 |  | Artemisia Gentileschi, Selbstportrait als heilige Katharina von Alexandrien, um 1615 | |
„Die klassische Kunst triumphiert“. Das sei die Botschaft des Markts nach zwei äußerst erfolgreichen Verkaufsserien mit alter Kunst und Antiquitäten, fasst Christie’s seine vergangenen Auktionswochen in New York zusammen. Und tatsächlich hat es diesmal hervorragende Ergebnisse für die Meister von der Antike bis zum 19. Jahrhundert gegeben. Mit einem Gesamtumsatz von beinahe 140 Millionen US-Dollar seien die zwölf Versteigerungen, in denen Gemälde, Zeichnungen, Möbel, Skulpturen, antike Artefakte, die komplette Bandbreite der dekorativen Künste sowie Bücher und Manuskripte angeboten wurden, die umsatzstärkste Serie in mehr als einer Dekade. Nur bei den Auktionsrekorden haperte es ein bisschen, so etwa bei Artemisia Gentileschi. In einem Selbstportrait aus ihrer Florentiner Zeit, wo sie zwischen 1613 und 1620 lebte, verwandelte sich die Barockkünstlerin mit etwa zwanzig Jahren in die heilige Katharina von Alexandrien und hielt mit einem etwas vorwurfsvollen Blick die Märtyrerpalme in die Höhe, wobei Gentileschi ihr Attribut, das Rad mit den Messern, unscheinbar in den Hintergrund rückte. Mit einem Zuschlag bei 4,6 Millionen US-Dollar wurde zwar die untere Schätzung fast verdoppelt, dennoch reichte dieser Wert zum tagesaktuellen Wechselkurs von knapp 3,9 Millionen Euro nicht ganz an die 4 Millionen Euro netto heran, die Gentileschis Darstellung der „Lucretia“ 2019 bei Artcurial in Paris aufgestellt hatte.
Auch für einen weiteren Rekordanwärter lässt sich die Messlatte nur nach der jeweiligen Berechnungsmethode hochlegen. Michelangelo Buonarrotis wiederentdeckte Zeichnung eines Fußes, eine Studie für die Lybische Sibylle auf seinen Fresken in der Sixtinischen Kapelle, riss zwar die Sammler von den Stühlen und schnellte von 1,5 Millionen Dollar auf 23,1 Millionen Dollar; doch das entspricht am Versteigerungstag, dem 5. Februar, nur 19,6 Millionen Euro für das Rötelblatt. Im Mai 2022 hatte Christie’s in Paris aber schon einmal 20 Millionen Euro für Michelangelos Tuschezeichnung eines nackten jungen Mannes nach Masaccio mit zwei Figuren erzielt. Nur wenn man den damaligen Wechselkurs, bei dem der Dollar stärker notierte, und die daraus resultierenden 20,9 Millionen US-Dollar als Vergleichsgrundlage heranzieht, ergibt sich ein neuer Spitzenpreis.
Gemälde Alter Meister
Bei dem Gemälden Alter Meister, mit denen Christie’s am 4. Februar einen Bruttoumsatz von 54,1 Millionen US-Dollar erwirtschaftete, lief fast alles wie am Schnürchen: Von den 45 Positionen gingen 37 weg, was einer guten Zuschlagsquote von 82 Prozent entspricht, und keines der Highlights blieb liegen. Nachdem Christie’s bereits im vergangenen Juli in London mit Giovanni Antonio Canals Gemälde „Venedig. Rückkehr des Bucintoro zu Christi Himmelfahrt“ zum aktuellen Rekordwert von 27,5 Millionen Pfund netto frohlockt hatte, kam nun das gleiche Sujet in einer größeren Ausführung erneut zum Aufruf. Jetzt behauptete sich die Vedute mit den Feierlichkeiten am Himmelfahrtsfest, bei denen der Doge mit seiner vergoldeten Staatsbarke vom Markusplatz zum Lido fuhr, für 26 Millionen US-Dollar erneut eindrucksvoll und generierte den dritthöchsten Auktionspreis für den Venezianer.
