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Paul Morrissey ist tot

Der Filmemacher Paul Morrissey ist gestorben

Der US-amerikanische Regisseur und Filmemacher Paul Morrissey ist gestorben. Er erlag am Montag in New York den Folgen einer Lungenentzündung und wurde 86 Jahre alt. Geboren 1938 in New York, arbeitete Morrissey, der aus einem tief katholisch geprägten Elternhaus stammte, zunächst als Sozialarbeiter und Verssicherungsvertreter. In den 1960er und 1970er Jahren wurde er in der New Yorker Undergroundkultur bekannt, die er vielfach filmisch dokumentierte. Kultstatus erlangte insbesondere seine Trilogie „Flesh“, „Trash“ und „Heat“, die unter anderem von Andy Warhol produziert wurde. Die skandalumwitterten Filme rückten das Leben von Sexarbeiter*innen, Drogenabhängigen und Trans-Personen in den Mittelpunkt und lösten beim Publikum teilweise Entrüstungsstürme aus. Zwischen 1965 und 1974 war Paul Morrissey an nahezu jedem Film beteiligt, den der Pop Art-Künstler Warhol realisierte.

Im Rahmen einer Vorführung von Andy Warhols Film „Vinyl“ im Sommer 1965 kam Paul Morrissey in Kontakt mit dem New Yorker Avantgarde-Kreisen um Warhol. Bald schloss er sich Andy Warhols Factory-Entourage an und stieg aufgrund seines Geschäftssinnes zu einem wichtigen Mitarbeiter Warhols auf. Er orchestrierte beispielsweise die Werbekampagne bei Warhols „Exploding Plastic Inevitable“-Aktionen. Wenngleich seine Filme exzessiven Drogenkonsum, Transsexualität und Geschlechtsverkehr offen zur Schau stellten, bleib Morrissey zeitlebens ein gläubiger Christ, dem es nicht darum ging, in seinen Werken moralisierend zu wirken. 1975 sagte er in einem Interview mit Jonathan Rosenbaum: Meine Filme „sagen nicht: ‚Tu dies‘ oder ‚Tu das nicht‘. Sie schildern eine Art Leere in Menschen, die eine kulturelle Übergangszeit durchleben, in der sie nicht wissen, wer sie sind und was sie tun sollen.“ Paul Morrissey führte in 25 Filmen Regie. Sein letztes Werk „News from Nowhere“ aus dem Jahr 2010 porträtiert das fiktive Leben eines Immigranten am Rande des Drogenmilieus einer amerikanischen Großstadt.


30.10.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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