Clément Delépine verlässt die Art Basel Paris  |  | Clément Delépine wechselt von der Art Basel Paris zu den Lafayette Anticipations | |
Clément Delépine orientiert sich neu und hört als Chef der Art Basel Paris auf. Der 44jährige geht als Direktor zur Stiftung Lafayette Anticipations der traditionsreichen französischen Warenhauskette Galeries Lafayette. Dort folgt er auf Rebecca Lamarche-Vadel, die sich neuen Projekten widmen will. Damit ist für Delépine nach vier Ausgaben bei der Art Basel Paris Schluss. 2022 übernahm der Franzose, der bis dahin für die junge Kunstmesse „Paris Internationale“ verantwortlich war, die Leitung der von der Schweizer MCH Group neu etablierten Verkaufsschau, die die alteingesessene Pariser FIAC von ihrem angestammten Platz verdrängte, vollzog den Umbruch erfolgreich und baute die Stellung der Messe aus. Die Mitte Oktober beginnende Art Basel Paris wird Delépine noch leiten; Mitte November wechselt er dann zu den Lafayette Anticipations.
Die 2013 gegründete firmeneigene Stiftung legt ihren Fokus auf junge Kunst, unterstützt aufstrebende Talente aus den Bereichen Design, bildende Kunst, Mode, Literatur und Musik und hat 2018 im vierten Pariser Arrondissement ein eigenes Ausstellungs- und Ateliergebäude eröffnet. Dazu gestaltete das Office for Metropolitan Architecture von Rem Koolhaas ein leerstehendes Lagerhaus vom Ende des 19. Jahrhunderts in der Rue du Plâtre um und ergänzte es im Innenhof um einen Ausstellungsturm. Hier finden jährlich mehrere Ausstellungen, Festivals und öffentliche Veranstaltungen statt. Zudem bauen die Lafayette Anticipations eine eigene Sammlung mit zeitgenössischer Kunst auf. Die Entscheidung, wer Clément Delépine bei der Art Basel Paris nachfolgt, ist noch nicht getroffen. In der Zwischenzeit wird Vincenzo de Bellis, Generaldirektor aller Art Basel-Messen, die Geschäfte führen. |