Groos weiterhin Direktorin in Stuttgart  |  | Ulrike Groos wird das Kunstmuseum Stuttgart bis 2029 leiten | |
Ulrike Groos bleibt Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart. Der Vertrag mit der promovierten Kunsthistorikerin wird um fünf Jahre bis 2029 verlängert. Das hat der Stiftungsrat unter Vorsitz von Fabian Mayer, dem Ersten Bürgermeisters der Landeshauptstadt Stuttgart, einstimmig beschlossen. „Ulrike Groos denkt den Bezug ihres Ausstellungsprogramms zu unserer Stadt und zum Südwesten immer mit. Viele Ausstellungen werden aber international wahrgenommen“, sagte Mayer anlässlich der Vertragsverlängerung. „Damit ist Frau Groos eine überzeugende und überaus wertvolle Stuttgart-Botschafterin. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“
Die 1963 im hessischen Schlüchtern geborene Groos steht dem Kunstmuseum Stuttgart seit 2010 als Leiterin vor. Unter ihrer Ägide wurde es von der deutschen Sektion des Kunstkritiker*innenverbands AICA als „Museum des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Neben ihren Aufgaben als Geschäftsführerin tritt sie regelmäßig als Kuratorin in Erscheinung. Schwerpunkte ihrer inhaltlichen Arbeit setzt sie insbesondere mit monografischen Ausstellungen, etwa zu Michel Majerus, Candice Breitz, Patrick Angus, Ragnar Kjartansson, Tobias Rehberger und zuletzt Wolfgang Laib. Aber auch mit übergreifenden Präsentationen ist sie hervorgetreten, so mit der interdisziplinären Ausstellung „I Got Rhythm. Kunst und Jazz seit 1920“ zum zehnjährigen Museumsjubiläum 2015, die Musik zum Gegenstand der Betrachtung machte.
Ulrike Groos ist zudem Mitglied in zahlreichen Gremien. So gehört sie unter anderem dem Kuratorium der Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung an. Von 2017 bis 2022 war sie Mitglied der Ankaufskommission des Bundes. Erst kürzlich wurde Groos zur 2. Vizepräsidentin des Instituts für Auslandsbeziehungen ernannt. |