Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 06.03.2026 März Auktion Schmuck und Kunst

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma

Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Max Ernst Stipendium für Fynn Ribbeck

Fynn Ribbeck, Distant Call, 2023

Fynn Ribbeck erhält das diesjährige Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl. Damit konnte sich der 30jährige Video- und Installationskünstler aus den insgesamt 262 Bewerbungen hervortun. In ihrer Begründung lobte die achtköpfige Jury die „außergewöhnliche Qualität der Videoarbeiten“ und „die in physische Körper übersetzten Skulpturen“, die teils auf digitalen Bildern aus den filmischen Arbeiten basieren, und führte weiter aus: „Skulpturen und Videoarbeiten bestimmen in einer einzigartigen Symbiose von analoger Materialität und Digitalität das Werk von Fynn Ribbeck. Die digital generierten Bildwelten seiner Videoarbeiten faszinieren. Sie kommen beunruhigend bekannt vor, nicht zuletzt, da sie analoge filmische Ästhetiken und Perspektiven evozieren.“

Der 1995 in Lennep im Bergischen Land geborene Künstler studierte zunächst von 2013 bis 2021 an der Kunstakademie Düsseldorf, zuletzt als Meisterschüler von Dominique Gonzalez-Foerster. Zurzeit ist er an der Kunsthochschule für Medien Köln immatrikuliert. In seinem Schaffen greift Fynn Ribbeck auf Archivmaterial, auf Bilder von Personen, Ereignissen oder Architektur oftmals mit Bezug zur deutschen Geschichte und politischen Gegenwart zurück. Diese werden zum Ausgangspunkt für imaginierte Figuren, Räume und Erzählungen, die Fragen nach Authentizität und Wahrheit aufwerfen. So erlaubt die Verfremdung des historischen Bildmaterials auch, vermeintlich stabile Narrative zu hinterfragen und neue Räume der Assoziation und Irritation zu öffnen. Aus unterschiedlichen Materialien wie Folien, Fellen oder Kunstleder näht Ribbeck seine Collageskulpturen zusammen, die er aus Motiven seiner Videoarbeiten entlehnt. Aus dem Digitalen entstehen in einer außergewöhnlichen Erscheinung und Materialästhetik so wesenhafte Objekte voller Licht und Farbe.

Die Stadt Brühl hat das Max Ernst Stipendium heuer zu 56. Mal verliehen. Neben dem Preisgeld von 10.000 Euro, das die Stadt Brühl und die Max Ernst-Gesellschaft e.V. zu gleichen Teilen aufbringen, erhält Fynn Ribbeck die Möglichkeit, seine Werke im Max Ernst Museum des LVR zu präsentieren. Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung finden am 2. April, dem Geburtstag Max Ernsts, in Brühl statt. Zudem ist die Stadt Brühl bestrebt, ein Werk des Stipendiaten für ihre „Sammlung Junge Kunst“ zu erwerben.


16.01.2026

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Max Ernst Museum Brühl

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Fynn Ribbeck, Distant Call, 2023
Fynn Ribbeck, Distant Call, 2023

Variabilder:

Fynn Ribbeck, Hide and Seek, 2023
Fynn Ribbeck, Hide and Seek, 2023

Künstler:

Fynn Ribbeck








News von heute

Art Karlsruhe-Preis für Shanee Roe und die Galerie Kornfeld

Art Karlsruhe-Preis für Shanee Roe und die Galerie Kornfeld

Ropac expandiert nun auch nach New York

Ropac expandiert nun auch nach New York

Paula Modersohn-Becker trifft in Dresden auf Edvard Munch

Paula Modersohn-Becker trifft in Dresden auf Edvard Munch

News vom 10.02.2026

Saarbrücken nimmt Alexander Archipenko und Marthe Donas in den Blick

Saarbrücken nimmt Alexander Archipenko und Marthe Donas in den Blick

Neuer Kunstförderpreis auf der Art Karlsruhe vergeben

Neuer Kunstförderpreis auf der Art Karlsruhe vergeben

Epstein-Akten: Jack Lang tritt zurück

Epstein-Akten: Jack Lang tritt zurück

Teppiche als Formen des Widerstands in Frankfurt

Teppiche als Formen des Widerstands in Frankfurt

News vom 09.02.2026

Loth-Skulpturenpreis für Robert Schad

Loth-Skulpturenpreis für Robert Schad

Unbekannte Wegbereiterinnen der Moderne in Stade

Unbekannte Wegbereiterinnen der Moderne in Stade

„Besondere Ausstellung“ geht nach Wolfsburg

„Besondere Ausstellung“ geht nach Wolfsburg

Hans Fischlis Frühwerk in Bern

Hans Fischlis Frühwerk in Bern

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2026
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce