Siemens Preis für Kunst und Handel geht in die zweite Runde  |  | Bei der ersten Verleihung des „Ernst von Siemens Preises für Kunst und Handel“ | |
Bis zum 6. September können Projektvorschläge für den „Ernst von Siemens Preis für Kunst und Handel“ 2027 eingereicht werden, der zum zweiten Mal die vertrauensvolle und erfolgsbasierte Zusammenarbeit zwischen Museen und dem Kunsthandel würdigt. Mit der Auszeichnung, die 100.000 Euro umfasst, will die Ernst von Siemens Kunststiftung den Kunsthandel anregen, Museen stärker zu unterstützen und zu würdigen. Prämiert wird ein Kunsthändler, der Museen Wissen und Informationen zur Verfügung gestellt, zeitaufwändige Untersuchungen zum Zustand oder zur Echtheit von Werken ermöglicht, tiefere Provenienzrecherchen unterstützt, Hängepartien bei der komplexen Finanzierung von Kunstwerken ertragen oder sogar Schenkungen oder Teilschenkungen an Museen übernommen hat.
Der Fokus des Preises liegt hierbei auf deutschen Museen. Dabei können Kooperationsprojekte aus den vergangenen fünf Jahren eingereicht werden. Die Übermittlung der Vorschläge erfolgt digital durch ein Formblatt. Verliehen wird der Preis anlässlich der kommenden Kunstmesse TEFAF Maastricht. Die Jury setzt sich aus bis zu zwölf Museumsvertreter*innen, dem Stiftungsrat und der Geschäftsführung der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie einer inaktiven Person aus dem Kunsthandel zusammen. Die erste Preisverleihung fand im März auf der diesjährigen TEFAF statt und zeichnete das Städel Museum in Frankfurt am Main und den Kunsthändler Wolfgang Wittrock aus.
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Auswahlverfahren sind auf der Homepage der Ernst von Siemens Kunststiftung abrufbar.
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