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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Landschaft an der Nidda, 1898 / Hans Thoma

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Verschollenes Rubens-Gemälde spielt Millionenwert ein

Peter Paul Rubens’ „Christus am Kreuz“ hat bei Osenat 2,3 Millionen Euro erzielt

Ein seit rund 400 Jahren verschollenes Gemälde von Peter Paul Rubens hat gestern in Frankreich einen Millionenwert erzielt. Im Auktionshaus Osenat in Versailles kam der „Christus am Kreuz“ des flämischen Meisters als Highlight der Versteigerung „Tableaux anciens“ zum Aufruf und erreichte 2,3 Millionen Euro. Ein Käufer am Telefon des Altmeisterexperten Eric Turquin, dessen Identität nicht preisgegeben wurde, zahlte mit Aufgeld und Steuern über 2,94 Millionen Euro. Angesetzt war die um 1613 datierte Tafel mit 1 bis 2 Millionen Euro.

Jean-Pierre Osenat, der Chef des Auktionshauses, hatte das Gemälde des gekreuzigten Jesus vor einem dunklen, dramatisch bewölkten Himmel mit Jerusalem im Hintergrund im September 2024 bei der Inventarisierung einer zum Verkauf stehenden Stadtvilla im sechsten Pariser Arrondissement entdeckt. Osenat schaltete daraufhin Eric Turquin vom Cabinet Turquin ein, der bereits mehrfach auf verschollene Werke großer Maler gestoßen war. Auch der deutsche Rubens-Experte Nils Büttner, der Vorsitzende des „Centrum Rubenianum“ in Antwerpen, prüfte es auf seine Echtheit. Nach der Analyse von Farbpigmenten, Röntgenaufnahmen und weiteren Untersuchungen waren sich dort die Fachleute sicher, dass der „Christus am Kreuz“ ein authentischer Rubens ist.

Das Gemälde, das durch einen eigenhändigen Kupferstich Rubens’ überliefert ist, verschwand schon in den 1620er Jahren aus dem Blick der Öffentlichkeit. Im 19. Jahrhundert gehörte es wohl dem französischen Maler William Adolphe Bouguereau, kam dann in den Besitz der Eigentümer der Pariser Stadtvilla und blieb in den letzten 150 Jahren dort. Jean-Pierre Osenat geht davon aus, dass Rubens das gut erhaltene Bild nicht in einem kirchlichen Auftrag, sondern aufgrund seiner Größe für einen privaten Sammler zur persönlichen Andacht malte. Nun wird es in den Werkkatalog von Peter Paul Rubens aufgenommen. Das teuerste Gemälde des Flamen ist immer noch „Der Kindermord zu Bethlehem“, den das Auktionshaus Sotheby’s in London im Juli 2002 für 45 Millionen Pfund netto abgab.


01.12.2025

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


30.11.2025, Tableaux anciens

Bei:


Osenat

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Barock

Stilrichtung:


Alte Meister

Bericht:


Verschmelzung von Kunst und Politik

Bericht:


Neu entdecktes Rubens-Gemälde wird versteigert

Bericht:


Geschäftsmodell: Ein geübtes Kopierteam

Variabilder:

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