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Neue Stipendiaten am Edith-Ruß-Haus für Medienkunst

Das Edith-Ruß-Haus in Oldenburg hat seine neuen Medienkunststipendien vergeben

Die neuen Stipendiat*innen für Medienkunst am Edith-Ruß-Haus in Oldenburg stehen fest. Die Jury wählte heuer Felipe Castelblanco und seine Arbeit „Tunda“, Jakrawal Nilthamrong und Kaensan Rattanasomrerk mit ihrem Projekt „The Spore“ sowie Yehwan Songs „The Square“ aus. Sie konnten sich erfolgreich unter den insgesamt 430 eingereichten internationalen Bewerbungen durchsetzen und dürfen sich über je 12.500 Euro freuen. Der 1985 in Bogotá geborene und in Basel lebende Castelblanco geht in seinem Projekt „Tunda“ von der Vorstellung aus, dass sich Pflanzen und Menschen verbünden könnten, um durch einen selektiven Gedächtnisverlust und die Raumfahrt den Verlauf der Geschichte zu beeinflussen. Der kolumbianische Absolvent der Kunstuniversitäten in Bogotá, Pittsburg, Linz und Basel verbindet in seinem Vorhaben eine essayistische Schilderung der Verwendungsformen einer toxischen Blume in traditionellen indigenen Praktiken mit der Geschichte eines Mitglieds der Aktivistengruppe „Guardia Indígena“, der aus seiner Heimat in die Schweizer Alpen gebracht wird. Seine bisherigen Arbeiten waren etwa auf der 19. Videonale im Kunstmuseum Bonn oder im Queens Museum in New York zu sehen.

In ihrem Schaffen setzen sich die beiden gebürtigen Thailänder Jakrawal Nilthamrong und Kaensan Rattanasomrerk, die seit 2013 zusammenarbeiten, oft mit kollektiven Traumata und mit der Geschichte ihrer Heimat in einem größeren geopolitischen Kontext auseinander und nutzen dafür bewegte Bilder und Installationen. „The Spore“ ist ein recherchebasiertes, ortsspezifisches Kunstprojekt, in dem Pilze bei der Suche nach einer möglichen Zukunft eine Orientierungshilfe bieten. Während des Arbeitsaufenthalts in Oldenburg plant das Duo, eine neue Videoarbeit zu produzieren, die einen Mitarbeiter eines thailändischen Restaurants begleitet. Dabei erkunden sie eingehend das historische Trauma, das die erste Generation von Kriegsgeflüchteten verfolgt.

Die 1995 geborene koreanische Internetkünstlerin Yehwan Song, die in New York lebt, interessiert sich für die Herstellung vielfältiger und unabhängiger digitaler Räume, die unkonventionell und nicht nutzerzentriert sind. Ihr Vorschlag „The Square“ beinhaltet eine Website, eine Webperformance-Aufzeichnung und eine Installation. Die Jury begrüßte den kritischen Ansatz des Projekts, der auf einer metaphorischen Untersuchung zur digitaler Kolonisierung und ihrer expansionistischen Ideologie beruht.

Dieses Jahr verzeichnete das Oldenburger Edith-Ruß-Haus die höchste Anzahl an Einreichungen in seiner Geschichte. Viele der Vorhaben, so die Jury, thematisieren dringende Fragen, etwa die Verstärkung politisch und historisch marginalisierter Stimmen, globale Migrationsbewegungen von Menschen und Pflanzen wie auch die Folgen des Klimawandels, aber auch die Möglichkeiten einer anderen Beziehung zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen. Des Weiteren gab es Auseinandersetzungen mit grundlegenden Technologien, die in unserem Alltag eine wichtige Rolle spielen.

Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen, konnte das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst auch heuer wieder drei sechsmonatige Arbeitsstipendien vergeben. Mit ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken, seine an Qualität orientierte Profilierung unterstützen, um so die Neuproduktion von Kunst zu ermöglichen und internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu etablieren.


28.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Das Edith-Ruß-Haus in Oldenburg hat seine neuen Medienkunststipendien vergeben
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Felipe Castelblanco

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Jakrawal Nilthamrong

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Kaensan Rattanasomrerk

Künstler:

Yehwan Song








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