UdK Art Award verliehen  |  | Der UdK Art Award 2026 geht an Minu Park, Aisha Altenhofen, Tara Habibzadeh und Miriam Umin | |
Der UdK Art Award geht heuer an Aisha Altenhofen, Tara Habibzadeh, Minu Park und Miriam Umin. Mit dem jährlich vergebenen Preis für herausragende künstlerische Positionen junger Absolvent*innen zeichnet die Universität der Künste Berlin (UdK) vier Meisterschüler*innen der Fakultät Bildende Kunst sowie des Studiengangs Kunst und Medien der Fakultät Gestaltung aus. Der Gewinn umfasst eine Ausstellung, die ab Ende November in der Kommunalen Galerie Berlin zu sehen ist, sowie einen monografischen Katalog.
Aisha Altenhofen studierte Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität in Berlin und war bis 2025 Meisterschülerin an de UdK in der Klasse von Josephine Pryde. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit der Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung von Fotografie. Durch fotografische Installationen untersucht sie die Bedingungen, unter denen Bilder produziert, präsentiert und betrachtet werden.
Tara Habibzadeh lebt und arbeitet zwischen Berlin und Teheran. Als Kunstschaffende*r interessiert Habibzadeh sich für die Spannung zwischen Objekten und Ideen in Landschafts-, Zeit- und Ortskomplexen. Habibzadehs Werke bewegen sich zwischen Kontrolle, Widerspruch und Abgrenzung und entwickeln aus Dissonanz und materialisierter Spannung eigene Bild- und Denkformen.
Minu Park studierte Bildhauerei an der Kookmin Universität in Seoul, wechselte dann an die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und ist seit letztem Jahr Meisterschülerin an der UdK in Berlin. In ihren Arbeitet untersucht sie die Dekonstruktion und Rekonstruktion von Identität durch kinetische Strukturen. Körper zerfallen dabei in Fragmente und werden durch Bewegung und mechanische Prozesse neu zusammengesetzt.
Miriam Umin lebt in Berlin und New Brunswick. Ihre Werke setzen sich mit infrastrukturellen und systemischen Bedingungen auseinander, unter denen Objekte produziert, gebrandet und im Umlauf gebracht werden. Dabei versteht sie Objekte als Teil größerer Netzwerke aus Logistik, Bürokratie und ökonomischem Austausch und hinterfragt, wie Materialien ästhetische, politische und ökonomische Bedeutung erhalten. |