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Marianna Simnett blickt in die Welt des Fußballs

Marianna Simnett, Winner, 2024

In der Schau „Winner“ präsentiert der Hamburger Bahnhof in Berlin die gleichnamige neue Videoinstallation von Marianna Simnett. Zur Fußball-Europameisterschaft 2024 setzt sich „Winner“ mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des Sports auseinander. Die 1986 in London geborene und in Berlin lebende Künstlerin arbeitet in dieser circa 30minütigen Arbeit mit Film, Tanz und Skulptur und greift die Dramaturgie des Fußballspiels auf. Simnett widmet sich in drei Akten gesellschaftlich konstruierten Machthierarchien, der Massenpsychologie und dem permanentem Leistungsdruck. Das Video inszeniert die leidenschaftlichen Momente des Fußballs durch das Element des Tanzes: Höhenflug und Triumph, Brutalität und Wildheit, Leid und Niederlage.

Die Mehrkanalarbeit „Winner“ spiegelt als Film die Architektur und Choreografie des Fußballspiels wider. Dazu lässt Simnett eine halluzinatorische Welt über die Leinwand hinaus in den mit orangefarbenem Teppich ausgelegten Ausstellungsraum fließen, erklären die Kuratoren Sam Bardaouil, Till Fellrath und Charlotte Knaup. Ausgangspunkt der Arbeit ist die Kurzgeschichte „The Destructors“, zu Deutsch „Die Zerstörer“, des Briten Graham Greene aus dem Jahr 1954. Eine Gruppe zeitgenössischer Tänzer*innen schlüpft in die Rollen von Fans, Spielern und Aufsehern. Die Protagonisten mutieren zwischen menschlicher und tierischer Gestalt und werden gelegentlich von Verkäufer*innen unterbrochen, die Hotdogs und Bier anbieten. Die grauhaarige Schiedsrichterin, der übel mitgespielt wird, versteckt sich in einem Haus aus Roten und Gelben Karten, und die sich dort abspielende Randaleszene ist aus Greenes Geschichte übernommen.

Als der Schlägertrupp das Stadion betritt, ist er in Kostümen eigentlich freundlicher Tiere, etwa der Biene Maja, gekleidet. Der Anführer tritt als großer weißer Schwan auf, begleitet von einem Löwen und einer weinenden Erdbeere. Sie tragen als Waffen eine Schaufel, einen Baseballschläger und eine Spitzhacke. Allerdings weiß die Künstlerin die harten und brutalen Seiten der Männerbastion Fußball ebenso aufzuzeigen wie auch das Weiche, Gemeinschaftliche und Alberne des Sports. Die Zuschauer sind Babys, denen die Goth-Punk-Ikone Lydia Lunch ihre Stimme leiht. Und schließlich setzt Simnett die kleinen Kinder auf das Siegertreppchen.

Die Ausstellung „Marianna Simnett. Winner“ läuft bis zum 3. November. Der Hamburger Bahnhof hat dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr und am Wochenende von 11 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 7 Euro. Begleitend zur Ausstellung erscheint eine Ausgabe der Katalogreihe des Hamburger Bahnhofs. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Kunst- und Kulturprogramm zur UEFA 2024.

Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
Invalidenstraße 50/51
D-10557 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42


21.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


17.05.2024, Marianna Simnett - Winner

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Marianna Simnett, Winner, 2024
Marianna Simnett, Winner, 2024

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Marianna Simnett, Winner, 2024
Marianna Simnett, Winner, 2024

Variabilder:

Marianna Simnett, Winner, 2024
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Marianna Simnett, Winner, 2024
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