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Caspar David Friedrich in Berlin

Caspar David Friedrich, Der Mönch am Meer, 1808/10

Jetzt hat auch Berlin seine Caspar David Friedrich-Jubiläumsschau. Nach Schweinfurt, Winterthur und Hamburg präsentieren die Alte Nationalgalerie und das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin anlässlich des 250. Geburtstages des großen deutschen Romantikers seit dem Wochenende die Ausstellung „Unendliche Landschaften“. Dafür hat Kuratorin Birgit Verwiebe über 60 Gemälde und 50 Zeichnungen Friedrichs aus dem In- und Ausland zusammengetragen, darunter weltberühmte Ikonen wie das „Eismeer“, „Kreidefelsen auf Rügen“ oder der „Mönch am Meer“. Die Wiederentdeckung der Malerei Friedrichs mit der legendären „Deutschen Jahrhundertausstellung“ 1906, seine Bilderpaare sowie der Werkprozess und seine Maltechnik stehen im Zentrum der Ausstellung.

Die Berliner Nationalgalerie gab zu Beginn des 20. Jahrhunderts den entscheidenden Anstoß zur Neubewertung des damals weitgehend vergessenen Künstlers. Innerhalb der „Ausstellung deutscher Kunst aus der Zeit von 1775 – 1875“, die die Nationalgalerie im Jahr 1906 veranstaltete, wurden 36 Gemälde und 57 Zeichnungen Caspar David Friedrichs gezeigt. Eine solch umfassende Präsentation zum Werk des Malers hatte es bis dahin nicht gegeben. Sie stieß auf großen Nachhall in der Kunstwelt. So schrieb der Friedrich-Forscher Andreas Aubert: „Als einheitliche Gesamtwirkung geben die Friedrichzimmer auf der Jahrhundertausstellung eine grosse volle Symphonie – von einer bescheiden zurückhaltenden Vornehmheit, von einem in der Stille nachklingenden Tiefsinn“. Für Alfred Lichtwark, den Direktor der Hamburger Kunsthalle, waren die „Friedrichkabinette das Frappanteste auf der Ausstellung“. „Friedrich kommt so großartig heraus“, äußerte er, „daß es selbst mir über alle Erwartung geht.“ Eine neue, vom Impressionismus geprägte Kunstauffassung kam darin zum Ausdruck. Sie führte zur Wiederentdeckung Friedrichs, der nun als herausragender Maler von Licht und Atmosphäre und als Vorreiter der Moderne gefeiert wurde.

Den Auftakt der Schau macht das Kapitel zu den Bilderpaaren Friedrichs. Der Romantiker, der auf seinen Wanderungen an der Küste und im Gebirge die Grundlage für sein künstlerisches Schaffen legte, brachte in diesen Bilderpaaren verschiedene Perspektiven sowie die Idee des Wandels zum Ausdruck. So warf Friedrich mit dem Bilderpaar „Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“ von 1808/10 bis heute gültige Fragen zum Lebensgang und zum Kreislauf der Natur auf. Ein weiterer Fokus liegt auf Friedrichs Schaffensprozess. Ausgehend von seinen Zeichnungen widmet sich ein Kapitel der Ausstellung seiner Ausbildung sowie neuesten Forschungsergebnissen zur Maltechnik des Künstlers, die den Besucher*innen in einer Medienstation vermittelt werden. Den Schlusspunkt des Rundgangs bilden zeitgenössische Fotomontagen Hiroyuki Masuyamas. Die hinterleuchteten Bilder rekonstruieren und interpretieren Gemälde von Friedrich, darunter auch Werke der Nationalgalerie.

Die Ausstellung „Caspar David Friedrich. Unendliche Landschaften“ ist bis zum 4. August zu sehen. Die Alte Nationalgalerie hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, freitags und samstags 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 16 Euro, ermäßigt 8 Euro. Der Katalog aus dem Prestel Verlag kostet im Museum 30 Euro, im Buchhandel 49 Euro.

Alte Nationalgalerie
Bodestraße 1-3
D-10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42


22.04.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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