Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Sommertag im Moor, um 1928 / Otto  Modersohn

Sommertag im Moor, um 1928 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Weide 47 / Ewald Mataré

Weide 47 / Ewald Mataré
© Galerie Weick


Anzeige

Garten mit Rittersporn, Rudbeckia, Mohn und Mergeriten / Klaus Fußmann

Garten mit Rittersporn, Rudbeckia, Mohn und Mergeriten / Klaus Fußmann
© Kunsthandel Hubertus Hoffschild


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Deutscher Kulturrat: Mitschuld der Kulturwelt am Erstarken der Rechten

Olaf Zimmermann: „Offensichtlich haben wir zu wenig oder das Falsche getan, denn dass die Rechtsextremen solche Erfolge bei Wahlen einfahren können, ist ein überdeutliches Zeichen von Versagen von vielen, auch von uns.“

Die Moralisierung und Politisierung der Kunst schreitet voran. So sehen es viele. Nun erhebt sich eine Gegenstimme. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, der Dachorganisation aller deutschen Kulturverbände, sieht eine „Entpolitisierung des Kulturbereiches“, die es den Rechtsextremen leicht gemacht habe, immer stärker zu werden, schreibt Olaf Zimmermann in seinem heute veröffentlichten „Kulturpolitischen Wochenreport“. Der Kulturbereich ziehe sich viel zu oft in Nischen der Selbstbeschäftigung zurück. „Auch hier steht oftmals die Frage, wie fühle ich mich, vor der Frage, was passiert warum in unserer Gesellschaft“, so Zimmermann weiter.

Nach seiner Ansicht hätten viele im Kulturbereich die Verantwortung für gesellschaftliche Fehlentwicklungen „zu einer Verantwortung des Einzelnen abgeschichtet“, was zwangsläufig zu einer Überforderung der Menschen führe. Dies münde in politischen Gegenbewegungen wie dem Wählen von Rechtsextremen. „Trotz allen Geredes von der Kultur für alle sind die meisten Kulturorte Tempel für Hochgebildete. Immer öfter werden zum Beispiel Kulturdiskussionen nicht mehr in Deutsch, sondern nur in Englisch, ohne Übersetzung angeboten. Mehr Arroganz der Gebildeten gegenüber der Breite der Bevölkerung, die mitnichten alle Englisch sprechen, kann man sich nur schwer ausdenken.“ Zimmermann plädiert daher für Kulturorte als offene Diskursräume, wo die notwendigen gesellschaftspolitischen Debatten breit geführt werden.


21.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Deutscher Kulturrat e.V.

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Olaf Zimmermann: „Offensichtlich haben wir zu wenig oder das Falsche getan, denn dass die Rechtsextremen solche Erfolge bei Wahlen einfahren
 können, ist ein überdeutliches Zeichen von Versagen von vielen, auch von uns.“
Olaf Zimmermann: „Offensichtlich haben wir zu wenig oder das Falsche getan, denn dass die Rechtsextremen solche Erfolge bei Wahlen einfahren können, ist ein überdeutliches Zeichen von Versagen von vielen, auch von uns.“








News vom 12.07.2024

Die Schirn widmet sich der Casablanca Art School

Die Schirn widmet sich der Casablanca Art School

Wertvolle Schenkung für Wiener Leopold Museum

Wertvolle Schenkung für Wiener Leopold Museum

Trauer um Thomas Hoepker

Trauer um Thomas Hoepker

News vom 11.07.2024

Münchner Stipendium für Carolina Camilla Kreusch

Münchner Stipendium für Carolina Camilla Kreusch

Hartwig Fischer übernimmt Direktorenposten in Riad

Hartwig Fischer übernimmt Direktorenposten in Riad

Hamburger Bahnhof und Bundeskunstsammlung kooperieren

Hamburger Bahnhof und Bundeskunstsammlung kooperieren

Selma Selman in der Frankfurter Schirn

Selma Selman in der Frankfurter Schirn

News vom 10.07.2024

Zürich spricht sich für weitere Untersuchung der Bührle-Sammlung aus

Zürich spricht sich für weitere Untersuchung der Bührle-Sammlung aus

Ugo Rondinone in Luzern

Ugo Rondinone in Luzern

Skizzenbuch von Caspar David Friedrich bleibt in Deutschland

Skizzenbuch von Caspar David Friedrich bleibt in Deutschland

Anette Hüsch und Antje Scherner neue Direktorinnen in Berlin

Anette Hüsch und Antje Scherner neue Direktorinnen in Berlin

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthandel Hubertus Hoffschild - Friedel Anderson, Fanö III

Friedel Anderson 'Bis jetzt'
Kunsthandel Hubertus Hoffschild





Copyright © '99-'2024
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce