Gotthard Graubner in Dresden Im Dresdner Schloß hat der Besucher bis zum 6. August 2000 die Möglichkeit, einen Überblick über das gesamte Werk des Malers Gotthard Graubner zu bekommen. Gezeigt werden über sechzig Malereien und Graphiken. Bekannt wurde Gotthard Graubner in den 60er Jahren mit seinen Kissenbildern. Diente das farbdurchtränkte Kissen in früheren Arbeiten noch zum Farbauftrag, wurde es später selbst zum plastischen Farbkörper.
Im Zusammenhang mit diesem Ausstellungsteil werden weitere Werke Graubners unter dem Titel „Arbeiten auf Papier 1945 – 1998“ im Dresdner Albertinum präsentiert. Frühe Zeichnungen zeigen das Interesse des jungen Künstlers für die Aktdarstellung. Spätere monochrome Aquarelle lassen den Versuch erkennen, allein mit Hilfe der Farbe zu räumlicher Wirkung zu gelangen.
Für Gotthard Graubner ist die Schau in Dresden eine Rückkehr. In der Zeit von 1948 bis 1951 wurde er zweimal an der Akademie in Dresden angenommen, aber jedes Mal nach kurzer Zeit wieder verwiesen. 1954 verließ er die DDR und studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Georg Meistermann und Karl Otto Götz. Begleitet wird die Ausstellung von den Protesten ostdeutscher Künstler, die sich gegenüber ihren Kollegen im Westen bei Ausstellungen benachteiligt sehen.
Beide Teile der Ausstellung sind täglich, außer Donnerstag, von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Gotthard Graubner: Malerei und Graphik
Dresdner Schloß (Westflügel, Eingang am Taschenbergpalais)
Schlossplatz
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 491 46 22
Gotthard Graubner: Arbeiten auf Papier 1945 – 1998
Albertinum
Brühlsche Terrasse
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 491 46 22
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