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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
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Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma

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Teuerste Künstlerin der Welt: Frida Kahlo

Auktionator Oliver Barker von Sotheby’s zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis für Frida Kahlo

Frida Kahlo hat es geschafft. Ihr nicht allzu großes Gemälde „El sueño (La cama)“ ist zum teuersten Kunstwerk einer Frau aufgestiegen. Das Selbstporträt der mexikanischen Malerin aus dem Jahr 1940 erreichte gestern Abend beim Auktionshaus Sotheby’s in New York einen Zuschlagswert von 47 Millionen US-Dollar. Mit Aufgeld zahlte der Käufer, den der Versteigerer nicht preisgab, über 54,6 Millionen Dollar. Angesetzt waren dafür 40 bis 60 Millionen Dollar. Das surrealistische Werk zeigt Kahlo selbst beim Schlafen in einem roten Holzbett im Kolonialstil, das in den Wolken schwebt. Sie ist in eine gelbe Decke gehüllt, über die Ranken und Blättern bis zu ihrem Gesicht hinwegwachsen. Auf der Abdeckung des Himmelbetts ruht ein überdimensioniertes Skelett mit Dynamit und Blumenstrauß. „El sueño (La cama)“, übersetzt „Der Traum (Das Bett)“, sei laut Sotheby’s eine gespenstische Meditation über die schmale durchlässige Grenze zwischen Schlaf und Tod. Zu Kahlos berühmten Selbstbildnissen gehört auch das schmerzvolle Gemälde „Diego y yo“ von 1949, das seit Herbst 2021 mit 31 Millionen Dollar den Spitzenwert markierte.

Der neue Rekordhalter im Schaffen der mexikanischen Malerin und einer Künstlerin überhaupt war Teil einer feinen Sammlung surrealistischer Kunst, deren ausgewählte Werke Sotheby’s unter dem Titel „Exquisite Corpus“ gestern aufrief. Von den 24 Positionen blieb keine liegen. Platz 2 nahm dabei Salvador Dalís unwirkliche, sexuell konnotierte Landschaft „Symbiose de la tête aux coquillages“ von 1931 mit 3,4 Millionen Dollar ein (Taxe 2 bis 3 Millionen USD). Weitere Rekorde gab es dann noch für Dorothea Tannings Schulzimmer mit heranwachsenden Mädchen unter dem Titel „Interior with Sudden Joy“ von 1951 bei 2,6 Millionen Dollar (Taxe 2 bis 3 Millionen USD), Hans Bellmers verschlungene weibliche Unterleiber mit „Les Bas rayés“ von 1959 bei 850.000 Dollar (Taxe 300.000 bis 400.000 USD) und Wolfgang Paalens bizarre Landschaftsformation „Fata Alaska“ von 1937 bei 800.000 Dollar (Taxe 350.000 bis 450.000 USD). Den bisherigen Spitzenpreis für eine Künstlerin hielt Georgia O’Keeffe mit ihren übergroßen Blütendarstellung „Jimson Weed/White Flower No. 1“, die bei Sotheby’s im November 2014 auf 39,5 Millionen US-Dollar netto kam.


21.11.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Auktionator Oliver Barker von Sotheby’s zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis für Frida Kahlo
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Frida Kahlo








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