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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Verspielter Luxus pur zum Jubiläum im Auktionshaus Dr. Jürgen Fischer: Der Heilbronner Versteigerer feiert seine 300. Auktion mit extravaganten Objekten aus fünf Jahrhunderten

Auf goldenen Gleisen



Manfred Wild,  Edelste und kleinste Eisenbahn der Welt, 2014/17

Manfred Wild, Edelste und kleinste Eisenbahn der Welt, 2014/17

Angesichts der verhärteten Fronten im Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL können die Fahrgäste nur davon träumen, über goldene Gleise befördert zu werden. Realisiert hat diesen Traum zwischen 2014 und 2017 der Goldschmied Manfred Wild aus Kirschweiler bei Idar-Oberstein und für die sogenannte „Edle Eisenbahn“, eine hügelige Landschaft mit Architekturen und Pflanzen aus Gold, hochkarätigen Edelsteinen und Kristallen, über 4.000 Arbeitsstunden geopfert. Schon die Grundplatte der Miniaturlandschaft besteht aus Bergkristallscheiben. Ein Tunnel durchzieht einen über 30 Kilogramm schweren Berg aus Bergkristall mit Tunneleinfassungen aus Silber. Alle Häuser sind auf Achat-Fundamenten aus Chalcedon und Karneol mit goldenem Fachwerk errichtet, ihre Dächer aus Rubinen und Saphiren. Aus Silber sind die schwarz gefassten und vergoldeten Bäume geformt, ihre Blätter und Blüten aus Smaragden und Rubinen. Für die Fahrtüchtigkeit sorgen zwei goldene Lokomotiven der Märklin-Spur Z mit einem Gleisschotter aus rohen Diamanten, deren Wägen mit Rubinen, Saphiren, Smaragden und Diamanten, facettierten grünen und roten Turmalinen, Amethysten und Citrinen beladen sind. In dem Meisterstück von Wilds Firma Emil Becker treffen Verspieltheit und Luxus aufeinander und sorgen während des aktuellen Bahnstreiks vielleicht für ein paar ruhige und zufriedene Stunden.


Doch dafür muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Beim Auktionshaus Dr. Fischer ist die „kleinste und feinste Eisenbahn der Welt“ jetzt für 400.000 bis 500.000 zu haben. Für die 300. Auktion hat Jürgen Fischer, der Gründer des Heilbronner Versteigerers, der das seit 1976 bestehende Familienunternehmen schon vor einigen Jahren in die Hände seiner Tochter Monika Becker gelegt hat, einen exquisiten Reigen aus 300 Objekten aus allen Sparten des Hauses zusammengestellt und offeriert der Sammlerschaft eine gut bestückte Wunderkammer erlesener Dinge. Dazu gehört auch eine weitere Verrücktheit des inzwischen 80jährigen Edelsteingestalters Manfred Wild: Sein an Fabergé-Kreationen erinnerndes extravagantes Ei mit dem „Edelsten Karussell der Welt“, das sich tatsächlich dreht und die sechs Schaukeln weit ausschwingen lässt, soll 70.000 bis 90.000 Euro einspielen.

