten Friedrich Gottlieb Berger und Georg Friedrich Schmidt einen deutlichen Abschlag von 6.000 Euro auf 3.600 Euro hinnehmen. Der Hofkupferstecher Schmidt kam dann später noch mit dem ausdrucksvollen „Bildnis des ersten Potsdamer Rabbiners Jechiel Michel Hirsch“ mit langem Bart und Pelzmütze von 1762 bei 3.000 Euro zum Zug (Taxe 3.500 EUR).
Auch darüber hinaus hielt sich die Kauflaune bei den Arbeiten des 18. Jahrhunderts oftmals zurück, etwa bei den zwei Bänden mit venezianischen Veduten und Gemäldereproduktionen, die der Drucker und Verleger Domenico Lovisa ab 1715 im „Gran teatro di Venezia“ herausgab, für 8.000 Euro (Taxe 12.000 EUR) oder bei Giovanni Antonio Canals stimmungsvoller Radierung „Ale Porte del Dolo“ für 4.000 Euro (Taxe 4.500 EUR). Auf der Habenseite standen etwa die rokokohaft schwungvolle „Anbetung der Hirten“, eine bisher unbeschriebene Aquatintaradierung eines unbekannten Stechers in Braun nach Ubaldo Gandolfi, für hohe 6.000 Euro (Taxe 2.400 EUR), oder das „Bildnis des Vaters“ für 2.400 Euro, den Christophe Guérin anscheinend heimlich bei seiner Tätigkeit als Stempelschneider beobachtet hat (Taxe 750 EUR). Bei Giovanni Battista Piranesi war der Zuspruch geteilt: Während sein Titelblatt aus den „Carcerci d’invenzione“ von 2.400 Euro auf 4.200 Euro stieg, musste „Der Treppenaufgang mit den Trophäen“ aus dieser Folge bei 4.000 Euro wieder ins Depot zurück.
Knapp 30 Positionen von Carl Wilhelm Kolbe d.Ä. stellte ein deutscher Sammler zur Verfügung, die bis auf sechs mit niedrigen dreistelligen Werten auch alle weggingen. Zu den preislichen Höhepunkten in diesen meist fantastischen und verzauberten Pflanzenwelten gehörten das modisch gekleidete Paar mit Zylinderhüten auf einem Damm vor der bildfüllenden alten Eiche für 4.400 Euro (Taxe 2.400 EUR) oder für jeweils 10.000 Euro eine 1796 entstandene Serie an 49 Blättern von meist landschaftlichen Themen mit Bildern von Herdentieren, Eichen sowie bukolischen und arkadischen Szenen im originalen blauen Lieferumschlag (Taxe 12.000 EUR) und die wenige Jahre jüngere „Schilfreiche Gegend an einem Brunnen mit Mädchen und Leier spielendem Jüngling“ (Taxe 6.000 EUR). Die ebenfalls von der Natur überwucherte „Kuh im Sumpf“ und ihr Pendant „Die Kuh im Schilfe“ waren schon für je 2.500 Euro zu haben (Taxe je 3.500 EUR).
Druckgrafik des 19. Jahrhunderts und des Fin de Siècle
Über 5.000 Euro ging es bei den Neueren Meistern nicht hinaus. Die erwirtschaftete Friedrich von Gärtner mit seinen „Ansichten der am meisten erhaltenen griechischen Monumente Siciliens“ von 1819. Die zehn Lithografien mit dem Tempel der Concordia in Agrigent oder der Ruine des Theaters in Taormina waren die ersten in dieser Technik, die im großen Format von 57 auf 72 Zentimeter gedruckt wurden (Taxe 6.000 EUR). Obwohl der 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich im kommenden Jahr schon länger seine Schatten vorauswirft, zündeten die beiden von Carl Friedrich Thiele nach verschollenen Sepia-Zeichnungen Friedrichs radierten Blätter „Blick auf Arkona“ und „Königsstuhl“ mit jeweils 2.000 Euro nicht so recht (Taxe je 3.000 EUR). Mehr Glück hatte dagegen Peter Ilsted mit seiner stillen Innenräume, in denen meist Frauen als Rückenfiguren agieren. Sein „Interieur“ in delikaten Farbvaleurs von 1912 verabschiedete sich erst bei 3.000 Euro (Taxe 2.500 EUR), seine ein Jahr jüngere „Morgensonne“ bei 2.200 Euro (Taxe 1.500 EUR).
Eine fast etwas unanständige weibliche Rückenfigur fing Paul César Helleu um 1895 mit seiner Ehefrau ein, die auf der nun 2.500 Euro teuren Kaltnadelradierung „Madame Helleu devant les Watteau du Louvre“ dem Betrachter ihr Gesäß entgegenstreckt, um ein Bild an der Wand recht genau zu studieren (Taxe 2.400 EUR). Gleichfalls amüsant ist die Lithografie „Les arts et la décence“ eines gewissen A. Barincou, der in Paris Mitte der 1820er Jahre mit seinen humoristischen Grafiken auftauchte und hier die Gepflogenheiten an den Kunstakademien sowie die Prüderie seiner Zeit aufs Korn nahm: Eine junge Studentin, die selbstredend nicht die nur mit nackten Männer besetzten Aktklassen besuchen durfte, arbeitet daher nach der Antike und zeichnet die Statue eines nackten griechischen Athleten. Eine mürrisch hereinschauende alte Frau bedeckt sittenstreng und vorsorgehalber seine vitalen Teile mit dem koketten Hut der Studentin. Da das kulturhistorische Zeitdokument noch dazu mit der Paraphe und dem Stempel der offiziellen Zensurbehörde versehen war, schnellte es von 750 Euro auf 2.400 Euro.
