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Berlin präsentiert Neuzugänge norditalienischer Malerei

Daniele Crespi, Tobias heilt seinen Vater Tobit

Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin kann sich über eine Schenkung des Ludwigsburger Sammlers Günter Leidner freuen und damit ihre bislang weniger breit aufgestellten Bestände an norditalienischer Barockkunst erweitern. Nach eingehender Restaurierung präsentiert der langjährige Kustos Roberto Contini, der sich mit der Schau nach 24 Jahren Tätigkeit für die Gemäldegalerie aus dem Museum verabschiedet und in den Ruhestand geht, die Gemälde von Antonio Zanchi, Cristoforo Savolini und Daniele Crespi und stellt ihnen weitere Werke Norditaliens zur Seite, darunter eine „Büßende Magdalena“ des Genueser Malers Giovanni Andrea de Ferrari und einen „Johannisknaben“ aus dem Umkreis von Giovanni Battista Crespi.

Antonio Zanchis dramatisch bewegte alttestamentliche Szene „Samson und Delilah“, die bereits zeitweise als Supraporte den Raum der Gemäldegalerie zum venezianischen 18. Jahrhundert schmückte, ergänzt nun die Werke des Spätbarocks aus Venezien. Gemälde dieser Epoche liegen zwar nicht zahlreich vor, sind aber oft von hoher Qualität, etwa auch Johann Carl Loths „Musikalischer Wettstreit“, der im Rahmen der Ausstellung erstmals seit langem wieder zu sehen ist. Von Cristoforo Savolini aus Cesena stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Darstellung der Selbstmörderin „Lukretia“. Das Gemälde ergänzt die Bestände der Emilianischen Schule und schließt stilistisch an die Werke Giovanni Francesco Barbieris an, der der Lehrer seines Lehrers Cristoforo Serra war. Auch der dritte Neuzugang, Daniele Crespis biblisches Thema „Tobias heilt seinen Vater“, bereichert die Gemäldegalerie. Denn die Maler der Lombardischen Schule des 17. Jahrhunderts waren bislang einzig mit Francesco Cairos Werk „Josephs Traum“ vertreten. Crespi verstarb schon mit 33 Jahren, sodass seine Werke selten sind.

Die Ausstellung „Die Schenkung Leidner. Norditalienische Malerei des 17. Jahrhunderts“ läuft vom 18. April bis zum 28. Juli. Die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der 80seitige Katalog aus dem Michael Imhof Verlag kostet 19,95 Euro.

Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 4/6
D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42


18.04.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


18.04.2024, Die Schenkung Leidner - Norditalienische Malerei des 17. Jahrhunderts

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Barock

Stilrichtung:


Alte Meister

Bericht:


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