Dietmar Osses leitet Ruhr Museum  |  | Dietmar Osses ist neuer Leiter des Ruhr Museums in Essen | |
Seit heute ist Dietmar Osses Direktor des Ruhr Museums in Essen. Der Historiker und Germanist wurde vom Stiftungsrat der Stiftung Zollverein in sein neues Amt berufen und folgt auf Heinrich Theodor Grütter, der im März in den Ruhestand gewechselt ist. Mit dem Ruhr Museum und den Themen der Region ist Osses bereits vertraut. War er doch seit 2024 stellvertretender Direktor und Leiter der Ausstellungen und übernahm den Direktorenposten seit dem Ausscheiden Grütter kommissarisch. „Wir freuen uns sehr, dass Dietmar Osses die Leitung des Ruhr Museums übernimmt“, sagte Bernd Tönjes, Vorsitzender des Stiftungsrates und Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. „Mit seiner fachlichen Expertise, seiner Erfahrung und seiner engen Verbundenheit mit dem Ruhrgebiet ist er genau die richtige Wahl für diese wichtige Aufgabe.“ Osses stehe damit für eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Museums auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.
Vor dem Beginn seiner Tätigkeit am Ruhr Museum war Dietmar Osses, geboren 1966 in Münster, Leiter des LVR-Industriemuseums Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen und des LWL-Museums Zeche Hannover in Bochum. Im Mittelpunkt seiner zahlreichen Ausstellungsprojekte und Veröffentlichungen stehen die Industriekultur und Alltagsgeschichte im Ruhrgebiet sowie die Migrationsgeschichte in Nordrhein-Westfalen. Als Ausstellungsmacher verantwortete er unter anderem die Schau „Helden – Von der Sehnsucht nach dem Besonderen“ zur Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010, übernahm die stellvertretende Projektleitung der Präsentation „Der Ball ist rund. Die Fußballausstellung im Gasometer Oberhausen“ zum einhundertjährigen Jubiläum des Deutschen Fußballbunds oder die kuratorische Mitarbeit bei der Ausstellung „Sonne, Mond und Sterne. Kultur und Natur der Energie“, der Abschlussschau zur IBA Emscher Park in der Kokerei Zollverein. Zudem engagiert sich Osses in regionalen, nationalen und internationalen Vereinen und Verbänden für die Erinnerungskultur des Ruhrgebiets und die Migrationsgeschichte. |