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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

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Hochdotierter Kunstpreis für Pipilotti Rist

Pipilotti Rist erhält den mit 75.000 Euro dotierten niederländischen Sikkens Prize 2024. Ausgezeichnet wird die Schweizerin als Pionierin der Videokunst und für ihre außergewöhnliche Art der Farbbehandlung in ihren Filmen. Seit ihrem frühen Projekt, dem Video „I’m Not the Girl Who Misses Much“ von 1986, einer Persiflage auf die vordergründige Erotik in Musikvideoclips, habe sie mit immersiven, surrealen, halluzinatorischen und verträumten Videoinstallationen internationalen Ruhm erlangt, heißt es in der Begründung. Wie Pippi Langstrumpf, die Heldin aus Astrid Lindgrens Geschichten, auf die sich ihr Künstlername bezieht, verstehe sich Pipilotti Rist als eine Frau, die die Welt auf spielerische und farbenfrohe Weise erkundet. „Die Farbe ist das grundlegende Element meiner Kunstwerke. Von den leuchtenden Farbtönen bis hin zu den subtilen und ‚gebrochenen oder schmutzigen‘ Lavierungen schafft Farbe Stimmung und Atmosphäre“, sagt Rist selbst über die Verwendung des Kolorits in ihren Arbeiten.

Der Sikkens Prize wird seit 1959 von dem gleichnamigen niederländischen Farbenhersteller vergeben, der heute zum Konzern AkzoNobel gehört. Die Auszeichnung richtet sich an Künstler*innen und Organisationen, die in Bezug auf Farbe Pionierarbeit geleistet haben und in deren Schaffen das Kolorit eine zentrale Rolle spielt. Als erstes erhielt der Architekt und Designer Gerrit Rietveld den Preis. Zu den weiteren Preisträgern gehören etwa der Minimalist Donald Judd und die Malerin Bridget Riley, die Designerin Hella Jongerius, die Architekten David Chipperfield, Adriaan Geuze und Le Corbusier sowie der Dichter Seamus Heaney. Das Preisgeld ist von 25.000 Euro in diesem Jahr auf 75.000 Euro erhöht worden, wobei 50.000 Euro direkt an den Gewinner gehen, 25.000 Euro für die Realisierung eines besonderen Projekts bestimmt sind. Pipilotti Rist, die den Preis am 7. Oktober im Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam entgegennimmt, will die Mittel in den „Eisernen Vorhang“ an der Wiener Staatsoper stecken, dessen Gestaltung sie in diesem Jahr übernommen hat.


09.09.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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