Dahinter schlossen sich dann Artemisia Gentileschis heilige Katharina und eine für Sandro Botticelli typische Marien-Darstellung an. Bei der Muttergottes, die an einem Pult sitzt und das Christuskind liebevoll in ihren Armen hält, während der junge Johannes der Täufer anbetend zuschaut, war seine Werkstatt beteiligt, was nun zu taxgerechten 4,2 Millionen Dollar führte. Die beiden nächsten Millionenwerte pendelten sich bei jeweils 1,6 Millionen Dollar ein: für eine flämische Dorfszene, in die Pieter Brueghel d.J. klein die „Flucht nach Ägypten“ integriert hat (Taxe 1 bis 1,5 Millionen USD), und für Jean Siméon Chardins liebevolle Genreszene „La Mère laborieuse“ mit einer Mutter samt ihrer Tochter beim Sticken (Taxe 1 bis 2 Millionen USD). Der wenig bekannte Maler Jacometto Veneziano, der Ende des 15. Jahrhunderts in Venedig arbeitete, steuerte das ausdrucksvolle lebensnahe Portrait eines älteren Prälaten bei, das sich nun von 500.000 Dollar auf 1,15 Millionen Dollar nachdrücklich verbesserte.
Mit Zuwächsen konnten einige weitere Bildnisse punkten, darunter Adriaen Isenbrants vornehme, aber auch etwas schnippe Dame mit weißgrauem Schoßhündchen in einer Waldlandschaft bei 680.000 Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD), Alessandro Alloris energischer junger Edelmann in manieristischem Stil, hinter dem sich vielleicht der 1576 geborene Don Antonio de’ Medici verbirgt, bei 300.000 Dollar (Taxe 200.000 bis 300.000 USD) oder eine mal gar nicht so gut erhaltene Tafel, auf der Willem Key eine begüterte Frau in braun-weißem Samtkleid mit zahlreichen Schmuckstücken verewigt hatte. Trotz der vielen Fehlstellen und der Risse im Holz kletterte die Dame auf 280.000 Dollar (Taxe 60.000 bis 80.000 USD). Hinter dem Porträt eines jungen Herrn in schwarzem Wams und weiten Hosen stand nur ein namenloser Künstler aus dem Umkreis Sofonisba Anguissolas; doch der Hinweis auf die italienische Renaissancemalerin genügte für eine Wertsteigerung von 60.000 Dollar auf wiederum 280.000 Dollar.
Frans Hals’ Portrait eines lustigen, rotbackigen, älteren Herrn mit großer Halskrause musste sich dagegen mit 320.000 Dollar begnügen (Taxe 400.000 bis 600.000 USD), ebenso die forsche Felicity Jean Trotter mit Pelzmuff, die Sir Thomas Lawrence um 1800 mit viel Verve vor einem roten Vorhang verewigte, mit 190.000 Dollar (Taxe 200.000 bis 300.000 USD). An einer heiligen Maria Magdalena in einem Zimmer mit offenem Fester, die Pieter Coecke van Aelst d.Ä. mit einem großen Salbgefäß und zwei roten Blüten ausgestattet hat, blieben 520.000 Dollar hängen (Taxe 500.000 bis 800.000 USD), an einem nachdenklichen heiligen Apostel Paulus aus der Hand Jusepe de Riberas 380.000 Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD). Eine Heilige Familie mit einem ungewöhnlich erwachsenen Johannes dem Täufer, der das Kind in seinem Armen hält und mit dem heiligen Joseph spielen lässt, während Maria fast etwas deplatziert abseits sitzt, stammte von dem Venezianer Paris Bordone und kostete taxkonforme 260.000 Dollar.
