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25 Jahre Münter-Haus in Murnau

Das Münter-Haus in Murnau feiert sein 25jähriges Bestehen

Das Münter-Haus in Murnau feiert Geburtstag. Nach einer umfassenden Renovierung in den Jahren 1998/99, die den ursprünglichen Zustand von 1909 bis 1914 wiederhergestellt hat, ist es seither ein Museum für die Kunst von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Betreut wird es von der Gabriele-Münter- und Johannes-Eichner-Stiftung. Durch die Ausstattung mit Gemälden, Grafiken und Hinterglasbildern der beiden sowie mit Beispielen der Volkskunst, die sie sammelten, und mit ihren selbst bemalten Möbeln vermittelt das Münter-Haus heute einen lebendigen Eindruck von der Atmosphäre, die hier vor dem Ersten Weltkrieg herrschte. Die Murnauer Landschaft, insbesondere das Haus selbst, sein Garten und die unmittelbare Umgebung wurden für Münter und Kandinsky zu einer wichtigen Inspirationsquelle ihrer Kunst. Oft malten sie den Blick aus dem Fenster zur Kirche und zum Schloss sowie zur Bergkette. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der Landschaft entwickelte Kandinsky seine Malerei hin zur Ungegenständlichkeit.

Am 21. August 1909 erwarb Gabriele Münter das Haus an der Kottmüllerallee in Murnau. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs hielten sich Münter und ihr Lebensgefährte Kandinsky oft in diesem Haus auf, im Volksmund auch als „Russenhaus“ bezeichnet. Sie richteten es gemeinsam ein, legten den Garten an und bemalten die Möbel nach eigenen Entwürfen. Oft kamen Malerfreunde, Sammler oder Kritiker zu Besuch nach Murnau, darunter Franz Marc, Alexej von Jawlensky, Marianne von Werefkin, August Macke, Heinrich Campendonk, Paul Klee oder der Komponist und Maler Arnold Schönberg, entwickelten neue Ideen und legten damit den Grundstein für eine der bedeutendsten Strömungen der Moderne: Im Oktober 1911 fanden im Münter-Haus die Arbeitssitzungen zur Vorbereitung des Almanachs „Der Blaue Reiter“ statt. Neben Münter und Kandinsky nahmen Franz und Maria Marc sowie August und Elisabeth Macke daran teil.

Als der Erste Weltkrieg am 1. August 1914 begann, flohen Münter und Kandinsky zunächst in die Schweiz, da Kandinsky als Russe zum feindlichen Lager gehörte. Im November 1914 kehrte er nach Moskau zurück, wo er bis 1921 bleiben sollte. Gabriele Münter lebte vom Sommer 1915 bis Dezember 1917 in Schweden und ließ sich anschließend in Kopenhagen nieder. Anfang 1920 kehrte Münter nach Deutschland zurück. Von 1931 bis zu ihrem Tod lebte die Malerin wieder in dem Murnauer Haus, ab 1936 mit ihrem Lebensgefährten, dem Kunsthistoriker Johannes Eichner. Im Keller des Hauses verwahrte sie einen unermesslichen Schatz an Bildern, vor allem von Wassily Kandinsky sowie eigene Werke und die anderer Protagonist*innen des „Blauen Reiters“ und seines Umkreises, und rettete ihn so auch über die Zeit des Nationalsozialismus. Zu ihrem 80. Geburtstag schenkte Gabriele Münter 1957 wichtige Teile dieser einmaligen Sammlung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, in der auch ihre Stiftung ansässig ist.

Anlässlich seines 25jährigen Geburtstags ist der Eintritt in das Münter-Haus am 9. Juli frei. Regulär beträgt er 3 Euro für Personen über 25 Jahre. Das Münter-Haus hat täglich außer montags 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Münter-Haus in Murnau
Kottmüllerallee 6
D-82418 Murnau
Telefon: +49 (0)8841 – 62 88 80


05.07.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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