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Berliner Brücke Museum ausgezeichnet

Das Brücke Museum in Berlin ist „Museum des Jahres 2023“

Der Kunstkritiker*innenverband AICA Deutschland hat das „Museum des Jahres 2023“ gekürt: Die Auszeichnung geht an das Brücke Museum in Berlin. Das kleine Haus mit seiner Expressionismus-Sammlung am Rand des Berliner Grunewalds habe unter der Leitung von Lisa Marei Schmidt seit 2017 wegweisende Modelle einer kritischen Befragung der eigenen Geschichte und Sammlung entwickelt und sich als lebendiger Treffpunkt in der Kulturszene der Hauptstadt etabliert, heißt es zur Preisvergabe. „Lisa Marei Schmidt hat das Brücke Museum und seine Sammlung von Grund auf neu gedacht“, so AICA-Juror Eckhart Gillen in der Begründung. Die Künstler der „Brücke“ würden kritisch kontextualisiert, vor dem Hintergrund sowohl der Kolonialgeschichte des Deutschen Kaiserreiches als auch des Nationalsozialismus. In Zusammenarbeit mit Universitäten werden Provenienzforschung und die Digitalisierung der Bestände vorangetrieben. Zugleich positioniert sich das Haus mit avancierten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, zuletzt mit Stoffbildern der polnischen Roma-Künstlerin Malgorzata Mirga-Tas.

Das 1967 eröffnete Brücke Museum geht auf die Sammlung und den Nachlass Karl Schmidt-Rottluffs zurück. Seit Lisa Marei Schmidt dem Haus als Direktorin vorsteht, hat sich das über viele Jahrzehnte in seine Spezialforschungen versponnene Museum weit geöffnet. So wurde die strikte Abgrenzung zum benachbarten Kunsthaus Dahlem beseitigt und damit ein gemeinsamer öffentlichen Raum geschaffen, der am Rand des Grunewaldes nunmehr fließend in den Skulpturenpark von Bernhard Heiliger übergeht. Ein gemeinsam genutztes Caféì im ehemaligen Staatsatelier von Arno Breker und ein Waldpavillon des Design-Kollektivs „Construct Lab“ ergänzten diese höchst verdichtete Topografie einer ambivalenten modernen Kunstgeschichte, heißt es in der Begründung weiter.

Zudem sei es Lisa Marei Schmidt gelungen, das bisher bürgerliche Publikum in einem Alter von über 70 Jahren jünger und diverser zu machen. „Auf den Sommerfesten zeigen sich die die Damen der Gesellschaft mit Studierenden. Auch der sehr konservative Freundeskreis hat sich verjüngt“, führt die Jury weiter aus. Darüber hinaus hat Schmidt die Inhalte über die historische Epoche des Expressionismus erweitert und konnte sich dabei auf den Museumsgründer Schmidt-Rottluff berufen, der einen Förderpreis für junge Künstler*innen gestiftet hat. Ein Schwerpunkt der kuratorischen Arbeit im Brücke Museum liegt daher auf dem Dialog der Sammlung mit einer jüngeren Künstlergeneration. Ferner lädt die Direktorin gerne Expert*innen ein, um neue Perspektiven von außen auf die Sammlung zu entwickeln.


22.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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