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Ulrich Rückriem zeichnet in Düren

Ulrich Rückriem, Ohne Titel, 2023

Ulrich Rückriem ist als Bildhauer von monolithischen Steinblöcken bekannt. Nun stellt ihn das Leopold-Hoesch-Museum in Düren als Zeichner vor. Der 1938 in Düsseldorf geborene Künstler hat sich stets mit der Zeichnung beschäftigt, die Teil seines täglichen Arbeitsprozesses ist. In der Schau sind knapp 1.300 Buntstiftzeichnungen auf DIN-A7 Karten zu sehen, die in einer einzelnen 164 Meter langen Linie durch die Räume führt. Die amorphen Figuren sind in Schwarz, Weiß, Gelb, Rot oder Blau gehalten, und einzelne dieser mal an Wolken, mal an Geister erinnernden Gestalten tauchen als Silhouetten an anderen Orten des Museums wieder auf.

Düren ist für Ulrich Rückriem kein fremdes Pflaster, schließlich absolvierte er hier in den 1950er Jahren seine Steinmetzausbildung, lebte und arbeitete hier und erhielt 1964 im Leopold-Hoesch-Museum seine erste Personale. Die Zeichnung diente zunächst als konzeptuelle Skizze für seine Steinskulpturen oder für ihre räumliche Anordnung, erklärt Kuratorin Anja Dorn. Auf diese funktionalen Arbeiten folgen seit den 1970er Jahren autonome Skizzen in Grafit, in denen, ähnlich wie in den Steinarbeiten, geometrische Flächen zueinander ins Verhältnis gesetzt werden, meist schwarze Quader. Später ging Rückriem zu Buntstiftzeichnungen über, die meist auf dem Spiel mit den Verbindungslinien von sieben Punkten beruhen und den Flächen, die sich zwischen diesen Linien ergeben. Auch sein Wandbild „The Conference of the Birds“ von 2010, das in der Kuppel des Leopold-Hoesch-Museums zu sehen ist, folgt diesem Gestaltungsprinzip.

Wie in seinen Skulpturen und Installationen verdeutlichen auch Rückriems Zeichnungen seinen Arbeitsprozess: Es geht nicht um Verfeinerung, sondern darum die Eigenart des Materials spürbar zu machen. Dies gelingt Rückriem, indem er die Spur des Stifts sichtbar stehen lässt. Die einzelne Zeichnung scheint beiläufig die Zeit der eigenen Herstellung zu speichern. Erst durch die Reihung der Karten zeige sich ein Möglichkeitsraum endloser Variationen, so Dorn. Die Arbeiten in Düren bilden jedoch keinen abgeschlossenen Werkkomplex, sondern sind eher als eine vorübergehende Darbietung für die Besucher*innen zu verstehen.

Die Ausstellung „Ulrich Rückriem zeichnet“ läuft bis zum 19. Mai. Das Leopold-Hoesch-Museum hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 19 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am Ostermontag geschlossen. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, jeden ersten Donnerstag im Monat ist er kostenlos, ebenso für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Leopold-Hoesch-Museum
Hoeschplatz 1
D-52349 Düren
Telefon: +49 (0)2421 – 25 25 61


20.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


17.02.2024, Ulrich Rückriem zeichnet.

Bei:


Leopold-Hoesch-Museum

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Ulrich
 Rückriem, Ohne Titel, 2023
Ulrich Rückriem, Ohne Titel, 2023

Künstler:


Ulrich Rückriem








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