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Dokoupil-Preisträgerschau in Hagen

Als Träger des diesjährigen Karl Ernst Osthaus-Preises zeigt Jirí Georg Dokoupil im Osthaus Museum Hagen ab morgen seine Schau „Venetian Bubbles 2.5“. Kurator Reiner Opoku will mit der Präsentation vor allem die Vielseitigkeit von Dokoupils Werk vermitteln. Stets wechselt Dokoupil Formate und Techniken und demonstriert so die Möglichkeiten seines künstlerischen Schaffens. Mit seinen jüngsten Skulpturen, den „Open Bubbles Condensation Cubes“, zollt Dokoupil seinem ehemaligen Lehrer Hans Haacke und dessen „Condensation Cube“ von 1963/68 Tribut. Er integriert Glasblasen in einen Kasten, der mit kondensiertem Wasser gefüllt ist. Durch einen physikalischen Prozess entwickelt sich dieser Kasten zu einer funktionellen Einheit, die die äußeren Bedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in das Kunstwerk einbezieht und so die Umgebung integriert. Zudem setzte sich Dokoupil im Vorfeld der Eröffnung mit der Architektur des Museums auseinander, was zu einer zusätzlichen Auswahl kleinformatiger Seifenblasen-Bilder führte, die nun in Hagen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Jirí Georg Dokoupil wurde 1954 in Krnov, der ehemaligen Tschechoslowakei, geboren. Nach dem Einmarsch der sowjetischen Armee in Prag im Jahr 1968 floh er mit seiner Familie nach Deutschland. Von 1976 bis 1978 studierte Dokoupil Bildende Kunst in Köln, Frankfurt am Main und in New York an der Cooper Union bei dem Konzeptkünstler Hans Haacke. Dokoupil war Gründungsmitglied der Künstlergruppen „Mülheimer Freiheit“ und „Junge Wilde“, die in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren entstanden. Die lose Vereinigung „Mülheimer Freiheit“ war mit dem legendären Kunsthändler Paul Maenz verbunden, der 1982 Dokoupils erste Einzelausstellung in Köln organisierte. In ihrem gemeinsamen Atelier suchten die jungen Maler nach einem zeitgemäßen Ausdruck für ihre Kunst, indem sie einen neoexpressiven figurativen farbintensiven Stil mit traditionellen Sujets einsetzten und die intellektuelle, reduzierte Formensprache der Minimal Art und Konzeptkunst ablehnten.

Dokoupil ist vor allem bekannt für seine unkonventionelle und experimentelle Kunst. Sein Schaffen zeichnet sich durch den Bruch mit traditionellen Maltechniken, den ständigen Wechsel des Mediums und die Ablehnung eines festen Stils aus. Seit Ende der 1970er Jahre hat er Werke auf Leinwand oft ohne die üblichen malerischen Mittel geschaffen. Stattdessen nutzte er ungewöhnliche Materialien wie Kerzenruß, Autoreifen, Früchte, Schaum oder Seife, um seine Bilder zu gestalten. Die Ausstellung in Hagen präsentiert die ersten großen skulpturalen Arbeiten des Künstlers aus Glas, die „Homemade Venetian Bubbles“, eine Erweiterung seiner Seifenblasenbilder in die Dreidimensionalität, neun großformatige Gemälde, Arbeiten auf Papier und 20 kleinformatige „Seifenblasen“-Bilder, die Leichtigkeit, Freiheit, Spiel und Humor seiner Kunst verdeutlichen.

Die Ausstellung „Georg Dokoupil – Venetian Bubbles 2.5“ läuft vom 30. November bis zum 23. Februar 2025. Das Osthaus Museum Hagen hat dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, die Familienkarte für Eltern mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr 17 Euro.

Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 3
D-58095 Hagen
Telefon: +49 (0)2331 – 207 31 38


29.11.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


30.11.2024, Georg Dokoupil - Venetian Bubbles 2.5

Bei:


Osthaus Museum Hagen

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Die Neuen Wilden

Bericht:


Das Stilchamäleon








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