Zeichnungen und Aquarelle
Rang Zwei hinter Michelangelo belegte in der Auktion „Old Master and British Drawings“, die bei einer losbezogenen Verkaufsrate von guten 82 Prozent brutto 30,5 Millionen Dollar einfuhr, William Blakes dramatische und gestenreiche Darstellung „The Grave: The Reunion of the Soul and the Body“. Der Londoner Maler und Naturmystiker schuf das Aquarell um 1805 als Entwurf für die illustrierte Ausgabe von Robert Blairs vorromantischem Erzählgedicht „The Grave“ aus den 1740er Jahren und nahm damit nun 750.000 Dollar ein (Taxe 800.000 bis 1.200.000 USD). Dann stiegen die Zuschlagspreise schon auf niedrige sechsstellige Beträge hinab, etwa bei Giovanni Battista Piranesis flott skizziertem Studienblatt mit vier männlichen Figuren bei verschiedenen Tätigkeiten auf gute 220.000 Dollar (Taxe 80.000 bis 120.000 USD) oder Rembrandts verfallener, mit Büschen überwucherter Hütte samt Strohdach auf 200.000 Dollar an der unteren Schätzgrenze. Sein Amsterdamer Kollege Jacob Koninck war mit einem vergleichbaren Bauernhaus neben einem Baum vertreten und mit einer Verdoppelung der Schätzung auf 32.000 Dollar erfolgreich.
Viel Beachtung fanden unter anderem eine lediglich mit 10.000 bis 15.000 Dollar bewertete Studien eines Eichenbaums in einer italienischen Landschaft mit einem Castello, die Tizian zugeschrieben war und deshalb bei 170.000 Dollar durch die Decke schoss, oder die spätgotische Gewandfigur des heiligen Petrus von einem Nachfolger Hugo van der Goes’ für 75.000 Dollar (Taxe 15.000 bis 20.000 USD). Eine zarte Ansicht des 1782 abgerissenen Schlosses Tervuren vor den Toren Brüssels war für den Flamen Anthonie Crussens ebenfalls nicht ganz gesichert. Doch daran störten sich die Käufer nicht und hoben das Pergament von 2.000 Dollar auf 45.000 Dollar. Luigi Valadier gilt als der bedeutendste Goldschmied Roms im 18. Jahrhundert. Sein Entwurfsblatt für zwei klassizistische Wandappliken ließ sich ebenfalls nicht lumpen und forderte 22.000 Dollar (Taxe 3.000 bis 5.000 USD).
Gustave Doré hatte 1865 fast bildmäßig das Aquarell „Der Aufstieg zum Matterhorn. Die Ankunft am Gipfel“ von 1865 mit sieben Männer angelegt, von denen einige noch angstvoll in die Tiefe blicken, andere schon jubelnd obenauf stehen. 52.000 Dollar waren sein Lohn. Doch die Freude währte nicht lange. Denn Doré schilderte auf einem anderen Blatt den Abstieg, der für die Männer mit einem Absturz an einer steilen Wand wohl tödlich endet. Aber auch daran zeigten die Kunden mit 32.000 Dollar Gefallen (Taxe je 7.000 bis 10.000 USD). Von gleicher Basis legten zwei Karikaturen Giovanni Battista Tiepolos mit feisten Herren auf 20.000 Dollar respektive 19.500 Dollar zu, ebenso zwei mit Aquarell und Gouache ausgearbeitete, schlichte, gleichwohl schöne Blumengebinde Pierre-Joseph Redoutés auf jeweils 48.000 Dollar. Der englische Romantiker John Sell Cotman rangierte zwar auf den vorderen Plätzen, musste sich aber bei seinem Landschaftsaquarell der „Crambe Beck Bridge“ in Yorkshire von 1805/06 mit 130.000 Dollar zufriedengeben (Taxe 150.000 bis 200.000 USD), während sein Kollege George Romney mit seiner wirren „Lady Macbeth“ 13.000 Dollar einheimste (Taxe 10.000 bis 15.000 USD).
