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Kundendaten von Christie’s offenbar doch gestohlen

Die von Christie’s Anfang Mai zwischengeschaltete Webseite

Dem Auktionshaus Christie’s sind bei einem Cyberangriff Anfang Mai – entgegen zunächst anderslautenden Beteuerungen – wohl doch Kundendaten entwendet worden. Wie zunächst Der Standard berichtete, sind personenbezogene Daten von rund 540.000 weltweiten Kunden erbeutet worden. Die nach eigenen Angaben für die Attacke verantwortliche Gruppe „RansomHub“ gab im Darknet an, die Daten inzwischen verkauft zu haben. In den USA ist Christie’s jetzt mit einer ersten Sammelklage konfrontiert, so der Bericht im Standard. Zusätzliche Brisanz erhält die Meldung dadurch, dass nach Angaben des IT-Experten Martin Tschirsich vom Unternehmen Zentrust Partners für den Raubzug gar kein aufwendiger Hackerangriff notwendig war, sondern dafür „ein Online-Kundenaccount ausreichend“ gewesen sein dürfte. Als eingeloggter User der Christie’s-Website hätte es demnach völlig genügt, einen Auskunftsbefehl an den Server zu senden, in welchem die eigene Kundennummer gegen eine andere ausgetauscht wurde. Wenn diese andere Nummer vergeben und zugeordnet war, wurden die zugehörigen Daten prompt geliefert, beschreibt Tschirsich das Datenleck.

Laut Standard ergab eine Stichprobe, dass sich mit diesem Vorgehen schätzungsweise rund 500.000 Kundendaten herunterladen ließen. Diese könnten zahlreiche persönliche Informationen umfassen, wie etwa den vollständigen Namen, Adressenangaben, Telefon- und Faxnummern sowie Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Inzwischen hat Christie’s die Sicherheitslücke eingeräumt, „durch die es einem unbefugten Benutzer möglich war, durch Manipulation der URL äußerst begrenzte, nichtfinanzielle und nichttransaktionale Kundendaten einzusehen“, so der Auktionsriese. Die Mängel seien mittlerweile behoben worden. Seit wann sie existierten und ob es bereits schon einmal zu derartigen Zugriffen auf Kundendaten kam, wollte Christie’s gegenüber dem Standard nicht beantworten.

Martin Tschirsich hat gemeinsam mit seinem Kollegen André Zilch den Versteigerer schon im vergangenen Jahr auf eine andere Schwachstelle aufmerksam gemacht: Es seien Fotos von Kunstwerken in Privatbesitz einsehbar gewesen, die teilweise mit GPS-Daten verknüpft waren, über die der genau Standort der Kunstwerke ermittelt werden konnte. Tschirsich bezeichnete die Webseite von Christie’s „löchrig wie ein Schweizer Käse“.


13.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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