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Urbanes von Koen van den Broek in Koblenz

Koen van den Broek, Central LA, 2020

Mit einer Schau zu Koen van den Broek startet das Ludwig Museum Koblenz in sein neues Ausstellungsjahr. Unter dem Titel „Of(f) Road“ geben rund 40 Werke einen Querschnitt durch das malerische Schaffen des Belgiers von 1998 bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen dabei urbane, meist menschenleere Landschaften. Seit Anfang der 2000er Jahre beschäftigt sich der 1973 geborene Koen van den Broek mit Häuserfassaden, Straßenschluchten, Laternen, Fahrzeugen, Gehwegen, Wolkenkratzern und Verbindungen im Niemandsland. Seine Inspiration findet er dabei vornehmlich über Fotos, die er auf Roadtrips, hauptsächlich durch die USA, aufnimmt. Bereits diese nehmen Details und Ausschnitte wahr, die oftmals rätselhaft erscheinen. Flächige Farbfelder und eine vereinfachte Formensprache bestimmen diese Stadtlandschaften, die die Grenzen zwischen Abstraktion und Wirklichkeitsabbildung ausloten.

Herausgelöst aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen, entwickeln seine unscheinbaren Sujets ein Eigenleben. Wie von selbst zoomen seine Gemälde auf Ausschnitte, ordnen und komponieren Farben, Licht und Schatten und steigern die Farben im expressiven Duktus, etwa in „Steam“ von 2008. Auf dem Gehsteig wandelt kein Mensch, auf der Straße fährt kein Auto. Nur einige fremde Schatten fallen auf den hellen Fahrbahnbelag. Die lachsfarbenen Hauswände sind stark angeschnitten und durch weiße und rote Vertikalen rhythmisiert, so dass der Blick in die Tiefe zur nächsten Straßenkreuzung gezogen wird. Noch ungegenständlicher und farbig reduzierter fasst Koen van den Broek eine Straße in „Dallas“ von 2009 auf. Hier stehen sich große graue Flächen gegenüber, die nur durch eine knallrote Bordsteinkante und dünne schwarze Teerfugen getrennt sind. Im Hintergrund ragen einige Baumstümpfe vor der schemenhaften Silhouette der Stadt auf.

Die Ausstellung „Of(f) Road. Koen van den Broek“ läuft vom 25. Februar bis zum 21. April. Das Ludwig Museum hat dienstags bis samstags von 10:30 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. An Karfreitag bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder bis 12 Jahr ist er frei.

Ludwig Museum im Deutschherrenhaus
Esther-Bejarano-Straße 1
D-56068 Koblenz
Telefon: +49 (0)261 – 129 24 06


23.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


25.02.2024, Koen van den Broek – Of(f) Road

Bei:


Ludwig Museum im Deutschherrenhaus

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Koen van den Broek, Wanderlust #1, 2021
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Koen van den Broek, Stream, 2008
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Koen van den Broek, Rue de Rivoli, 2001
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Variabilder:

Koen van den Broek, Dallas, 2009
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Variabilder:

Koen van den Broek, Central LA, 2020
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