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Sotheby’s versteigert Insolvenzmasse der Galerie Röbbig

Ein Bild aus besseren Tagen: Sotheby’s wird den Bestand der insolventen Kunsthandlung Röbbig veräußern

Das Auktionshaus Sotheby’s wird die Objekte aus der insolventen Münchner Kunsthandlung Röbbig verwerten. Das hat der Insolvenzverwalter Dino Straub von der Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte heute bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um über 700 Gegenstände von einem der weltweit führenden Händler von Porzellan aus der Manufaktur Meißen. Dem Verwertungskonzept habe die Gläubigerversammlung zugestimmt, so Straub. Der Versteigerung sei eine gründliche Bestandsaufnahme der an insgesamt acht Wohn- und Lagerstätten in Deutschland, Österreich und Frankreich vorgefundenen Vermögensgegenstände vorausgegangen, so der Insolvenzverwalter weiter. Dabei handelt es sich überwiegend um frühe Stücke aus der Porzellanmanufaktur Meißen und von KPM aus Berlin. Aber auch die Manufakturen Du Paquier in Wien, Nymphenburg und Ludwigsburg kommen zum Zug, mit Gemälden, Stühlen, Leuchtern, Kommoden und anderen Möbeln ebenso weitere hochwertige Kunst- und Einrichtungsgegenstände des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie werden nun in drei Single-Owner-Sales bei Sotheby’s versteigert: Im Juni finden in Paris eine Live- und eine Online-Auktion statt, im Herbst dieses Jahres folgt eine Online-Auktion in Köln.

Gerhard Röbbig eröffnete 1976 sein Kunstgeschäft in der Münchner Prannerstraße und konzentrierte sich auf frühes Porzellan vor allem aus der Meißner Manufaktur. Daneben handelte er auch mit seltenen und außergewöhnlichen Stücken der Wiener Manufaktur von Claudius Innocentius du Paquier, aus Frankenthal, Fürstenberg, Höchst, Ludwigsburg, Nymphenburg oder KPM Berlin. Im Laufe der Jahrzehnte erarbeitete sich Röbbig einen Ruf, der auf wissenschaftlicher Expertise, erlesenem Geschmack und einem geschulten Blick für die Seltenheit und den Erhaltungszustand der Objekte beruhte. Bald gehörte er zu den weltweit führenden Spezialgalerien für Porzellane und nahm an den wichtigsten Kunstmessen wie der TEFAF in Maastricht oder der BRAFA in Brüssel teil. 2004 bezog Röbbig dann ein neues und wesentlich größeres Anwesen in der Brienner Straße, dessen Räume er als Salons mit Gemälden des 18. Jahrhunderts, mit exquisiten französischen Möbeln und feuervergoldeten Bronzewaren dieser Epoche einrichtete.

Nach seinem überraschenden Tod im Jahr 2012 übernahm sein damaliger Mitarbeiter Alfredo Reyes die Kunsthandlung und führte sie unter dem alten Namen fort. 2019 erfolgte ein erneuter Umzug in das historistische Carolinen Palais, in dem der venezianische Innenarchitekt und Bühnenbildner Massimo Pizzi Gasparon das Flair einer Bel Etage des galanten Zeitalters aufleben ließ. Im Juni 2025 wurde dann das Insolvenzverfahren eröffnet, nachdem sich die Kunsthandlung bereits länger in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben soll. Laut Dino Straub seien die Umsätze seit 2022 stark rückläufig gewesen; hinzu kamen Nachforderungen des Finanzamtes in Millionenhöhe. Bisher wurden von 39 Gläubigern rund 17 Millionen Euro an Forderungen angemeldet.

Eine erste Auswahl der Highlights aus dem Bestand der Galerie Röbbig präsentiert Sotheby’s vom 10. bis zum 16. März im Palais Oppenheim in Köln.


06.03.2026

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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