Ein wichtiges Standbein im Auktionshaus Fischer ist die Glaskunst, die am 9. März mit 122 Positionen über ein Drittel des Angebots bestreitet. Los geht es mit einigen venezianischen Produkten ab etwa 1500, darunter einer Fußschale aus manganstichigem Glas mit spiralförmigen Rippen und kobaltblauer Fadenauflage für 3.400 bis 4.400 Euro, einer großen Netzschale in Reticello-Technik für 5.500 bis 6.000 Euro oder einem Flügelglas mit Spiralfäden in Eisenrot, Gelb und Weiß, das in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wohl in Antwerpen in der beliebten Façon de Venise gefertigt wurde (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Ins Jahr 1672 datiert ein Becher, den Daniel Preissler in teils transparent gemaltem, teils radiertem Schwarzlotdekor mit der Darstellung „Diana und Aktäon“ sowie einer Landschaft samt Gemsenjagd versehen hat (Taxe 8.000 bis 9.000 EUR). Etwas naiver erscheint die Malerei mit Hirsch, Hirschkuh, Reiter samt Jagdhorn und Jagdhund auf einem Deckelpokal seines Sohnes Ignaz Preissler um 1730 (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Auf diesem Preisniveau listet der Katalog zudem noch einen Nürnberger Kugelfußbecher mit dem Wappen der Patrizierin Anna Felicitas Holzschuher in einem feinen Glasschnitt von Heinrich Schwanhardt um 1680 (Taxe 8.000 bis 9.000 EUR), ein Kelchglas mit der Allegorie der Freundschaft in Gestalt zweier Putten auf Wolken in einem diamantgestippten Dekor von David Wolff um 1775/95 (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR) oder einen Biedermeier-Becher mit einem exquisit geschnittenen, eleganten Damenportrait von Dominik Biemann um 1830 (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Etwas höher hinaus geht es mit einem großen, historisch bedeutenden Deckelpokal. Er entstand 1719 zur Hochzeit des sächsischen Kurprinzen Friedrich August II. mit der Habsburger Erzherzogin Maria Josepha und war Teil der Feierlichkeiten mit den sieben Planetenfesten. Daher zieren das mit 20.000 bis 25.000 Euro angesetzte Glas auch Sinnbilder der Planeten über Architekturlandschaften, deren Schnitt wohl von Heinrich Volckert stammt. Rund hundert Jahre später bemalte Samuel Mohn ebenfalls in Dresden einen schlichten Zylinderpokal mit dem Scherenschnittportrait eines Mannes sowie einem Schmetterling und will nun 18.000 bis 22.000 Euro dafür sehen. Das ausgehende 19. Jahrhundert stellt einige Waren im arabisch-islamischen Stil zur Verfügung, darunter Philippe-Joseph Brocards große Moscheeampel mit polychromer Emailmalerei und Golddekor um 1880 für 25.000 bis 35.000 Euro.

Vielfältig und hochwertig ist die Glas-Offerte auch im Bereich des Art Nouveau. Hier setzen seltene Atelierstücke der lothringischen Glasmanufakturen, die zum Teil auf den Weltausstellungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen waren, hohe Maßstäbe, darunter Emile Gallés 1903 kurz vor seinem Tod entstandene Schale „Larmes de Soude“ mit gewellter Wandung und fünffach spitz zulaufender, ausgestellter Mündung über Stufenfuß. Das in milchigen Braun- und Gelbtönen marmorierte Glas strukturieren aufgelegte Bänder aus schaumig-klarem Glas, die die titelgebenden „Soda-Tränen“ darstellen und auf den Kristallisierungsprozess bei der Herstellung von Soda rekurrieren (Taxe 60.000 bis 70.000 EUR). Ebenso hoch angesetzt ist die Vase „Papillons et Arangées“ der Daum Frères von 1900/05, die als Unikat gilt. Auf ihr kreuchen und fleuchen zwei Spinnen, die eben ihr Netz in einem Hortensienstrauch errichten, sowie Schmetterlinge. Etwa die Hälfte soll mit 25.000 bis 30.000 Euro ihre gut 60 Zentimeter hohe schlanke Marqueterie-Vase mit einem abstrakten Dekor erzielen. 15.000 bis 16.000 Euro verlangt die Daum-Vase „Vigne Vierge“ mit Blüten, Blättern und Früchten des Wilden Weins zwischen Tiefrot und Dunkelviolett.

Weitere wertvolle Schöpfungen des Art Nouveau und des Art Déco stammen von Amalric Walter, Gabriel Argy-Rousseau oder Maurice Marinot, der sich Mitte der 1920er Jahre einer ungegenständlichen Bildsprache verschrieben und seine dunkelrauchgraue Vase mit einem dichten Blasendekor überzogen hat (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). In die böhmische Produktion der Firma Lötz Witwe geht es mit der keulenförmigen Vase „Opal Phänomen GRE 358“, die Franz Hofstötter im Jahr 1900 für die Weltausstellung in Paris mit einem typischen geäderten und teils zu Zungen verzogenen Dessin in Orangerot, Silbergelb und Dunkelbraun entworfen hat (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Emile Gallé tritt noch einmal als Möbelgestalter mit der Jugendstil-Vitrine „Libellules et Martin Pêcheur“ (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) und dem Stuhl „Ombelles“ mit einer Blütendolde als Rückenlehne an (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR), ehe Kiki Kogelnik beim Studioglas mit ihrer Büste „Sun Rise“ samt gelbem Gesicht und blauem Irokesenschnitt von 1996 aus der fantasiereichen Serie „Balloon Heads“ bei 15.000 bis 20.000 Euro auf sich aufmerksam macht.

