Bismarcks neue Installation am Frankfurter Flughafen  |  | Julius von Bismarck, The First, the Last, Eternity, 2025 | |
Die Fraport AG nimmt gerade ihren neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen in Betrieb. Dafür hat Julius von Bismarck ein neues Werk kreiert. Seine Installation mit dem Titel „The First, the Last, Eternity“ besteht aus drei imposanten ringförmigen Skulpturen, die unter der 18 Meter hohen Decke der Check-in-Halle zu schweben scheinen. Die drei Tori, ringförmige Körper der Geometrie, die durch Rotation eines Kreises im Raum entstehen, bestehen aus insgesamt 636 eingefärbten Aluminiumscheiben, haben Durchmesser von gut drei, fünf und sieben Metern und sind über ein, zwei und drei Tonnen schwer. Ihre Oberflächen hat Bismarck als drei unterschiedliche Reliefs ausgearbeitet, die unter anderem die Topografie der Erde wiedergeben. Sowohl die Tori als Ganzes als auch die einzelnen Scheiben werden motorisch bewegt und verändern sich dadurch ständig.
„Die Vorstellungskraft der Menschen war schon immer begrenzt und wird es auch immer bleiben, aber diese Grenze kann sich verschieben“, äußerte sich der 1983 geborene Künstler über sein neues Werk. „Der Moment, an dem wir verstanden hatten, dass wir auf einem runden Körper leben anstatt auf einem flachen, hat diese Grenze maßgeblich verschoben. Was anfänglich wie eine verrückte Theorie erschien, ist jetzt fester Bestandteil von dem, was wir Realität nennen.“ Mit Bismarcks Installation wolle die Fraport AG ihren Anspruch unterstreichen, den Flughafen Frankfurt als interkontinentale Drehscheibe des weltumspannenden Luftverkehrs weiterzuentwickeln, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Die Kunstinstallation fügt sich nahtlos in unser Konzept, den Aufenthalt für Reisende sowie Besucherinnen und Besucher ansprechend zu gestalten. Wir freuen uns, dieses Projekt erfolgreich umgesetzt zu haben.“ Die Fraport AG will den rund vier Milliarden Euro teuren Terminal 3 am 23. April 2026 eröffnen. |