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Archäologische Staatssammlung in München wieder geöffnet

in der neuen Archäologischen Staatssammlung München

In den vergangenen acht Jahren wurde die Archäologische Staatssammlung in München umfassend renoviert. Gestern ist sie nun mit einem Festakt im Beisein des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und des Kulturministers Markus Blume wiedereröffnet worden. Dafür hat das spanische Büro Nieto Sobejano Arquitectos von Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano das ursprüngliche Gebäude mit dem stufenförmig gestaffelten Baukörpern aus den 1970er Jahren, das inzwischen veraltet war, einer Generalsanierung unterzogen und für 66 Millionen Euro auf den neusten Stand der Museumsausstattung und -technik gebracht. So ist die Archäologische Staatssammlung jetzt barrierefrei zugänglich und entspricht den aktuellen energetischen Standards. Der Eingangsbereich hinter der charakteristischen rostigen Cortenstahl-Fassade wurde erweitert, ein neuer, 600 Quadratmeter großer, stützenfreier unterirdischer Raum für Sonderausstellungen eingerichtet, und die frei zugängliche Dachterrasse mit einem Blick auf den Englischen Garten lädt ab Mai in die hauseigene Rooftop Bar ein.

Die inhaltliche Gestaltung oblag dem Atelier Brückner aus Stuttgart. Künftig gibt die Dauerausstellung auf 1.200 Quadratmetern Fläche mit zwei unabhängig voneinander begehbaren Rundgängen einen Einblick in den reichen Bestand der Archäologischen Staatssammlung. In zwölf Räumen und zahlreichen Vitrinen, die mal am Boden, mal auf Augenhöhe inszeniert werden, sind mehr als 15.000 Klein- und Großobjekte der Vor- und Frühgeschichte, Römerzeit, des Mittelalters und der Neuzeit, Numismatik sowie der Abteilung Mittelmeer und Vorderer Orient zu sehen. Der erste Rundgang geht auf die bayerische Grabungslandschaft ein, macht die Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur deutlich und zeigt sozioökonomische Zusammenhänge sowie gesellschaftliche Entwicklungen im Laufe der Geschichte auf. Im zweiten Parcours stehen die einzelnen Exponate aus unterschiedlichen Epochen im Vordergrund und erzählen ihre Geschichten. Zugleich verweisen sie auf die umfangreiche Sammlung des Museums, das insgesamt über mehr als zwei Millionen Objekte verfügt.

Die Archäologische Staatssammlung ist das zentrale bayerische Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte. Gegründet wurde sie 1885 als „Prähistorische Sammlung“ und verfügt neben der Zentrale in München heute über acht Zweigmuseen in Bayern, die jährlich 200.000 bis 300.000 Besucher*innen anziehen. Sie sammelt, verwahrt und erschließt Ausgrabungsfunde aus Bayern und bildet das zentrale Forum für die öffentliche Präsentation der Archäologie in Bayern. Das älteste Objekt der Sammlung ist ein Faustkeil aus der Zeit um 100.000 bis 40.000 vor Christus. Zu den herausragenden Stücken gehören ein Mammutstoßzahnfragment mit graviertem Mammut (16.000-12.000 v. Chr.), eine steinzeitliche Flöte aus Rehknochen, mit ihrer Entstehung zwischen 14.000 und 12.000 vor Christus das älteste Musikinstrument Bayerns, oder eine keltische Geldbörse mit Goldmünzen aus dem dritten Jahrhundert vor Christus. Aber auch bis ins 20. Jahrhundert datieren die Bestände. So wurde 2012 bei Ausgrabungen am Marienhof ein Serviergeschirr aus dem ehemaligen Café Deistler gefunden, das 1945 bei Bombenangriffen auf München verschüttet wurde.

Die Archäologische Staatssammlung ist ab dem 17. April für das Publikum täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags und sonntags zusätzlich bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, an Sonntagen für alle 1 Euro und ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei.

Archäologische Staatssammlung
Lerchenfeldstraße 2
D-80538 München
Telefon: +49 (0)89 – 125 99 69 10


16.04.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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