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Erstmals After Nature-Fotopreis vergeben

Laura Huertas Millán wird mit dem „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“ ausgezeichnet

Der neu geschaffene „After Nature. Ulrike Crespo Photography Prize“ geht heuer erstmals an Laura Huertas Millán und Sarker Protick. Die mit jeweils 40.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von nun an jährlich gemeinsam von der C/O Berlin Foundation und der Crespo Foundation ausgelobt und würdigt Künstler*innen oder Gruppen, die durch ihre Arbeit neue Konzepte von Natur in Fotografie und visuellen Medien erkunden. Die 1983 in Kolumbien geborene Huertas Millán und der aus Bangladesch stammende Protick dürfen sich zudem über eine gemeinsame Ausstellung im C/O Berlin sowie eine begleitende Publikation freuen.

Laura Huertas Millán arbeitet mit verschiedenen Medien und Ansätzen, von bewegten Bildern und Texten bis hin zu Pädagogik und Langzeitstudien. Sie wurde an der Université PSL in Paris promoviert und hat am Sensory Ethnography Lab der Harvard University geforscht. Ihr eingereichtes Projekt einer Mehrkanalinstallation „verspricht eine lebendige Begegnung mit der Kokapflanze“, so Jurymitglied Iris Sikking vom Fotomuseum Den Haag. „Indem sie die Pflanze erneut auf ein Podest stellt, hofft Millán, deren einseitige Wahrnehmung zu überwinden und eine vergessene Geschichte ihres Heimatlandes Kolumbien wieder lebendig werden zu lassen. Die Jury ist fest davon überzeugt, dass es Millán mit ihrem vielschichtigen visuellen Ansatz gelingen wird, diese Geschichte eindrucksvoll zu veranschaulichen“, so Sikking weiter.

Sarker Protick, Jahrgang 1986, vereint in seiner künstlerischen Praxis die Rollen des Bildschaffenden, des Lehrers und gelegentlich auch des Kurators. Seine oft minimalistischen, entrückten und atmosphärischen Bilder vermitteln konsequente Offenheit und zugleich eine erhabene Distanz. „Das preisgekrönte Projekt von Sarker Protick könnte für ökologische Fragen kaum von größerer Bedeutung sein“, resümiert Olga Smith, Dozentin an der Newcastle University. „Es veranschaulicht die historische Rolle der Kohle als Energiequelle für die erste fossile Energiewirtschaft der Welt und als Auslöser des Klimawandels“, so Smith weiter. „Mit einer ebenso poetischen wie präzisen Bildsprache untersucht Sarker Protick die eng verbundenen Geschichten des Anthropozäns, des britischen Imperialismus und des Rohstoffabbaus auf dem indischen Subkontinent.“

Das übergeordnete Wettbewerbsthema „Photography after Nature“ verweist in doppelter Hinsicht auf Verhältnis von Fotografie und Natur. Einerseits lädt es zu einer Reflexion über neue Konzepte von Natur ein, die dem prekären Zustand unserer globalen Ökosysteme Rechnung tragen. Andererseits hebt es den Umstand hervor, dass sich Bilder der (Um-)Welt seit jeher in fotografischen Medien manifestieren und konstruieren. Dies spiegelt sich auch in der historischen Formulierung „Fotografie nach der Natur“, die im 19. Jahrhundert genutzt wurde und auf das besondere Abbildungsverhältnis zwischen der Fotografie und ihrem Motiv referiert. Nach ihrer ersten Station bei C/O Berlin ab September wird die Doppelausstellung ab Februar 2025 im Open Space der Crespo Foundation in Frankfurt am Main zu sehen sein.


28.03.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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