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Ausstellung in Bad Ausee: Wolfgang Gurlitt – Kunsthändler und Profiteur

Lovis Corinth, Bildnis Wolfgang Gurlitt, 1917

Das Salzkammergut als aktuelle Kulturhauptstadt Europas stellt sich unter anderem die Frage, welche Rolle die Region als Drehscheibe nationalsozialistischer Kulturpolitik gespielt hat. In einer Ausstellungsreihe unter dem übergreifenden Titel „Die Reise der Bilder“ thematisiert dabei das Linzer Kunstmuseum Lentos Hitlers Kulturpolitik, den Kunsthandel und die Einlagerungen von Kunst während der NS-Zeit im Salzkammergut. Im zweiten Teil der Ausstellungstrilogie dreht sich im Kammerhofmuseum Bad Ausee nun alles um Wolfgang Gurlitt (1888-1965). Unter dem Titel „Kunsthändler und Profiteur in Bad Aussee“ zeichnet Kuratorin Elisabeth Nowak-Thaller das bewegte Leben des Sammlers und Kunsthändlers und seiner jüdischen Partnerin Lilly Christiansen-Agoston nach und legt die Querverbindungen zwischen seiner Sammlung, dem Lentos und dem Salzkammergut offen.

Wolfgang Gurlitt und Lilly Christiansen-Agoston waren während der Zeit des Nationalsozialismus beide in den Handel mit beschlagnahmter und „entarteter“ Kunst involviert. Schon 1940 kaufte seine Familie eine Villa am Lenau-Hügel in Bad Aussee. Nach der Bombardierung seiner Wohnung und Galerie in Berlin im Jahr 1943 fand Gurlitt mit seiner Großfamilie eine neue Wahlheimat im Ausseerland, wo er sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit auch am regen Kulturleben beteiligte. So übernahm der international bestens vernetzte Ausstellungsmacher schon 1946 die Direktion der Neuen Galerie der Stadt Linz, heute das Lentos Kunstmuseum, das mit seiner zu Kriegszeiten in Bad Aussee eingelagerten Sammlung ein ebenso glanzvolles wie problematisches Erbe verwaltet. Für die Schau hat Nowak-Thaller rund 60 originale Kunstwerke aus der ehemaligen Gurlitt-Kollektion ausgewählt, unter anderem von Margret Bilger, Lovis Corinth, Peter Cornelius, Anton Faistauer, Rudolf Grossmann, Gustav Klimt, Emmy Haesele, Hanns Kobinger, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, Alfons Ortner, Walter Ritter, Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff, Egon Schiele und Wilhelm Trübner.

Die Ausstellung „Wolfgang Gurlitt. Kunsthändler und Profiteur in Bad Aussee“ ist bis zum 3. November zu sehen. Das Kammerhofmuseum Bad Ausee hat dienstags bis sonntags von 10 bis 15 Uhr, im Juli und August von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 7 Euro bzw. 3 Euro. Das All-inclusive-Ticket für 35 Euro ermöglicht den Eintritt zu den drei Ausstellungen – der bereits laufenden Schau „Die Reise der Bilder – Hitlers Kulturpolitik, Kunsthandel und Einlagerungen in der NS-Zeit im Salzkammergut“ und „Das Leben der Dinge“ ab Ende April im Alten Marktrichterhaus in Lauffen bei Bad Ischl – und zum Originalschauplatz „Salzwelten“ in Altaussee.

Kammerhofmuseum Bad Ausee
Clumeckyplatz 1
A-8990 Bad Aussee
Telefon: +43 (0)676 – 836 225 20


17.04.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Mathias Bless

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