Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 26.06.2024 Auktion 413: Juni-Auktion

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Sommertag im Moor, um 1928 / Otto  Modersohn

Sommertag im Moor, um 1928 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann

Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Weide 47 / Ewald Mataré

Weide 47 / Ewald Mataré
© Galerie Weick


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Oskar Tröndle und Amanda Tröndle-Engel in Solothurn

Amanda Tröndle-Engel, Primeln, 1916

Das Kunstmuseum Solothurn widmet sich in einer seiner aktuellen Ausstellungen Amanda Tröndle-Engel und Oskar Tröndle. Neben Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und Grafiken hat Kuratorin Patricia Bieder kunsthandwerkliche Arbeiten zusammengestellt. In ihrer Retrospektive zum Künstlerpaar will sie darlegen, wie die beiden Leben und Kunst verstanden, stellt dafür ihre Biografien und ihre weitreichenden Kontakte vor und gibt Einblicke in das lyrische Werk von Oskar Tröndle, in die Kooperation der beiden für Buchillustrationen und das gemeinsame Zeichenlehrbuch „Aug, erwach!“ von 1935. Die Schau entstand in Kooperation mit der Erbengemeinschaft Vonlanthen und umfasst neben zahlreichen, teilweise noch nie öffentlich gezeigten Leihgaben Arbeiten aus dem Nachlass, aus Privatbesitz, dem Kunstmuseum Olten und dem Kunstverein Solothurn.

Amanda Tröndle-Engel ist in Solothurn vor allem durch die von ihr gegründete Malschule „Moli“ bekannt, wo sie als Zeichenlehrerin agierte. Das malerische Werk der 1862 geborenen Künstlerin ist hingegen kaum bekannt, was nun korrigiert werden soll. Den Schwerpunkt bildet der partnerschaftliche Austausch des Paares; so hängen ihre Werke auch im Dialog miteinander. Für das Paar gehörten das künstlerisches Schaffen, Kunsthandwerk, ästhetische Alltagsgestaltung, Unterricht und Lebensform eng zusammen. Während Oskar Tröndle seinen Weg unbeirrt zwischen Jugendstil und Moderne ging, sind im Schaffen von Amanda Tröndle-Engel weitere Einflüsse zu erkennen.

Die Präsentation beginnt chronologisch mit einer kleinen Auswahl an Arbeiten aus ihrer Ausbildungszeit in den 1890er Jahren in Paris, die sie als fertige Zeichenlehrerin antrat. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts studierte sie unter anderem bei Adolf Hölzel, einem der ersten Vertreter der Dachauer Künstlerkolonie. Einige der Landschaften und Porträts in der Ausstellung stammen aus dieser Zeit an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins und im Dachauer Moos. In diesem Umfeld dürfte sie Oskar Tröndle begegnet sein, der nach dem Unterricht bei Emil Anner und Studien in Paris ebenfalls nach München ging und an der Debschitz-Schule und bei Sommerkursen auch auf Hölzel traf. Sie heirateten 1906 in München. Für Amanda Tröndle-Engel, über 20 Jahre älter als Oskar Tröndle, war es die zweite Ehe; ihr erster Mann war 1900 an Typhus verstorben.

Das junge Ehepaar kehrte 1907 nach Solothurn zurück und spielte im dortigen Kulturleben eine wichtige Rolle. Da beide ihre Werke selten datierten, geht der chronologische Auftakt in eine motivische und assoziative Zusammenstellung von Arbeiten über, etwa wenn beide Äpfel auf einem schachbrettartigen Untergrund darstellten. Interessierte sich Amanda Tröndle-Engel besonders für Farbe und malerische Überlegungen und zeigte eine stilistische Offenheit, schuf Oskar Tröndle mit seiner Vorliebe für Symmetrie, Proportion und Linie ein Werk, das der Natur durch formale Reduktion und einen ausgeprägt grafischen Ausdruck eine monumentale Anmutung verleiht. Tröndle-Engel, die 1956 elf Jahre nach ihrem Ehmann starb, tat sich zeitlebens als erfolgreiche Porträtistin und mit Auftragsarbeiten hervor; darüber hinaus entstanden zahlreiche Landschafts- und Naturdarstellungen sowie Stillleben.

Die Ausstellung „Amanda Tröndle-Engel & Oskar Tröndle“ ist bis zum 6. Oktober zu sehen. Das Kunstmuseum Solothurn hat dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Kunstmuseum Solothurn
Werkhofstrasse 30
CH-4500 Solothurn
Telefon: +41 (0)32 – 624 40 00


04.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 13

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Kunstsparten (3)Stilrichtungen (2)Variabilder (4)Künstler (2)

Veranstaltung vom:


02.06.2024, Amanda Tröndle-Engel und Oskar Tröndle

Bei:


Kunstmuseum Solothurn

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Grafik

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Jugendstil

Variabilder:

Oskar Tröndle, Landschaft mit grosser Wolke, um 1910
Oskar Tröndle, Landschaft mit grosser Wolke, um 1910

Variabilder:

Oskar Tröndle, Chrysantheme, um 1911
Oskar Tröndle, Chrysantheme, um 1911








News vom 21.06.2024

Ein Rubens wieder in Gotha

Ein Rubens wieder in Gotha

Christiana Perschon gewinnt Erste Bank Kunstpreis

Christiana Perschon gewinnt Erste Bank Kunstpreis

Deutscher Kulturrat: Mitschuld der Kulturwelt am Erstarken der Rechten

Deutscher Kulturrat: Mitschuld der Kulturwelt am Erstarken der Rechten

Stella-Reminiszenz in Ulm

Stella-Reminiszenz in Ulm

News vom 20.06.2024

Tracey Rose wirft Kunstmuseum Bern Zensur vor

Tracey Rose wirft Kunstmuseum Bern Zensur vor

Lentos Freunde Kunstpreis vergeben

Lentos Freunde Kunstpreis vergeben

Einigung mit Erben jüdischen Sammlers: Kunsthaus Zürich verkauft Monet-Gemälde

Einigung mit Erben jüdischen Sammlers: Kunsthaus Zürich verkauft Monet-Gemälde

Bundesverdienstkreuz für Wiesbadener Sammlerpaar

Bundesverdienstkreuz für Wiesbadener Sammlerpaar

News vom 19.06.2024

Freiburger Kunstpreis für Kelly Tissot

Freiburger Kunstpreis für Kelly Tissot

Trauer um Rolf Kuhn

Trauer um Rolf Kuhn

Kritik und Erlösung bei William Blake

Kritik und Erlösung bei William Blake

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Lovis Corinth, Bacchantenzug, 1896

Ein spöttischer Blick auf die antike Götterwelt
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus





Copyright © '99-'2024
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce