Berlin North im Hamburger Bahnhof Der Hamburger Bahnhof, das Haus für die Gegenwartskunst bei den Staatlichen Museen Berlin, hat sich wieder einmal einem Länderschwerpunkt zugewandt. Diesmal stehen Künstler der skandinavischen Staaten im Mittelpunkt einer Ausstellung. Seit dem Fall der Mauer im November 1989 erlebt Berlin einen wachsenden Zuzug von Künstlern aus dem In- und Ausland. Die in permanentem Umbruch befindliche Stadt erweist sich als attraktiver Standort für Künstler, die hier vorübergehend Station machen oder dauerhaft Quartier beziehen. Unter ihnen befinden sich auffallend viele aus den nordischen Ländern, aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Die Ausstellung „Berlin North“, die seit vergangenem Samstag im Hamburger Bahnhof zu sehen ist, versammelt 26 Positionen aus der nordischen Kunstszene, die die imaginäre Plattform „Berlin North“ in den letzten fünfzehn Jahren auf unterschiedliche Weise geprägt haben. Um einer nordischen Leistungsschau nach dem Motto „best of“ entgegenzuwirken, wurden für die Ausstellung vier Schwerpunkte von globalem Interesse erarbeitet: „Transformation of Space“, „Reconstruction of Nature“, „Social Situations“ und „Narratives“. Vielfältig sind die künstlerischen Ansätze innerhalb eines thematischen Feldes und auch die Wahl der Mittel: Malerei steht neben Fotografie und Videoinstallation, skulpturale Eingriffe neben Soundinstallationen und räumlichen Inszenierungen.
Die Ausstellung „Berlin North. Zeitgenössische Künstler aus den nordischen Ländern in Berlin“, die Arbeiten von Eija-Liisa Ahtila, Bigert & Bergström, AK Dolven, Dag Erik Elgin, Annika Eriksson, GrönlundNisunen, Jens Haaning, Henrik Håkansson, Annika von Hausswolff, Knut Henrik Henriksen, Laura Horelli, The Icelandic Love Corporation, Frans Jacobi, Robert Lucander, Lars Nilsson, Lars Bent Petersen, Lars Ø. Ramberg, Egill Sæbjörnsson & Sigurður Guðjónsson / Ásdís Sif Gunnarsdóttir / Elín Hansdóttir / Sara Riel, Ann-Sofi Sidén, Sparwasser HQ / Lise Nellemann, Jan Svenungsson, Sissel Tolaas, Mette Tronvoll, Osk Vilhjálmsdóttir, Gitte Villesen und Johan Zetterquist umfasst, ist bis zum 12. April zu sehen. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
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