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C/O Berlin vergibt Talent Awards

Silvia Rosi, ABC – Grafton G2651, 2022

Die C/O Berlin Foundation hat Silvia Rosi den diesjährigen C/O Berlin Talent Award in der Kategorie „Artist“ verliehen. Die 1992 geborene italienische Künstlerin, die ihr Schaffen in einer Einzelausstellung im nächsten Frühjahr bei C/O Berlin präsentiert, wurde für ihre Arbeit „Protektorat“ aus der fünfköpfigen Shortlist ausgewählt. In dem Werk setzt sich Rosi mit ihren togolesischen Wurzeln auseinander und beleuchtet Kommunikations- und Zeichensysteme in kolonialen und hegemonialen Machtstrukturen. Dabei überzeugte sie die Jury mit dem vielgestaltigen Ansatz ihres Projekts, das „das Dokumentarische“ von Fotografie im postkolonialen Diskurs über unterschiedliche und innovative Zugänge zur Diskussion stellt.

Ausgehend von Materialien des Nationalarchivs von Togo macht Silvia Rosi auf die flächendeckende Verbreitung westlicher Systeme während der kolonialen Besetzung des Landes seitens des Deutschen Reiches sowie britischer und französischer Streitkräfte aufmerksam. Der Akt des Erzählens findet im „Protektorat“ über multiple Bildformen und Sinnesebenen statt: In Stand- und Bewegtbildern mit Ton führt Rosi vor, wie lokale Sprache, Traditionen und Bildkultur während der Kolonialherrschaft überschrieben oder unterdrückt wurden. Protagonistin der Arbeiten ist immer sie selbst, womit sie wirkungsvoll ihre persönliche Erfahrung in der kollektiven Erzählung einbettet.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Kuratorin und Autorin Katrin Bauer, die den ersten kunsttheoretischen Essay über das Gewinnerinnen-Projekt verfassen wird. Der Essay wird zusammen mit einem Interview von Silvia Rosi in einer monografischen Publikation erscheinen, die C/O Berlin anlässlich der Einzelausstellung der Künstlerin herausgibt. Katrin Bauers Forschungspraxis zeichne sich durch eine fundierte Auseinandersetzung mit postkolonialen Themen aus, heißt es in der Mitteilung. Einen Schwerpunkt bilden dabei die kolonialen Machtstrukturen in der Fotografie. Bauer überzeugte die Jury durch ihre Fähigkeit, künstlerische Arbeiten in ihren komplexen gesellschaftlichen, politischen und ästhetischen Zusammenhängen zu verorten und anschaulich zu vermitteln.

Seit 2018 hat sich die C/O Berlin Foundation unter dem Titel „New Documentary Strategies“ zum Ziel gesetzt, die kritische Betrachtung traditioneller dokumentarischer Narrative zu fördern und für eine breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Als einzige in Europa richtet die Berliner Institution ihr Förderprogramm zugleich an den künstlerischen und wissenschaftlichen Nachwuchs und vergibt den Talent Award in den Kategorien „Artist“ und „Theorist“ jährlich an ein Tandem unter 35 Jahren.


03.07.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Silvia Rosi, ABC – Grafton G2651, 2022
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