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Luzern präsentiert Fotos von Barbara Probst

Barbara Probst, Exposure #180: Munich, Nederlingerstrasse 68, 09.11.22, 2022

Seit dem Wochenende sind im Kunstmuseum Luzern Fotoarbeiten von Barbara Probst zu sehen. Kuratorin Fanni Fetzer hat unter dem Titel „Subjective Evidence“, was so viel wie „Subjektiver Beweis“ bedeutet, Werke aus den letzten 20 Schaffensjahren von Probst zusammengetragen. Die 1964 in München geborene Künstlerin betitelt seit 2000 ihre Arbeiten mit „Exposure“ und einer fortlaufenden Nummerierung. „Exposure“ ist einerseits ein fototechnischer Begriff für die Belichtung, andererseits kann das englische Wort mit Enthüllung, Bloßstellung oder Aussetzen übersetzt werden. Dies lässt sich auf zwei Topoi der Fotografie beziehen: Die Fotografie als Beweis und die Kamera als voyeuristisches Auge. Mit dem Ausstellungstitel „Subjective Evidence“ will Fetzer aber deutlich machen, dass diese vermeintliche Beweisführung immer auch eine Frage des Blicks ist.

Barbara Probst arbeitet mit präzisen Inszenierungen. Dabei werden alle Fotos eines Werks gleichzeitig von verschiedenen Kameras aufgenommen. So erzeugt die Künstlerin eine multiperspektivische Erzählung. Welche Bilder farbig und welche schwarzweiß werden, entscheidet Probst erst, wenn sie diese zusammenfügt. In vielen Aufnahmen sind Stative und Kameras zu sehen oder Kabel für die Auslösung. Damit legt Probst offen, wie sie ihre Werke schafft. Besonders auffällig ist das in „Exposure #114: N.Y.C., 368 Broadway, 02.05.15, 12:13 p.m.“, wo Kameras und Stative Hauptelemente des reduzierten Settings sind. Aber auch neben einer Frau am Straßenrand ist eine Kamera positioniert, die, scheinbar verwaist, der Szene etwas Absurdes verleiht und sie gleichzeitig als Konstrukt entlarvt. „In meiner Arbeit geht es eher darum, wie wir sehen und nicht so sehr darum, was wir sehen“, erklärt die Künstlerin.

Barbara Probst sich interessiert mehr dafür, wie etwas dargestellt und wie daraus ein Narrativ gemacht wird, als was dargestellt ist. Daher ist das Publikum dazu angehalten, die mehrteiligen Werke als Geschichte zu lesen, etwa bei der sechsteiligen Arbeit „Exposure#146, Unterschwillach, 48°13’12.3"N 11°54’21.6"E, 08.07.19, 10:53 a.m.“: Die Arbeit zeigt eine Frau an einem unbestimmbaren Ort, im Nirgendwo am Straßenrand zwischen Maisfeldern. Ihre Kleidung wirkt modern und urban, neben ihr steht ein kleiner Koffer. Ein Citroën DX fährt in eine Unterführung. Wurde die Frau hier abgesetzt? Worauf kann sie an dieser ländlichen Straßenverzweigung warten? Gab es einen Streit? Die Atmosphäre erinnert an alte Kriminalfilme, einerseits wegen Kleidung und Wagenmodell, andererseits aufgrund der erzeugten Spannung. Indem die Betrachter*innen die Bilder zu einem Geschehen zusammenfügen, meinen sie mehr zu wissen, letztlich bleiben die Inhalte bei Probst aber immer rätselhaft.

Die Schau „Barbara Probst. Subjective Evidence“ läuft bis zum 16. Juni. Das Kunstmuseum Luzern hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Franken, für Junge Erwachsene bis 25 Jahre 6 Franken und ist für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei. Der Katalog kostet 45 Franken.

Kunstmuseum Luzern
Europaplatz 1
CH-6002 Luzern
Telefon: +41 (0)41 – 226 78 00


28.02.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Max Nalbach

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in der Ausstellung „Barbara Probst. Subjective Evidence“
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Barbara Probst, Exposure #64, N.Y.C., 555 8th Avenue,
 11.26.08, 5:52 p.m., 2008
Barbara Probst, Exposure #64, N.Y.C., 555 8th Avenue, 11.26.08, 5:52 p.m., 2008

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Barbara Probst, Exposure #114: N.Y.C., 368 Broadway,
 02.05.15, 12:13 p.m., 2015
Barbara Probst, Exposure #114: N.Y.C., 368 Broadway, 02.05.15, 12:13 p.m., 2015

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Barbara Probst, Exposure #180: Munich, Nederlingerstrasse 68,
 09.11.22, 2022
Barbara Probst, Exposure #180: Munich, Nederlingerstrasse 68, 09.11.22, 2022

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in der Ausstellung „Barbara Probst. Subjective Evidence“
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