Mit zwei Sammlungen weiter auf Erfolgskurs
Die Sammlung des im März 2025 verstorbenen Unternehmers und Mäzens Henry Rodes Hart verabschiedete sich wiederum mit einer hohen Zuschlagsquote von 83,3 Prozent und spülte knapp 9 Millionen Dollar in die Kassen von Christie’s. Höhepunkt war hier eine Gruppe von Bronzefiguren aus der Renaissance und dem Barock mit dem französischen König Heinrich IV. zu Pferd an der Spitze. Barthélemy Prieur schuf das Bildnis des ersten Herrschers aus dem Hause Bourbon kurz vor seinem Tod um 1610, als auch Heinrich IV. ermordet wurde; wohl sein Schwiegersohn Guillaume Dupré vollendete die Plastik, die mit 1,3 Millionen Dollar jetzt leicht gegenüber ihrer Schätzung von mindestens 1,5 Millionen Dollar zurückfiel. Dupré war dann noch für zwei ovale Portraitmedaillons zuständig, die den französischen Staatsmann Charles de Beauclerc sowie seine Frau Gabrielle Robin zeigen und mit 300.000 Dollar deutlich unter ihren Preisvorstellungen von 600.000 bis 1 Million Dollar lagen.
Die manieristische Entführungsgruppe „Nessus und Deïaneira“, die Giambologna allansichtig nach Ovids Metamorphosen schuf, war im 16. und 17. Jahrhundert so begehrt, dass sie häufiger nachgegossen wurde. Die Version aus der Sammlung Hart stammte wahrscheinlich von Giambolognas langjährigem Schüler und Assistenten Antonio Susini und hielt sich mit einem Zuschlag bei 1,05 Millionen Dollar an die Vorgaben. Euphorie löste dann in selber Giambologna-Susini-Konstellation ein kraftstrotzender Löwe aus, der eben einen Stier reißt und 580.000 Dollar locker machte (Taxe 200.000 bis 300.000 USD). Recht zahm präsentierte sich dagegen ein trabendes Pferd, das aus der Hand eines unbekannter Florentiner Künstler um 1600 stammte, aber bei 360.000 Dollar trotzdem einer der Publikumslieblinge war (Taxe 100.000 bis 150.000 USD). Neben den Bronzen schmückten auch einige Bilder die Wände in Henry Rodes Harts Heim in Nashville, darunter Alfred James Munnings’ charakteristisches Reiterduell „Going to the Post“ für 470.000 Dollar (Taxe 250.000 bis 350.000 USD), Joseph Mallord William Turners Aquarell „View down the Mont Cenis“ aus den französischen Alpen für 300.000 Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD) oder zwei Landschaftszeichnungen Claude Lorrains mit einer Küstenszene samt antikem Tempel für 220.000 Dollar und einem Felsabhang mit Johannes dem Täufer für 200.000 Dollar (Taxe je 100.000 bis 150.000 USD).
Die Schwiegertochter des Präsidenten
Für den Hausstand der ebenfalls im vergangenen Jahr verstorbenen Irene Roosevelt Aitken hatte Christie’s Mitte Februar insgesamt fünf Auktionen angesetzt. Die ehemalige Schwiegertochter des amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt hatte die umfangreiche und großartige Sammlung englischer und französischer Gemälde, Skulpturen und dekorativer Kunst aus dem 18. Jahrhundert sowie die Kollektion an historischen Feuer- und Blankwaffen von ihrem dritten Ehemann Russell Barnett Aitken geerbt und damit elegante Stilzimmer in ihrer Wohnung an der Fifth Avenue eingerichtet. Roosevelt Aitken, die in New York auch als Mäzenin und Unterstützerin etwa für das Metropolitan Museum, die Morgan Library oder die Frick Collection hervortrat, baute die Sammlung aktiv aus, katalogisierte und dokumentierte sie. Nun standen die Porträts aus der gehobenen britischen und französischen Gesellschaft, die Meißner Porzellanfiguren, eine der weltweit größten Sammlungen von vergoldeten Bronze- und Blue John-Objekten, Seladon-Porzellane, seltene Savonnerie-Teppiche und Russell Aitkens weltberühmte europäische Waffensammlung zum Verkauf. Die insgesamt 740 Positionen verabschiedeten sich zu hohen 92 Prozent und erlösten knapp 29 Millionen Dollar brutto, die nach Abzug der Gebühren an die drei New Yorker Institute gehen.
