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Staatspreis NRW für Andreas Gursky

Der Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geht heuer an Andreas Gursky. Damit ehrt das Bundesland den Düsseldorfer Künstler, den Ministerpräsident Hendrik Wüst als „wahren Meister der Fotografie und eine Ikone der Gegenwartskunst“ würdigt. Ausgezeichnet wird der 70jährige Gursky für den prägenden Einfluss seiner Fotokunst und deren Bedeutung für die kulturelle Landschaft in Nordrhein-Westfalen sowie für sein langjähriges Engagement für die Förderung der Fotografie. Mit seinem Werk sei er Botschafter für Nordrhein-Westfalen auf der ganzen Welt und habe schon heute Kunstgeschichte geschrieben, so Wüst weiter. „Seine monumentalen Werke prägen die Kunstszene weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Gursky schafft mit seiner Kunst Motive, die in ihrer Klarheit, Tiefe und Größe den Puls unserer Gegenwart einfangen. In seinen Bildern legt er die Architektur der Welt offen, er greift in sie ein und ermöglicht nie dagewesene Perspektiven. Die Muster der Natur durchdringt er genauso wie die der Zivilisation und schafft Bilder, in denen das einzelne Detail nicht untergeht, sondern Teil übergeordneter Strukturen und Verflechtungen ist.“

Andreas Gursky, 1955 in Leipzig geboren und in Düsseldorf aufgewachsen, ging an der dortigen Kunstakademie durch die Kaderschmiede von Bernd und Hilla Becher, die 2001 ebenfalls den Staatspreis NRW erhielten. Digitale Bildbearbeitung, die Komposition aus unzähligen Einzelaufnahmen und extreme Großformate sind charakteristisch für seine Werke. Seine nordrhein-westfälische Heimat ist auf zahlreichen seiner Arbeiten verewigt. Auf dem internationalen Kunstmarkt erzielen sie regelmäßig hohe Preise bis zu unteren Millionenwerten. Gursky ist Träger des Wilhelm-Loth-Preises der Stadt Darmstadt von 2003, des Kaiserrings der Stadt Goslar von 2008 und des Kulturpreises „Berliner Bär“ der Boulevardzeitung B.Z. von 2009. Außerdem wurde ihm der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und 2018 der Große Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland zuteil. Gursky ist maßgeblich die Gründung des Deutschen Fotoinstituts und die Verlagerung vom ursprünglich angedachten Standort Essen nach Düsseldorf zu verdanken.

Der Staatspreis wurde 1986 als höchste Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet. Er ist mit 25.000 Euro dotiert und wird in der Regel jährlich verliehen. Geehrt werden Persönlichkeiten, die herausragende Leistungen erbracht haben und Nordrhein-Westfalen durch Werdegang und Wirken verbunden sind. Im Jahr 2024 wurde die Band „Die Toten Hosen“ mit dem Preis ausgezeichnet, 2023 Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel, 2022 Michael Schumacher. In den Jahren zuvor ging der Preis unter anderem an den früheren Bundesminister Klaus Töpfer, den Gründer und Direktor des Circus Roncalli, Bernhard Paul, den Kölner Schriftsteller Navid Kermani, die Gründer des Komitees Cap Anamur, Christel und Rupert Neudeck, die Künstler Günther Uecker, Gerhard Richter und Rosemarie Trockel sowie an Marcel Reich-Ranicki, Alice Schwarzer oder Hanns Dieter Hüsch.


17.09.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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