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Kirchliche Schatzkunst aus Prag in Dresden

in der Ausstellung „Fragmente der Erinnerung. Der Schatz des Prager Veitsdoms im Dialog mit Edmund de Waal, Josef Koudelka und Julian Rosefeldt“

In ihrer aktuellen Ausstellung präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden den über Jahrhunderte gewachsenen Reliquienschatz des Prager Veitsdoms und stellen ihn drei zeitgenössischen künstlerischen Positionen gegenüber. Damit ist eine der größten und bedeutendsten Sammlungen von Belegstücken des Glaubens, die als heilig verehrt und kostbar erachtet werden, erstmals außerhalb ihres ursprünglichen Bestimmungsortes zu sehen. In der Kunsthalle im Lipsiusbau sind die 125 einzigartigen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Reliquiare in fünf Ausstellungsstationen gegliedert, die Themen wie Religion, Erinnerung und Gedächtnis behandeln. Die Exponate vereinen drei Arten von Reliquien in sich: Relikte, die zeitlich bis zu den Anfängen des Christentums zurückreichen, Reliquien christlicher Heiliger, die von der göttlichen Offenbarung berichteten, nach ihr lebten und oft dafür starben, und schließlich Reliquien der böhmischen Landespatrone, jener Heiligen, die zentrale Rollen in der Christianisierung Mitteleuropas und deshalb eine bedeutende Funktion für die böhmischen Herrscher einnahmen. Einige dieser Objekte waren zudem integrale Bestandteile der Krönungszeremonien böhmischer Könige.

Darüber hinaus eröffnen drei zeitgenössische Künstler zusätzliche Perspektiven zum Thema. Das keramische Werk Edmund de Waals schafft Räume für Meditation und Reflexion. Dabei begreift er seine Objekte als Zeugnisse von Geschichte und Geschichten. Großformatige Fotografien von Josef Koudelka bilden dazu einen rauen Kontrast. Sie zeigen die durch die Errichtung der Mauer zwischen Israel und der palästinensischen Westbank zerschnittenen Landschaften – eben jener Region, in der die drei großen monotheistischen Weltreligionen ihre Wurzeln und sakralen Ursprungstätten haben. Der Film „In the Land of Drought“ von Julian Rosefeldt verwendet verlassene Filmkulissen, um Erinnerungen an die biblische Vorgeschichte und die Entwicklung der Menschheit, vor allem im Nahen Osten und in Nordafrika, wachzurufen. Zudem wendet sich die Arbeit den Spuren der industriellen Vergangenheit Mitteleuropas zu. Damit gelingt es Rosefeldt, die aktuellen Sorgen um Kulturzerstörung, Umweltschäden und Klimawandel anzusprechen.

Die Ausstellung „Fragmente der Erinnerung. Der Schatz des Prager Veitsdoms im Dialog mit Edmund de Waal, Josef Koudelka und Julian Rosefeldt“ ist bis zum 8. September zu sehen. Die Kunsthalle im Lipsiusbau hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Kunsthalle im Lipsiusbau
Georg-Treu-Platz 1 / Brühlsche Terrasse
D-01067 Dresden
Telefon: +49 (0)351 – 491 42 000


27.03.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Mathias Bless

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Veranstaltung vom:


16.03.2024, Fragmente der Erinnerung. Der Schatz des Prager Veitsdoms im Dialog mit Edmund de Waal, Josef Koudelka und Julian Rosefeldt

Bei:


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Kunstsparte:


Sakrales Gerät

Kunstsparte:


Gold

Kunstsparte:


Silber

Stilrichtung:


Alte Meister

Stilrichtung:


Mittelalter

Bericht:


Hier ist alles Gold, was glänzt

Bericht:


Durchwebt von ost-westlichen Zeitgenossen








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