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Stillleben des 20. Jahrhunderts in der Kunsthalle Emden

Franz Radziwill, Stillleben mit rosa Krug, 1948

Zwischen Schönheit und Vergänglichkeit, zwischen Prunk und Spuren des profanen Alltags – Stillleben haben als eigenständige Bildgattung spätestens seit dem Barock Einzug in die Kunstgeschichte gehalten und zählen heute neben der Porträt-, der Landschafts-, der Genre- und der Historienmalerei zu den klassischen akademischen Bildaufgaben. Den Ausprägungen dieser Gattung im 20. Jahrhundert widmet sich nun eine Ausstellung der Kunsthalle Emden. Anhand von rund 80 Objekten zeigt sie die Entwicklung von der traditionellen Malerei, etwa mit Maria Caspar-Filsers expressivem „Stillleben mit Tulpen, Schwertlilien und Flieder“, über neue Medien wie Armans zivilisationskritischer Lutscher-Akkumulation „Chupa Chups“ von 1999 oder Ori Gershts Vanitas-Video „Pomegranate“ von 2006 bis zu Mathieu Merciers humorvoller Mondrian-Adaption „Drum and Bass (Home Design)“ von 2002 als rechtwinklige schwarze Regalbretter auf weißer Wand mit gelben, roten und blauen Alltagsgegenständen auf.

Als Arrangement von leblosen respektive unbewegten Objekten wie Blumen, Kelchen, Früchten oder Büchern gibt die Gattung einen Widerhall auf die Frage, was zur jeweiligen Zeit als bildwürdig betrachtet wurde. Im 20. Jahrhundert wird das Sujet durch gesellschaftliche Veränderungen und künstlerische Neuerungen wie beispielsweise dem objet trouvé zu konkreten Alltagssituationen aufgebrochen und weiterentwickelt. Stillleben finden nun nicht mehr nur als bloße illusionistische Abbildung auf der Leinwand statt, sondern werden mit Gegenständen als Relief oder Installation in den Raum gebracht. Ausgehend von den eigenen Beständen des Museums spannt die Ausstellung den Bogen von 1900 bis heute und verdeutlicht immer wieder den Bezug zu unserer Lebensrealität und unserem Umfeld. Denn das Stillleben fungiert wie keine andere Bildgattung auch bei Hans op de Beeck, Harun Farocki, Kai Fischer, Hanns Ludwig Katz, Roy Lichtenstein, Maria Marc, Olaf Metzel, Arthur Segal, Luzia Simons, Nicole Wermers oder Christoph Worringer als Spiegel der bürgerlichen Wirklichkeit.

Die Ausstellung „Die Schönheit der Dinge. Stillleben von 1900 bis heute“ läuft bis zum 10. November. Die Kunsthalle Emden hat täglich außer auf montags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre ist er kostenlos. Ein Katalog ist in Vorbereitung.

Kunsthalle Emden
Hinter dem Rahmen 13
D-26721 Emden
Telefon: + 49 (0)4921 – 97 50 50


03.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Mathias Bless

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Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (2)Stilrichtungen (3)Variabilder (4)

Veranstaltung vom:


18.05.2024, Die Schönheit der Dinge - Stillleben von 1900 bis heute

Bei:


Kunsthalle in Emden - Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Objektkunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Variabilder:

Franz Radziwill, Stillleben mit rosa Krug, 1948
Franz Radziwill, Stillleben mit rosa Krug, 1948

Variabilder:

Ori Gersht, Pomegranate, 2006
Ori Gersht, Pomegranate, 2006








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