Ein weiterer Schwerpunkt im Auktionshaus Fischer ist das Kunsthandwerk aus Siebenbürgen mit Gold- und Silberschmiedearbeiten an der Spitze. So will die virtuos gestaltete Deckelkanne mit außerordentlich feinen Reliefszenen aus dem Leben König Davids und einem springenden Einhorn als Deckelknauf, die um 1712/13 wohl von Sebastian Hann geschaffen, aber von erst von dessen Werkstattnachfolger Michael Hossmann gestempelt wurde, 80.000 bis 120.000 Euro sehen. Gesichert auf Sebastian Hann geht ein vergoldeter Deckelpokal in Glockenform um 1688 mit Barockblumen und Akanthusblätter sowie dem heiligen Christophorus obenauf zurück (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Johann Ongert II., der bei Hann in die Lehre ging, ist für einen großen Tafelaufsatz in Form eines springenden Hirschs mit einem Geweih aus Korallen vom Ende des 17. Jahrhunderts verantwortlich (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR), Samuel Eystack für den Zunftpokal der Schuhmacher von 1751 mit dekorativem Blumenstrauß auf dem Deckel (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR) und Pál Roth aus Kronstadt um 1650 für einen Sechskantteller mit einer breiten Bordüre aus Akanthusranken, Obst- und Gemüsebündel (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Typisch für das Kunsthandwerk aus Siebenbürgen sind auch die Heftel, die kunstvoll gestalteten Schließen zum Zusammenhalten eines Umhangs oder eines anderen Kleidungsstücks, von denen der Katalog mehrere Exemplare listet. Glanzleistung ist hier das sogenannte „Marienheftel“ um 1550 mit sieben Statuetten, mittig Maria, unter gotischen Baldachinen. Gemarkt ist das mit Edel- und Farbsteinen verzierte Stück mit dem Monogramm „GH“, hinter dem die Fischer-Experten den Hermannstädter Meister Kasper Hussar vermuten (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Ins 20. Jahrhundert schwappt die Offerte dann mit ausgefallenen asymmetrischen Pokal mit unterschiedlich kleinen rechteckigen Feldern, die mit ihren roten und blauen Emaileinlagen Edelsteine imitieren. 1966 hat der damals 20jährige Designer Luigi Vignando bei einem Wettbewerb in Genf dafür den ersten Preis in der Kategorie Emailkunst gewonnen (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

In die Edelsteinmetropole Idar-Oberstein geht es ein weiteres Mal mit einem monumentalen, 50 Zentimeter langen und 30 Kilogramm schweren Nashorn aus Naturachat, bei dem sich der Steinschneider Christoph Schmitt von Albrecht Dürers Holzschnitt „Rhinocerus“ aus dem Jahr 1515 inspirieren ließ (Taxe 120.000 bis 150.000 EUR). Skulptural bliebt es mit einem eleganten Art Déco-Frauenkopf, den die Keramikerin Vally Wieselthier 1928 für die Wiener Werkstätte entwarf (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Und in der kleinen Malereiabteilung stehen sich Jean-Baptiste Pillements südlich inspirierte Landschaft mit grotesken Felsformationen und einer weitläufigen Palastanlage hinter einem Wasserfall aus dem späten 18. Jahrhundert (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR) und eine ungewöhnliche Interpretation von Richard Wagners Szene des Venusbergs aus dessen Oper „Tannhäuser“ gegenüber. Die farblich expressiv aufbrausende, dionysische Orgie, von der sich Tannhäuser als dunkle Figur eben abwendet, hat 1918 der sonst eher als Impressionist bekannte Maler Leo Putz geschaffen (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 9. März um 15 Uhr. Zuvor lädt das Auktionshaus Fischer um 13 Uhr zu einem Vortrag von Manfred Wild über seine Arbeit ein. Die Vorbesichtigung läuft bis zum 8. März täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Katalog ist im Internet unter www.auctions-fischer.de abrufbar.

Kontakt:

Dr. Jürgen Fischer Heilbronner Auktionshaus

Elbinger Straße 11

DE-74078 Heilbronn

Telefax:+49 (07131) 15 55 720

Telefon:+49 (07131) 15 55 70

E-Mail: info@auctions-fischer.de

Startseite: www.auctions-fischer.de



07.03.2024

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Emile Gallé,  Schale „Larmes de Soude“, 1903

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