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Antonio Canova bei Artcurial

Antonio Canova, Kopf der Kalliope (Porträt von Marie-Louise von Habsburg, Kaiserin der Franzosen, als Kalliope), um 1812

Der französische Versteigerer Artcurial hat in diesem Frühjahr eine Büste des italienischen Bildhauers Antonio Canova im Angebot. Der „Kopf der Kalliope“ wird auf hohe 3 bis 4 Millionen Euro taxiert. Inspiriert von der Muse der epischen Dichtung gehört sie zu Canovas Serie der „Idealköpfe“ und war Teil der Sammlung Gourgaud, deren Namensgeber, General Gaspard Gourgaud, Artillerieoffizier im Ersten Kaiserreich und Napoleon Bonapartes Memoirenschreiber auf St. Helena war. Nicht nur diese prominente Provenienz macht das Stück besonders, sondern auch die Vermutung, dass die Büste die Gesichtszüge von Napoleons zweiter Ehefrau Marie-Louise von Habsburg wiedergibt. „Würde und Anmut der Kalliope machen die Büste zu einem zeitlosen Meisterwerk der Bildhauerei“, staunt Matthieu Fournier, verantwortlich für die Alten Meister und das 19. Jahrhundert bei Artcurial.

Der Italiener Antonio Canova gilt als einer der großen Protagonisten des Klassizismus und als Revolutionär der Bildhauerei. „Nichts drückt die Größe, Kraft und das hervorragende Können dieses klassizistischen Genies mehr aus als diese wunderbare Büste“, schwärmt Fournier weiter. Um 1812, als Canova den Kopf der Kalliope modellierte, befand sich der Bildhauer auf dem Höhepunkt seiner europaweiten Karriere. Sein Atelier war ein Muss für alle internationalen Sammler und Kunstliebhaber, die Rom einen Besuch abstatteten. Trotz der geopolitischen Unruhen und seiner Verbundenheit mit der Republik Venedig hielt sich Canova auf Einladung von Napoleon mehrmals in Paris auf und wurde zu einem der offiziellen Bildhauer seiner Gefolgschaft, für die er zahlreiche Werke schuf, darunter das offizielle Porträt Napoleons mit seiner zweiten Frau Marie-Louise von Österreich im Jahr 1810.

Canovas „Idealköpfe“ verkörpern unter dem Deckmantel einer mythischen Identität, aber nach einem realen, vom Künstler idealisierten Modell eine originelle Verschmelzung und eine Hommage an die Kunst der Antike. Bei der Büste der Kalliope bezieht sich der Künstler auf neun Musen, die in der achteckigen Halle des Museo Pio Clementino im Vatikan aufbewahrt werden, eines Museums, das Antonio Canova mit aufgebaut hat. Er ließ sich von der Muse der epischen Dichtung inspirieren, um eine ideale Form der Schönheit zu schaffen, die er harmonisch, gleichzeitig lyrisch, zart, natürlich und meditativ gestalten hat. Die erste Version der Kalliope war eine Auftragsarbeit des toskanischen Dichters Giovanni Rosini, des Biografen des Künstlers. Der Erfolg dieses Werkes führte zu weiteren Aufträgen, darunter ein Exemplar der Gräfin von Albany, das im Musée Fabre in Montpellier aufbewahrt wird, und dieses nun bei Artcurial angebotene Exemplar.

Die Büste wird am 20. März als Teil der Auktion „Alte Meister & Kunst des 19. Jahrhunderts“ in Paris versteigert. Die Vorbesichtigung findet in Paris vom 15. bis zum 19. März täglich von 11 bis 18 Uhr statt.

Artcurial
7 rond-point des Champs-Elysées Marcel Dassault
FR-75008 Paris
Telefon: +33 (0)1 – 42 99 20 20


22.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Antonio Canova, Kopf der Kalliope (Porträt von Marie-Louise von Habsburg,
 Kaiserin der Franzosen, als Kalliope), um 1812
Antonio Canova, Kopf der Kalliope (Porträt von Marie-Louise von Habsburg, Kaiserin der Franzosen, als Kalliope), um 1812

Künstler:


Antonio Canova








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