Die Portraitkunst konnte auch einige Erfolge feiern. Ludwig Emil Grimm reihte 1837/38 seine geliebte, leider früh verstorbene Schwester Charlotte mit ihren vier Kindern sowie seine Tochter Frederike nach der Größe und Alter im Profil absteigend hintereinander auf und nahm damit 2.500 Euro ein (Taxe 1.200 EUR). Der Wiener Josef Kriehuber sah um 1845 den stürmisch gefeierten Pianisten und Komponisten Franz Liszt als verträumt blickende Gestalt in über Notenblättern sinnender Melancholie-Pose, was die Lithografie von 1.200 Euro auf 2.200 Euro hob. Aus dem gut bestückten symbolistischen Grafikangebot von Max Klinger nahmen die Bassenge-Kunden unter anderem die „Rettungen ovidischer Opfer, Opus II“ mit Texten und fünfzehn Radierungen von 1898 für 3.000 Euro (Taxe 2.400 EUR), die dreizehn Blätter der Serie „Vom Tode, II. Theil“ aus dem Jahr 1898 für 4.400 Euro (Taxe 4.500 EUR) oder den Probeabzug des Einzelblattes „An die Schönheit“ für 3.600 Euro mit (Taxe 3.500 EUR). Gut lief es zudem für den Symbolisten Joseph Uhl. Schon seine drei Radierungen aus der Folge „Per Apsera ad Astra“ von 1921 mit einem einsamen nackten Mann auf einem schmalen Grat in kosmischen Weiten fanden bis zu 1.300 Euro Aufmerksamkeit (Taxen bis 900 EUR). Den Höhepunkt dieser Werkreihe bildete allerdings das Blatt „Die Wegstärkung“, auf dem eine Übermutter ihre Brüste zusammenpresst, um den erschöpften Mann zu nähren. Hierfür kamen 3.000 Euro zusammen (Taxe 600 EUR).
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24.12.2023 |
Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching |  |
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 Rembrandt,
Rembrandt, Die Große
Kreuzabnahme (2.
Platte), 1633 |  | Taxe: 3.500,- EURO Zuschlag: 7.000,- EURO Losnummer: 5182 |  |  |  |  |  | 
 Jacques Bellange,
Die Verkündigung,
nach 1613 |  | Taxe: 15.000,- EURO Zuschlag: 44.000,- EURO Losnummer: 5026 |  |  |  |  |  | 
 Giovanni David, Die
Personifizierung
der Künste dekoriert
das Schild der
Minerva, 1775 |  | Taxe: 750,- EURO Zuschlag: 3.600,- EURO Losnummer: 5258 |  |  |  |  |  | 
 Carl Wilhelm Kolbe
d.Ä., XLIX Blaetter
groestentheils
Landschaftlichen
Inhalts gezeichnet
und in Kupfer gesetzt
durch Carl Wilhelm
Kolbe, 1796 |  | Taxe: 12.000,- EURO Zuschlag: 10.000,- EURO Losnummer: 5303 |  |  |  |  |  | 
 Hans Baldung Grien,
Der verhexte
Stallknecht, 1544 |  | Taxe: 6.000,- EURO Zuschlag: 11.000,- EURO Losnummer: 5009 |  |  |  |  |  | 
 Carl Wilhelm Kolbe
d.Ä., Die Kuh im
Sumpfe |  | Taxe: 3.500,- EURO Zuschlag: 2.500,- EURO Losnummer: 5312 |  |  |  |  |  | 
 Carl Friedrich
Thiele,
Königsstuhl, 1821 |  | Taxe: 3.000,- EURO Zuschlag: 2.000,- EURO Losnummer: 5451 |  |  |  |  |  | 
 Carl Wilhelm Kolbe
d.Ä., Modisch
gekleidetes Paar mit
Zylinderhüten auf
einem Damm vor einer
Eiche |  | Taxe: 2.400,- EURO Zuschlag: 4.400,- EURO Losnummer: 5296 |  |  |  |  |  | 
 Rembrandt,
Rembrandt, Zwei
männliche Akte (Het
Rolwagentje), um
1646 |  | Taxe: 9.000,- EURO Zuschlag: 7.500,- EURO Losnummer: 5191 |  |  |  |  |  | 
 Peter Ilsted,
Interieur, 1912 |  | Taxe: 2.500,- EURO Zuschlag: 3.000,- EURO Losnummer: 5411 |  |  |  |  |  | 
 Joannes van
Doetecum, Joannes
und Lucas van
Doetecum,
Insidiosus Auceps |  | Taxe: 2.400,- EURO Zuschlag: 3.600,- EURO Losnummer: 5041 |  |  |  |  |  | 
 Georg Friedrich
Schmidt, Friedrich
Gottlieb Berger und
Prospect der Stadt
Berlin von Süden
gegen Norden, 1748 |  | Taxe: 6.000,- EURO Zuschlag: 3.600,- EURO Losnummer: 5243 |  |  |
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