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Preußen-Stiftung gibt antike Vasen an Italien zurück

Die SPK restituiert antike Artefakte aus Raubgrabungen an Italien

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) restituiert auf freiwilliger Basis 25 Objekte aus der Antikensammlung mit zweifelhafter Provenienz an Italien. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnete SPK-Präsident Hermann Parzinger gestern in Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Claudia Roth und des italienischen Kulturministers Gennaro Sangiuliano in der italienischen Botschaft in Berlin. Bei den antiken Artefakten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus Raubgrabungen stammen, handelt es sich um 21 apulische Vasen aus dem 4. Jahrhundert vor Christus, die das West-Berliner Antikenmuseum 1984 als Konvolut von einem Schweizer Kunsthändler erwarb, sowie um einen Tondo und drei weitere antike Gefäße. Die Stücke stehen großteils mit dem Händlernetzwerk um den Hehler Giacomo Medici in Verbindung, der von Genf aus nachweislich in erheblichem Umfang mit Kulturgut aus Raubgrabungen gehandelt hat.

Im Gegenzug für die Rückgabe der Kunstwerke erhält die SPK nun langjährige Leihgaben aus italienischen Museen. So stellen die Archäologischen Nationalmuseen von Neapel und Paestum zunächst zwei bemalte Platten lukanischer Gräber mit Kriegsszenen sowie bronzenen Schutzwaffen aus dem 4. Jahrhundert vor Christus für mehrere Jahre der Berliner Antikensammlung zur Verfügung, in deren Bestand die Gattung der Malereien überhaupt nicht vertreten ist.

Die Rückgabe sei ein weiteres Beispiel für die Wirksamkeit des Kulturgutschutzes in Deutschland und Europa, so Kulturstaatsministerin Roth. Sie zeige, was Kulturgutschutz konkret bedeutet: „Es geht darum, identitätsstiftende Kulturgüter vor Plünderungen und Raubgrabungen, vor Diebstahl, Schmuggel und illegalem Handel zu schützen.“ Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien auf diesem Feld bezeichnete Roth als ein Musterbeispiel: „Bisher gab es mit keinem anderen Land so viele Rückgaben illegal gehandelter Kulturgüter wie mit Italien.“ Hermann Parzinger ergänzte: „Eine solche offene, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Austausch von Wissen und Leihgaben ist ein Zukunftsmodell, gerade im Bereich der Antiken.“


14.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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