Zu den Spitzenergebnissen gehören mehrere Gemälde, die jeweils auf 700.000 Dollar kamen: Sir Thomas Lawrences Porträt von Lady Berkeley, gemalt um 1791 im Geist der Aufklärung (Taxe 600.000 bis 800.000 USD), die geschmackvollen Pastell-Pendants des Duc und der Duchesse Belle-Isle, Charles-Louis-Auguste Fouquet und Marie-Casimire-Thérèse-Geneviève-Emmanuelle de Béthune, von Maurice-Quentin de La Tour (Taxe 400.000 bis 600.000 USD) und die Folge der „Vier Jahreszeiten“ im Geist des Rokoko von Nicolas Lancret, die wohl als feste Wandzier gedacht war (Taxe 800.000 bis 1.200.000 USD). Dahinter positionierten sich unter anderem Anthonis van Dyck mit dem Porträt eines energisch blickenden genuesischen Offiziers bei 670.000 Dollar (Taxe 300.000 bis 500.000 USD), George Romney mit seiner liebevollen Schilderung von Dorothy Stables und ihren beiden Töchtern Harriet und Maria vor einem großen Baum von 1777/78 bei 300.000 Dollar (Taxe 400.000 bis 600.000 USD) oder Alexander Roslin mit seinem Konterfei des aufgeweckten Marquis de Marigny, Abel-François Poisson, des Bruders der Madame de Pompadour, in roter Samttracht am Schreibtisch aus dem Jahr 1762 bei 550.000 Dollar (Taxe 150.000 bis 250.000 USD).
Diesen Betrag gab es gleichfalls für das Paar chinesischer Seladon-Porzellan-Kannen der Qianlong-Periode in Fischform, gefasst um 1750/55 in einem französischen Louis-XV-Zierrat aus vergoldeter Bronze (Taxe 300.000 bis 500.000 USD). Gefragt waren zudem bei 610.000 Dollar eine goldene und mit Diamanten besetzte Präsentationsdose des gebürtigen Genfers Jérémie Pauzié, der am kaiserlichen Hof in St. Petersburg zu Ruhm gekommen war und auf der Dose daher Zarin Elisabeth im Profil verewigt hatte (Taxe 180.000 bis 250.000 USD), oder bei 480.000 Dollar eine Schnupftabakdose aus der Fabergé-Werkstatt, die der Werkmeister Michail Perchin um 1890 aus Blutstein in Gestalt eines Nilpferdkopfes geschnitzt hatte (Taxe 100.000 bis 150.000 USD). Die Meißner Porzellanmanufaktur reüssierte unter anderem mit zwei Vogelpaaren auf Baumstümpfen nach Modellen Johann Joachim Kändlers um 1740: den aufgeregt krächzenden Elstern bei 245.000 Dollar (Taxe 60.000 bis 80.000 USD) und den ruhigen Racken mit ihrem blau schillernden Federkleid bei 195.000 Dollar (Taxe 50.000 bis 80.000 USD). Teuerstes Möbelstück war das frühklassizistische halbrunde Kommodenpaar von Ince and Mayhew aus London um 1775 für taxgerechte 420.000 Dollar, auf dem sich das nun 310.000 Dollar teure Paar Parfümvasen aus dem Blue John-Mineral von Matthew Boulton um 1770 gut ausnimmt (Taxe 120.000 bis 180.000 USD).
Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld. |