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Nancy Holt im Berliner Gropiusbau

Nancy Holt, Electrical System, 1982

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin widmet sich ab heute dem Schaffen von Nancy Holt und präsentiert mit „Circles of Light“ die bisher umfassendste Ausstellung der US-amerikanischen Land Art- und Installationskünstlerin in Deutschland. Dafür haben die Kuratorinnen Clara Meister und Lisa Le Feuvre in Zusammenarbeit mit der Holt/Smithson Foundation Skulpturen und raumgreifende Installationen, Videos, Fotografien, Soundarbeiten, Zeichnungen und Werke der Konkreten Poesie aus über 25 Jahren ausgewählt, geben damit einen Überblick über Holts Œuvre und verleihen der 2014 verstorbenen Künstlerin durch Texte, Dokumentationsmaterial und fotografische Aufnahmen eine besondere Präsenz.

In ihrer Praxis stellte Nancy Holt das Zusammenspiel von Immateriellem und Materiellem in den Mittelpunkt, dachte ortsspezifische Installationen und die Arbeit mit natürlichem und künstlichem Licht neu. Sie erforschte den Gebrauch von Sprache und Stimme, thematisierte schon früh ökologische Aspekte, bezog die Erdrotation, Astronomie sowie Zeit und Ort in ihre Skulpturen ein und ging zu kollaborativen Arbeitsmethoden über. Fünf Jahrzehnte lang beschäftigte sich die 1938 in Massachusetts geborene Künstlerin mit der Wahrnehmung der Umwelt und dem Platz des Menschen auf dem Planeten Erde. So nahm Holt für ihr frühes multimediales Werk „Stone Ruin Tour“ von 1967 während eines Rundgangs durch die Ruinen in Cedar Grove, New Jersey, ihre Stimme auf einem Tonbandgerät auf und erweiterte dieses frühe Beispiel der Land Art um eine Diashow, Fotografien und eine Transkription. Damit wollte sie den Weg durch einen, wie sie es nannte, „verfallenen, labyrinthischen Garten mit Steinmauern, Aussichtspunkten und verschwindenden Treppen in den Wäldern des nördlichen New Jersey“ dokumentieren.

Die zentrale Arbeit im Lichthof des Gropiusbaus ist Holts „Electrical System“ von 1982. Mit leuchtenden Glühbirnen und gewölbten Leitungen ist eine Lichtlandschaft aufgebaut, durch die sich die Besucher*innen bewegen können. Diese Installation war die erste von Holts systembasierten Arbeiten, die sich mit Energieinfrastrukturen befassen und ihr Interesse an der Offenlegung der inneren „Organe“ alltäglicher technischer Strukturen verdeutlichen. „Im Laufe der Jahre sind diese technischen Systeme für unser tägliches Leben unentbehrlich geworden, doch sie werden meist hinter Mauern oder unter der Erde versteckt und in den Bereich des Unbewussten verbannt. Es fällt schwer, sich einzugestehen, dass wir fast völlig von ihnen abhängig sind“, so Holt. Ihre wohl bekannteste Land Art-Installation sind die „Sun Tunnels“, die Nancy Holt zwischen 1973 und 1976 in der Wüste Great Basin im US-Bundesstaat Utah realisierte. Sie bestehen aus vier riesigen Betonröhren, die Holt x-förmig auf dem flachen Wüstengelände angeordnet und mit Löchern versehen hat, die der Konstellation von vier Sternbildern entsprechen.

Die Ausstellung „Nancy Holt: Circles of Light“ läuft vom 22. März bis zum 21. Juli. Der Gropiusbau hat täglich außer dienstags von 11 bis 19 Uhr, am Wochenende von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
D-10963 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 254 86 236


22.03.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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22.03.2024, Nancy Holt: Circles of Light - Experimente mit Sound, Bild und Objekten 1966–1986

Bei:


Martin-Gropius-Bau

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