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Zofia Kulik in Linz

in der Ausstellung „Zofia Kulik. Rhythms of Power“

Mit der Schau „Rhythms of Power“ präsentiert das Francisco Carolinum in Linz die erste Überblicksschau zu Zofia Kulik in Österreich. Die Kuratoren Nathalie Hoyos und Rainald Schumacher wollen einen Einblick in die Methodik und Arbeitsweise der polnischen Künstlerin seit den späten 1960er Jahre geben. Kulik arbeitet vorwiegend mit Fotografie und Montage und setzt ihre Werke in der Dunkelkammer im analogen Belichtungsverfahren oft aus hunderten von einzelnen Bildern zusammen. Neben den großformatigen, mehrteiligen Tafelbildern und dem Selbstportrait „Splendour of Myself IV“, das Bildnisse der englischen Königin Elisabeth I zitiert, sind auch Skulpturen der Werkgruppe „Instead of Sculpture“ zu sehen, die gegen Ende ihrer Studienzeit an der Akademie der Schönen Künste in Warschau zwischen 1968 und 1971 entstanden. Skizzen, Zeichnungen und Schablonen verdeutlichen zudem, wie Kulik ihre komplexen Szenarien und Inszenierungen vielschichtiger Bildwelten kreiert. Die Werke der 1947 in Warschau geborenen Künstlerin zitieren Insignien und Strukturen totalitärer Regime, behandeln das Individuelle gegenüber der Masse, lassen die Macht von Kirche und Religion deutlich werden, vereinen politische Kritik mit Feminismus, kreisen um die Beziehung zwischen den Geschlechtern und handeln von Dominanz und Tod.

In ihren Bildarbeiten kombiniert die Teilnehmerin der Documenta 12 und der 47. Biennale in Venedig mehrere, meist schwarzweiße Aufnahmen. Es geht Zofia Kulik dabei um das Fotografieren, Dokumentieren, Archivieren und Katalogisieren der visuellen Wirklichkeit. Die Fotos entstanden meist über Jahre in ihrem Studio, werden als Negative archiviert und in Kategorien eingeordnet. Kulik nutzt etwa 250 Ordnungskriterien, darunter Modelle in unterschiedlichen Posen, Schädel, Knochen, Gemüse, Blumen, Hunde, Stoffe, Gebäude, Postkarten, Masken, Explosionen und Städte. Ihr „Self-portrait with a Flag II“ von 1992 hat sie als Kreis-Komposition aufgebaut, deren Zentrum ihr Gesicht mit skeptischem Blick bildet und von Modellen in diversen Posen in konzentrischen Kreisen gerahmt wird. Das Resultat ist ein stark ornamentales Bild. Die rote Fahne, die wie eine Zielmarkierung wirkt, ist bei Kuliks Kopf eingefügt, und die sie umkreisenden Modelle weisen mit einer Art Speerspitze auf die Künstlerin, so dass sich eine aggressive Note und ein gewisses Unwohlsein einstellen.

„Zofia Kulik schafft Bilder der Welt, die klar machen, wie unsicher und ungewiss Sinn und Bedeutung der Wirklichkeit überhaupt entschlüsselt werden können. Alles kann sich zu einem komplexen Narrativ, einer schlüssigen Erzählung und Deutung der Wirklichkeit verknüpfen, um in nächsten Moment schon wieder rätselhaft, unergründlich und als sinnlose Aufreihung vieler Einzelmomente zu erscheinen“, so Hoyos und Schumacher. „Ihre Kunst spiegelt das metaphysische Dilemma aller existentiellen Fragen. Sicherheiten gibt es trotz der monumentalen und überwältigenden Präsenz und bildgewaltigen Verführungskraft ihrer Werke nicht.“

Die Ausstellung „Zofia Kulik. Rhythms of Power“ läuft bis zum 28. Juli. Das Francisco Carolinum Linz hat täglich außer montags immer von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Francisco Carolinum Linz
Museumstraße 14
A-4020 Linz
Telefon: +43 (0)732 – 7720 522 00


27.03.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


22.03.2024, Zofia Kulik - Rhythms of Power

Bei:


OÖ Landes-Kultur GmbH

Kunstsparte:


Fotografie

Kunstsparte:


Skulptur

Stilrichtung:


Fotokunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Variabilder:

Zofia Kulik
Zofia Kulik

Variabilder:

in der Ausstellung „Zofia Kulik. Rhythms of Power“
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