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Carola Dertnig in Linz

Eröffnungsperformance zur Schau von Carola Dernig im OK Linz, 2024

Das OK Linz widmet der Performancekünstlerin Carola Dertnig eine große Einzelausstellung und fächert das Spektrum von ihren frühen bis hin zu ihren neuesten Arbeiten auf. Dertnigs facettenreiches Werk umfasst sowohl Performances im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel in ihren Slapstick-Videos, als auch bildnerische Arbeiten, etwa Zeichnungen, Collagen und Fotografien. In Linz hat Kuratorin Michaela Seiser ein performatives Ausstellungsdesign entwickelt, durch das man sich spielerisch und interagierend bewegt. Dertnigs Schaffen ist geprägt von der künstlerischen Auseinandersetzung mit Bewegung, Körper und Sprache. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien und leitet seit 2006 den Fachbereich Performative Kunst an der Akademie für bildende Künste.

In ihren frühen, in New York entstanden Arbeiten, wie „Dancing with Remotes“ von 1998, ließ sie sich von den Choreograf*innen und Tänzer*innen David Parson und Yvonne Rainer inspirieren. Parson benutzte in den 1980er Jahren Stroboskoplicht, um einzelne Momente seiner Performance durch das Ein- und Ausschalten des Lichts dramatisch in Szene zu setzten, während Rainer für das Gegenteil steht. Sie lehnte die „magische Inszenierung“, „das Spektakel“ ab – wie Dertnig selbst sagte – und demokratisierte den Tanz in den 1960er Jahren, indem sie mit Laien arbeitete. Dertnig kombiniert in den 1990er Jahren gewissermaßen die beiden gegensätzlichen Ansätzen mit digitaler Technik, die die damalige Techno-Szene revolutionierte und demokratisierte: Sampels und digitale Visuals prägten die Club-Kultur und -Ästhetik dieser Zeit.

Die Beschäftigung mit Performance-Geschichte und -Theorie spielt auch in ihren späteren Arbeiten eine wichtige Rolle. In ihrer feministischen Erzählung zum Wiener Aktionismus „Lora Sana“ von 2005 oder der Performance „Tanz Portrait Harald Kreutzberg – 10 Posen“ aus dem Jahr 2014 entwirft sie neue Formen der Geschichtsschreibung, die teils vergessenen Performern einen neuen Platz in der Gegenwart geben. Nach zahlreichen Interviews mit den Frauen, die in den 1960er und 1970er Jahren Teil des Wiener Aktionismus waren, entwickelt sie die fiktive Aktionistin Lora Sana und überarbeitet dieses vorwiegend männlich besetzte Terrain aus weiblicher Perspektive. Eine von Alexander Rodtschenko in den 1920er Jahren entworfene, aber nie realisierte Tribüne, die „einen gesellschaftlich uneingeschränkten Raum für Bildung und für eine aktive Teilnahme an künstlerischen, sozialen und politischen Fragestellungen“ schaffen sollte, ist die Grundlage für Dertnigs Fahrrad-Bühne, auf der sie die ambivalenten Geschichte von Harald Kreutzberg inszeniert.

Die Ausstellung „Carola Dertnig. Dancing Trough Life“ läuft bis zum 26. Mai. Das Offene Kulturhaus Linz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro oder 3 Euro.

OK Offenes Kulturhaus Linz
OK Platz 1
A-4020 Linz
Telefon: +43 (0)732 – 7720 525 00


07.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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