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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Bayerischer Kunstpreis für Christoph Kürzeder

Christoph Kürzeder erhält den Bayerischen Kunstpreis

Christoph Kürzeder wird mit dem Bayerischen Kunstpreis ausgezeichnet. Der Direktor des Diözesanmuseums Freising erhält die Auszeichnung am 18. November in der Kategorie „Kulturbotschafter“. Das gab Bayerns Kunstminister Markus Blume heute bekannt. Kürzeder sei ein Held der Kunstszene. „Bei ihm merkt man gleich: Da brennt jemand für Kunst und Kultur – und dieses Feuer ist höchst ansteckend! Ob bei der Neukonzeption des Diözesanmuseums Freising oder bei der Umwandlung des Klosters in Beuerberg in ein lebendiges Seminar- und Kulturzentrum – überall schafft er Räume für Geist und Seele“, so Blume. Er verstehe es meisterhaft, Glauben, Kunst und unsere Lebenswelt miteinander zu verweben. „So macht er das christliche Fundament Bayerns für Jung und Alt erlebbar – auf eine Weise, die neugierig macht, verbindet und einfach Freude bereitet.“

Christoph Kürzeder, geboren 1965, studierte Theologie und Volkskunde, wurde 2004 an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) über das Thema „Als die Dinge heilig waren. Gelebte Frömmigkeit im Zeitalter des Barock“ promoviert und war für das oberbayrische Freilichtmuseum Glentleiten und später im Kunstreferat des Erzbischöflichen Ordinariats München tätig. Seit 2012 leitet er das Diözesanmuseum Freising und setzt sich seither dafür ein, kirchliche Kunstschätze nicht nur zu bewahren, sondern in zeitgemäße kulturelle Diskurse einzubringen. Unter Kürzeders Leitung entstanden vielbeachtete Ausstellungen, die Kunst, Glauben und Lebenswelt miteinander verbanden.

Hervorzuheben ist sein Engagement im ehemaligen Kloster Beuerberg. Dort kuratierte er zwei große Ausstellungen und begleitete die Entwicklung des Klosters zu einem lebendigen Kultur- und Begegnungsort. Mit diesem Projekt gelang es ihm, historische Sakralräume für ein breites Publikum neu zu erschließen und zugleich die kulturelle Bedeutung des klösterlichen Erbes in Bayern zu stärken. Auch die Neukonzeption des Diözesanmuseums Freising, die Kürzeder während der sanierungsbedingten Schließzeit des Hauses erstellte, wurde nach der Wiedereröffnung im Herbst 2022 von der Presse wie vom Publikum positiv aufgenommen. Aktuell präsentiert er dort die Ausstellung „Göttlich“ mit Meisterwerken der italienischen Renaissance, die die Süddeutsche Zeitung als „grandios“ und „überwältigend“ gefeiert hat. Für sein Engagement wurde Kürzeder bereits 2006 mit dem Johann Michael Sailer-Preis der LMU München und 2023 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Der Bayerische Kunstpreis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien „Ausstellung“, „Stimme“, „Kreatives Schaffen“, „Innovation“, „Programm“, „Kulturbotschafter“, „Performance“ und „Besonderer Ort“ vom bayerischen Kunstministerium auf Empfehlungen einer Fachjury vergeben. Hinzu kommt der undotierte Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.


12.11.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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